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Dieser Blog ist sozusagen mein Tagebuch. Ich schreibe hier alles rein, was mir passiert oder was ich so erlebe. Ihr findet hier Rezepte, Ideen und Wissenswertes - unter anderem rund um Japan und seine Kultur. / This blog is my diary, so to speak. I write everything in here, what happens to me or what I experience. You will find recipes, ideas and valuable information - including about Japan and its culture.

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Samstag, 5. Mai 2012

Rezept: Lachs "Chan Chan Yaki"


Nach gefühlten Jahrzehnten komme ich endlich dazu hier wieder etwas zu posten. An dieser Stelle erstmal eine Entschuldigung an alle treuen Leser, die so lange auf einen neuen Post warten mussten. Ich bin wieder da und werde nun auch wieder regelmäßiger schreiben, versprochen!

Für diese "Wiederbelebung" habe ich mir daher etwas besonderes einfallen lassen. Wer von euch aufmersam den Youtube - Kanal von Cooking with Dog verfolgt hat, weiß, das Chef vor etwa einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Um das zu feiern, habe ich mir eines ihrer letzten Original-Rezepte vom letzten Jahr für diesen Post ausgesucht.

Lachs Chan Chan Yaki
(für 2 Personen)

Zutaten:

Lachs & Marinade:

2               Lachsfilets
eine Prise Salz
2 Tl           Sake

Gemüse zum Braten:

½               Zwiebel (ca 100g)
2                Kohlblätter
2                Shiitake (am besten frisch)
50g            Shimeji Pilze
1                Kartoffel
1                Paprika
½               Frühlingszwiebel
5 El            Mais
2 Tl            Butter

Soße:

2 El             Miso
2 El             Sake
1 Tl             Sojasoße
1 Tl             Zucker
1 Tl             Ingwer (gerieben)
etwas          Öl

Zubereitung:

Am besten verwendet man eine große Pfanne, um alles unterzubringen.

1. Mit der Rückseite eines Messers den schleimigen Film von der Lachshaut entfernen. Mit einer Pinzette von eventuellen Gräten befreien. Abtupfen, auf einer Platte von beiden Seiten mit Salz und Sake einreiben und für 15 min. marinieren. 

2. Danach die Filets wieder abtupfen und mit der Hautseite nach unten anbraten, bis beide Seiten goldbraun sind. Den Lachs auf einem Teller abkühlen lassen.

3. Nun den Strunk der Kohlblätter entfernen und die Blätter halbieren. Dann alle vier Hälften aufeinander legen und in ca. 5cm breite Streifen schneiden. Um 90° drehen und in 5 cm große Quadrate schneiden. Den Strunk diagonal ebenfalls in dünne Streifen schnippeln. 

4. Die Zwiebel von der Wurzel entfernen und in 1 cm starke Halbkreise schneiden. Nun die Halbkreise noch von Hand auseinanderpflücken. Die Shiitake von ihrem "Stamm" befreien und sie diagonal in Scheiben schneiden. Dieser "Stamm" der Shiitake wird danach ebenfalls in dünne Scheibchen geschnitten. Die Shimeji-Pilze von ihren Wurzeln entfernen und zerpflücken. 

5. Die Kartoffel schälen, halbieren und in 1 cm starke Halbkreise schneiden. Nachdem ihr die Paprika von Samen und ähnlichem befreit habt, wird auch diese in Halbkreise, die Frühlingszwiebel diagonal in 0,5 cm breite Stücke, geschnitten.

6. Für die Soße: Miso, Sake, Zucker, Sojasoße und den Ingwer in eine Schüssel geben und gut mischen.

7. Das Öl in die Pfanne geben, die Kartoffel darauf verteilen, damit diese nicht übereinander liegen und noch etwas Wasser zugeben. Auf hoher Hitze zugedeckt nun für 5 min kochen. 

8. Dann werden die Kartoffeln gewendet, Zwiebeln, Kohl und das andere Gemüse, sowie den Lachs, Butter und die Miso-Soße hinzugegeben und die Pfanne wieder zudecken. Nach ca. 3 min vorsichtig umrühren, damit sich die Soße gut verteilt und die Hitze herunterschalten. Wenn die Kartoffeln noch nicht gar sind, einfach mit dem Deckel etwas weiter kochen. Wenn alles durch ist, anrichten und genießen! FERTIG!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Rezept: Gyoza


Zum Jahresende hier noch ein sehr leckeres Rezept, das man z.B. auch für eine Party vorbereiten kann ;) - Gyoza. Das Rezept ist ein etwas älteres von Cooking with Dog. Wir hatten vor kurzem mal wieder Lust drauf und damals habe ich sie dann auch hier in dieses Bento gepackt. 


Gyoza
(für ca. 25 Stück)

Zutaten:

120g  Hackfleisch
100g  Kohl
50g    Zwiebeln
50g    Nira (Schnittknoblauch)
1/2 El Sojasauce
1/2 Tl Zucker
etwas Pfeffer
1 El    Sake
1/2 El Sesam Öl
1 El    Stärke
1 Tl    Knoblauch (gerieben)
1/2 Tl Ingwer (gerieben)
1/2 El Auster Soße

25      Gyoza Blätter
1 El    Sesam Öl
etwas Mehl

Für den Gyoza Dip:
 
1 El     schwarzer/ weißer Essig
1 Tl     Sojasauce
Chili Öl oder Sesam Öl


Wer die Zubereitung nicht kennt, der hat in dem Video eine schöne Step-by-Step Anleitung :) Damit steht doch den kommenden Feirtagen nichts mehr im Weg ;)

Dienstag, 13. Dezember 2011

Festtags Menü


Mein Freund und ich hatten anfang des Monats 3 1/2-jähriges. Ok, ok, ich weiß, das Halbjährige feiert man eigentlich nicht, wenn man überhaupt das Ganzjährige heute noch feiert... Aber egal, bei uns ist es trotzdem ein besonderer Tag, da unser Halbjähriges zufällig sowohl auf den Nikolaus als auch, aus selbigem Grund, auf meinen Namenstag fällt. Wie heißt es so schön: "Man soll die Feste feiern, wie sie fallen"... naja, oder so... ;)

Lange Rede kurzer Sinn, als ich vom Geschäft nach Hause kam, erwartete mich ein kleines, aber feines Festmahl. Ein farbenfrohes Anrichten war zwar mangels passender Zutaten etwas schwer, aber das änderte nichts daran, das ich mich sehr gefreut habe und das es sooooooo lecker war *-*

Es gab: Misosuppe mit Shiitake Pilzen, eine gefüllte Paprika mit Gemüse-Eierreis, Tonkatsu und Ebi Fry mit Sweet&Spicy Dip (l.u.)

Zum Anstoßen gab es dann noch einen leckeren Cocktail. Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Abend und ich freue mich schon auf das nächste Halbjährige :D

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Rezeptkreation: Gemüse-Hackbraten im Bauernbrotmantel


Was macht man, wenn der Kühlschrank leer ist? Man plündert die eingefrorenen Reste! Die Idee etwas im Brotteig zu machen hatten wir aus einem Magazin. Und mit Hackfleisch, Zwiebeln und Gemüse wurde daraus im Handumdrehen lecker Hackbraten im Brotteigmantel. Außen knusprig, innen weich und saftig, dazu gab es eine leckere Honig-Senf-Soße (s.u.).

Hackbraten im Bauernbrotmantel

(für 2-3 Personen)

Zutaten:

- 300 g   Bauernbrotteig
- 250 g   Hackfleisch
- 50g      spanische Salami, gewürfelt
- Gewürze nach Belieben (Petersilie, Basilikum...)
- 2 El      Tomatenmark
- 1/4 St.  Zwiebel, fein gewürfelt
- ca. 50g Erbsen
- Salz, Pfeffer
- etwas    Paniermehl zum binden

Zubereitung:

1. Alle Zutaten ab dem Hackfleisch miteinander vermischen.

2. Den Brotteig ausrollen und die Hackmischung darin einwickeln. Wer möchte kann jetzt die Rolle an beiden Enden noch zu einem Kreis schließen.


3. Die Brotrolle nun zum Beispiel mit Petersilie bestreuen und für etwa 1 bis 1 1/2 Stunden bei 175°C in den Ofen. Am besten auf einem Rost über dem Backblech, damit eventueller Wasserverlust durch das Fleisch sowohl wieder trocknet als auch aufgefangen wird ;)


Für die Honig-Senf-Soße könnt ihr euch die klassische Variante dieses Rezeptes hier mal anschauen.

Freitag, 23. September 2011

Das "Tokyo - Japan&Thai Restaurant" in Reutlingen (Restaurant - Check)


Mein Freund und ich waren diese Woche das erste mal im "Tokyo" in Reutlingen zum Mittagessen. Das Tokyo liegt im "Obere Wässere", gegenüber der Markthalle. Über eine kleine Brücke über die Echaz kommt man direkt auf die große Terrasse und ins Restaurant.
Anders als das "Phuc", von dem ich hier mal berichtet habe, ist das Tokyo ein großes Restaurant. Da ist natürlich mit einem ganz anderen Flair zu rechnen. Das Tokyo schafft es sehr harmonisch, modernes und asiatisches Flair zu verbinden und ist auch sehr hübsch eingerichtet und dekoriert.



Hat man sich einen Tisch ausgesucht, bekommt man auch schon gleich die Karte und kann was zu trinken bestellen. Und damit kommen wir eigentlich schon zum leider größten Kritikpunkt: der Service. Ich vermute, das es ein familiengeführtes Restaurant ist. Der Service ist zwar aufmersam, könnte aber meiner Meinung nach ruhig etwas freundlicher sein. Die Dame die uns bediente wirkte öfters desinteressiert und tat einfach nur ihre Arbeit.

Das Tokyo wirbt schon am Eingang mit dem Tepanyaki Grill und "live kochen". Das heißt umgesetzt, man holt sich was vom Büffet und der nette Herr am Grill bereitet es in seiner offenen Kochnische zu. Dementsprechend haben sie ein recht großes, ansehnliches Büffet und man wird schon zu Anfang gefragt, ob man denn aus dem Mittagsbüffet oder aus der Karte bestellen möchte. Die normalen (abgesehen vom  Mittagstisch) Preise sind sehr moderat, denke ich. Zwischen 7 € und 13 € für die normale Gerichte, die Menüs kosten ca. 30 €. Mein Freund nahm also das Büffet unter die Lupe und ich bestellte mir ein Bento aus der Mittagskarte. Ich wollte das endlich mal probieren, da die Karte ansonsten eigentlich nur das Übliche bot. Also bestellte ich mir laut Karte "Bento Nr. 5" mit Reis, 3 Maki, gegrillten Garnelen (Hummerkrabben), Shiitake Pilzen und Obst, dazu einen Salat.  

Mein Freund ließ sich das mit dem "all you can eat" nicht zweimal sagen und aß sich richtig satt :D. Der erste Gang war ein Teller Sushi aus dem Büffet-Angebot. Danach eine Schüssel Reis mit gebratenem Gemüse und vom Live-Koch ließ er sich Gemüse mit Fisch zubereiten. Seiner Meinung nach war es sehr lecker, auch wenn der Koch etwas zu viel Sojasauce benutzt hatte. Beim dritten Mal (! :D) probierte er dann noch was vom Rindfleisch (davon habe ich leider kein Foto).



Zu meinem Bento gehörte noch ein Salat, den ich schnell bekam und der größer war als gedacht, aber lecker und frisch. Auf mein Bento musste ich dann etwas länger warten, aber dafür war es dann auch noch schön heiß, als ich es bekam ;). Allerdings hatten sie irgendwie die Shiitake Pilze vergessen und durch viel Pak Choi ersetzt... nun ja, auch gut dachte ich mir, es sah ansonsten auch echt lecker aus. Die Hummerkrabben waren augenscheinlich frittiert, ob in Teig kann ich nicht genau sagen. Sie waren zwar sehr lecker, aber mit Schale, sodass ich sie erstmal schälen musste. War ziemlich schwierig mit Stäbchen und sah wahrscheinlich auch nicht sehr "damenhaft" aus... alles in allem war es aber trotzdem reichlich und lecker.



Schön fand ich auch, das die Box nicht aus Plastik o.ä., sondern aus stabilem, lackiertem Holz war. Auch das restliche Geschirr ist sehr schön und auch eher aus Ton als aus Porzelan, sehr edel *-* (das durchgehende Design, kann man auf der Reisschale meines Freundes sehen) Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, war, das an jedem Platz schon standardmäßig Stäbchen liegen. Keine "Einmach" - Stäbchen, sondern schöne, runde, die auch sehr hübsch lackiert sind.


Fazit: Im Großen und Ganzen waren wir zufrieden. Das Essen war lecker und bezahlt haben wir ca. 22 €. Einzig der Service hat mich etwas enttäuscht, ein kleines Lächeln ab und zu würde da schon Wunder wirken ;).

P.S. Entschuldigt bitte die Qualität der Bilder >.< , die Handykamera meines Freundes ist nicht ganz so toll, wie der Rest davon!

Dienstag, 20. September 2011

Rezept: Ceasar Salad


Hallo :) Ich bin wieder da. Ich hatte diesen Monat sehr viel zu tun und bin deshalb noch gar nicht zum Post schreiben gekommen. Dafür gibt es heut gleich ein sehr leckeres Rezept. Dieser Ceasar Salat ist eine Eigenkreation von allem, auf was ich so Lust hatte :D, die Grundidee hatte ich aber von hier.

Ceasar Salad
(2-3 Personen)

Zutaten:

- 1/2            Kopfsalat (o.ä.)
- je 1           rote & gelbe Paprika
- 6 -8           Cherrytomaten
- 1/4            Gurke
- 1 kl. Dose Mais
- 2               Eier
- ca. 400g   Hühnerbrust  
- 1/2            Apfel
- 50 g          Speck (gewürfelt)
- Salat Crôutons (Tomatengeschmack)
- Parmesanblättchen

Für das Dressing:

- 1              Knoblauchzehe (gehackt)
- 1 Tl          Senf
- 1 Tl          Worcestershire Soße
- 2 Tl          Zitronensaft (o. milder Essig)
- ca 2- 3 Tl Olivenöl
- 4 Tl          Wasser
- Salz & Pfeffer

Zubereitung:

1. Zutaten für das Dressing gut vermischen und im Kühlschrank kühlen.

2. Kopfsalat waschen und zupfen.  Gemüse und Obst waschen. Paprika in Streifen schneiden und die Cherrytomaten halbieren. Die Gurke längs halbieren, den Apfel vierteln, entkernen und beides in Scheiben schneiden. Mais abgießen.

3. Die Eier hart kochen und abkühlen lassen. Dann schälen und mit einem Eierschneidern "sechsteln".

4. Die Hühnerbrust waschen und abtupfen. Dann in Streifen schneiden. Die Hühnerbust und den Speck anbraten (den Speck erst sehr spät mitbraten).

5. Die Salatblätter zusammen mit den Paprika, den Tomaten, den Gurkenscheiben und dem Mais gut vermischen. Die Hälfte des Dressings darüber geben und erneut gut mischen. Auf den Tellern verteilen. Die Hühnerbrust, den Speck und den Rest Dressing darüber verteilen. Die Eier, die Apfelscheiben, die Crôutons und den Parmesan anrichten und den Salat servieren.  FERTIG!

Von dem Salat sind sogar mein Freund und sein Kumpel satt geworden :D. Er ist leicht und frisch und durch die anderen Zutaten aber trotzdem eine vollwertige Mahlzeit. Das schöne ist auch, dass man die Zutaten beliebig variieren kann. Wer möchte kann auch mal das Originalrezept von oben probieren - das ist auch sehr, sehr lecker^^

Montag, 29. August 2011

Bento #28 großes Picnic Bento


Ich hatte meiner Mutter schon lange mal versprochen, ihr mal wieder ein Bento zu machen (Ich wohne nicht mehr zu Hause, aber in meiner Anfangszeit in "Sachen" Bento, war ich mal für eine Woche bei ihr gewesen und habe damals ihr und auch meiner Schwester für Arbeit und Schule Bentos gemacht.) Also habe ich mir ein Wochenende gesucht, dass schönes Wetter hat und habe für sie, meinen Freund und mich, in meiner neuen dreistöckigen Box, ein Picnic Bento gemacht.

Ich habe lange überlegt, was ich japanisches reinpacken könnte, damit meine Mutter auch vieles verschiedenes probieren kann. Am Ende ist dann folgendes rein gekommen:

Links: Onigiri (mit und ohne Furikake), Tomaten, Oktopuswürstchen und Tamagoyaki - in der Flasche ist Okonomiyakisauce für das Tonkatsu -
Mitte: Black Tiger-Garnelen Tempura, Oktopuswürstchen, Kiwi und Erdbeeren - in der Flasche ist Ketchup für die Nikudango
Rechts: Puten-Tonkatsu, Nikudango, Tomaten und Apfel-Hasen




Aus einer Karotte habe ich noch Schmetterlinge ausgestochen und verteilt^^. Übrigends waren in einer extra Box noch mehr Erdbeeren.
Meine Mutter hat sich sehr darüber gefreut und sie fand es auch richtig lecker :) Etwas später kam dann überraschenderweise mein Vater noch zu Besuch (meine Eltern sind geschieden und leben auch getrennt) und konnte auch noch etwas von dem Bento probieren - auch er fand es sehr lecker.

Für mich hatte sich die ganze Arbeit auf jeden Fall gelohnt.

Dienstag, 9. August 2011

Rezept: Tofu Salat


Hallo :), da bin ich wieder... Ich war letzte Woche im Urlaub am Bodensee. Dafür hatten wir uns in Meersburg für die Tage eine Ferienwohnung gemietet, die keine Wünsche offen ließ... bis auf einen: Internetanschluss... deswegen konnte ich letzte Woche auch keine Posts schreiben, sry! Aber jetzt bin ich wieder da ;)

Heute gibts ein leckeres Salat-Rezept mit Tofu. Man kann ihn aber, denk ich, auch mit Fleisch machen, das schmeckt mit dem Dressing genauso gut :). Wir haben das Rezept unserem Geschmack ein bisschen angepasst und z.b. im Dressing noch kleine Champignons mitgebraten - sehr zu empfehlen^^ Das Rezept haben wir vor kurzem bei "Cooking with Dog" gefunden *grins*

Tofu Salat
(für 2 Personen)

Zutaten:

300g Tofu
1       Frühlingszwiebel

Salat mit roten Blättern (z.b. roter Lollo Rosso)
6     kleine Tomaten
40g junge Zwiebel
1/2  Gurke
Bohnen
6     Brokkoliköpfe

Für den Dressing:

2         El Olivenöl
1         El gehackter Knoblauch
1         El Speckwürfel
1         El Sojasauce
1         Tl Zucker
2         El geriebene Zwiebel
1 - 1/2 El Zitronensaft

500 ml     kochendes Wasser
1 Tl          Salz

Zubereitung:

1. Den Tofu auspacken. Um dem Tofu die überflüssige Flüssigkeit zu entziehen, ihn in Küchenpapier einwickeln und in den Kühlschrank stellen.

2. Die Bohnen dritteln. Den Brokkoli schneiden und zusammen mit den Bohnen im kochendem Salzwasser blanchieren. Das Gemüse abtropfen und abkühlen lassen.

3. Den Salat waschen und in Mundgerechte Stücke zupfen. Das Gemüse und die halbierten Tomaten über dem Salat verteilen. Die Zwiebel in halbe Scheiben schneiden. Die Gurke längs halbieren und in schräge Stücke schneiden. Beides über dem Salat verteilen. Den Tofu mit einem Löffel stückeln und auf dem Salat anrichten. Dann die geschnittene Frühlingszwiebel darüber verteilen.

4. Für den Dressing den Bacon evtl. würfeln. Den Knoblauch ebenfalls würfeln. Den Knoblauch in Olivenöl auf kleiner Hitze anbraten. Bacon mitbraten. Dann die Sojasauce und Zucker dazugeben und etwas eindicken lassen. Die Zwiebel hineinreiben. Zuletzt den Zitronensaft unterrühren. Alles gut verrühren und über dem Tofu anrichten. ...Itadakimasu!

Hier hab ich euch noch das Video von "Cooking with Dog" :)

Donnerstag, 21. Juli 2011

Rezept (mit Link) für heiße Tage: Hiyashi Chuka Nudeln


Dieses Rezept ist wirklich ideal für heiße Tage. Zwar ist das Wetter zur Zeit ja eher wechselhaft, aber als es vor kurzem mal wirklich heiß war, gab es bei uns Hiyashi Chuka Nudeln. Sie sind haargenau das Richtige, wenn man weder Lust auf etwas Warmes noch auf normalen Salat hat ;). Es ist eine Art kalter Nudelsalat mit einer sehr leckeren Soße und (im Prinzip) beliebigen Toppings. Als Grundrezept diente bei uns, wie ja schon so oft :D, das Rezept von "Cooking with Dog". Hier hat Token vom "Bento Lunch Blog" hat es mal gepostet. Also ich kann dieses Rezept jedem nur empfehlen, es ist wirklich super erfrischend und macht auch schön satt ;).
                                                                                                              Itadakimasu!

Freitag, 15. Juli 2011

Bento #25 Thunfisch & Lachs Sushi und Tamagoyaki-Herzchen


Mal wieder ein größeres Bento. Ich habe mir vor kurzem endlich mal ein paar Bento Bücher gekauft. Und in einem stand drin, das man eine Art Bentotagebuch führen kann und zum Beispiel seine Bentos vorher aufzeichnen kann. Das hab ich bei dem Bento mal versucht (das Bild werde ich nachträglich noch hochladen) und ich muss sagen, es bedeutet, vor allem für jemanden wie mich, der die Bentos früh morgens macht, viel weniger Stress ;)... Werd ich ab sofort öfters mal probieren^^

Hier also die schnelle Skizze ;)
Ich hatte in diesem Bento mal wieder Lust Sushi zu machen. Und habe dafür dann je eine Rolle mit Lachs und Gurken und eine mit Thunfisch und Mayo gemacht. Die Idee für die Thunfisch-Mayo Sushi kam mir, als ich mal ein Rezept für Onigiri mit dieser Füllung gelesen habe. Ich wollte das gerne mal probieren und hab einfach statt Onigiri, Sushi daraus gemacht - war sehr lecker^^
Ok, ich gebe zu, dass in diesem Bento trotzdem nicht alles selbstgemacht ist, aber wir hatten nicht mehr viel im Kühlschrank und deswegen musste ich auf unsere Tiefkühlvorräte zurückgreifen >.<

Oben: gebratene Champignons, Tamagoyaki in Herzform, Apfelhasen, Back-Camembert und Kartoffel-Mandelbällchen
Unten: Lachs-Gurke & Thunfisch-Mayo Sushi, Samosa, Karottenstreifen und eine Tomate



Samosa sind gefüllte, meist dreieckige Teigtaschen, ähnlich wie Frühlingsrollen, die mit verschiedenen Zutaten gefüllt sein können. Sie kommen aus Indien und werden dort z.b. als Vorspeise serviert.

Dienstag, 14. Juni 2011

Rezept: Spaghetti mit selbstgemachtem Tomatenpesto


So^^ Endlich nach langer Zeit mal wieder einen Post. Bei mir war die letzten zwei Wochen eine Menge los und ich werde auch über alles posten, versprochen.

Nachdem sich also nun die aktuelle EHEC-Medienhysterie wieder etwas beruhigt hat (ein neuer Sündenbock ist ja jetzt gefunden), wage ich jetzt mal was und poste ein Rezept mit Tomaten *trommelwirbel* ...Scherz beiseite, Vorsicht ist ja gut und schön, aber es ist doch jedes Mal wieder dasselbe bei solchen Sachen - Eigentlich dürfte man ja heutzutage gar nichts mehr essen, weil überall immer Mal wieder was neues gefunden wird. Sei's drum.

Mein Freund und ich machen zur Zeit sehr viel mit Pesto, vor allem weil auf unserem Balkon auch grad der Basilikum gen Himmel sprießt. Hier also nun ein Rezept mit getrockneten Tomaten.

Tomatenpesto
(für ca. 250g)

Zutaten:

- 1 Glas getrocknete, eingelegte Tomaten
- 3         Knoblauchzehen
- 3 El     Olivenöl
- 2 El     Pinienkerne (geröstet)
- etwas  Salz (grobkörnig)
- Basilikum und Petersilie
- geriebener Parmesan

Zubereitung:

1. Die getrockneten Tomaten abschütten. Die Knoblauchzehen entschalen und grob hacken.

2.  Etwas Olivenöl und die restlichen Zutaten in einen Mixer geben (dass ist die High-Speed-Methode XP) und in kleinen Abständen immer für ein paar Sekunden pürieren, damit der Mixer nicht zu heiß wird. Hat man eine sämige Masse, dass restliche Olivenöl unterrühren. FERTIG!

Das fertige Pesto kann jetzt z.b. mit Nudeln oder im Salat serviert werden. Pesto an sich ist eine sehr leckere Alternative, auch als fleischloses Gericht ;)

Mittwoch, 25. Mai 2011

Bento #23 Jambalaya - Reste - Bento mit einem Schachbrettapfel


Dieses Bento ist zur Hälfte ein Reste-Bento aus der Jambalaya, die wir ja letzte Woche gekocht hatten. Ich hatte davon noch etwas übrig und wie kann man Reste besser verwerten ;) Da es etwas schneller gehen musste, ist es auch nicht sehr aufwendig. Noch etwas Obst dazu, fertig!

Links: Rest Jambalaya mit Parmesanstreifen
Rechts: ein Schachbrettapfel, Orangen, Trauben und Cherrytomaten

P.S.: Noch ne gute Nachricht - unsere Küche kommt schon am Freitag und kann eingebaut werden m^.^m... tja, leider bin ich ab Sonntag aber schon wieder für fast über eine Woche weg und kann sie nicht benutzen *gemein*... ich werde in dieser Zeit, genauer gesagt von nächsten Mittwoch bis zum Montag darauf auch weder Posts schreiben noch auf Kommentare antworten können.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Rezept: Kreolische "Red Jambalaya"


Vor ein paar Tagen gab es bei uns Jambalaya zum Abendessen, was allerdings mit einer ausgeräumten und schon halb abgebauten Küche übrigends gar nicht so einfach ist, aber ich wollte mal wieder ein Rezept posten :D. Jambalaya ist ein Art Reiseintopf mit Zutaten, wie Huhn, Paprika und Meeresfrüchten. Außerdem werden jede Menge Gewürze hinzugegeben. Ich hatte ein Rezept im Internet gefunden und es, aus verschiedenen Gründen, ein wenig abgeändert. Ich möchte euch meine Version vorstellen.

Jambalaya
(für ca. 3 Personen)

Zutaten:

- ca. 150g Hähnchenbrustfilet
- 200g       Chorizo (spanische Knoblauchwurst)
- 1             Zwiebel
- 1/2 - 2     Frühlingszwiebeln
- 1             rote Paprika
- 250g       Garnelen
- ca. 180g roher Reis (das ürsprüngliche Rezept benutzte Langkorn, da wir aber nur Sushireis im Haus hatten, probierten wir es damit und das klappte ebenso^^)
- 500ml      passierte Tomaten
- 400ml      Gemüsebrühe
- 1              Knoblauchzehe (ersatzweise als Gewürz)
- Thymian, Pfeffer, Salz, Paprika, Chili (optional)
- Öl zum Braten

Zubereitung:

1. Das Hähnchenbrustfilet und die Chorizo in 1,5 - 2cm große Stücke schneiden. Die Zwiebel, die Frühlingszwiebel und die Paprika ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe sehr klein schneiden.

2. Das Hähnchenbrustfilet und die Wurst kurz scharf anbraten, dann aus dem Topf nehmen. Jetzt das Gemüse und den Knoblauch kurz andünsten. Dann das Fleisch und die Wurst dazugeben, alles mit den passierten Tomaten ablöschen und dem Geschmack entsprechend würzen. Das ganze unter Rühren 10 Minuten köcheln lassen.

3. Nun den rohen Reis und die Gemüsebrühe dazugeben und alles auf mittlerer Flamme zugedeckt ca. 20 min. köcheln lassen. Wichtig: Öfters umrühren, damit der Reis nicht am Boden festbrennt.

4. Wer ganze Garnelen mit Schale gekauft hat, der kann in der Zeit die Garnelen von der Schale trennen und den Darm entfernen. Wer nicht weiß, wie er das am besten machen soll - ich habe hier in diesem Post ein Video von "Cooking with Dog" gepostet, sie zeigt dort sehr schön, wie es ganz einfach mit einem kleinen Zahnstocher geht. Die aufgetauten Garnelen, wenn nötig etwas kleiner schneiden, unterheben und weiter köcheln.

5. Hat der Reis die Flüssigkeit reduziert und ist so weich, wie man es möchte, kann die Jambalaya serviert werden. Ich habe sie noch mit Thymianzweigen garniert :). FERTIG!

Jambalaya ist durch die vielen Gewürze und Zutaten erstens ein sehr würziges und zweitens ein sehr sättigendes Gericht. Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen, am besten für kalte aber auch für warme Abende^^

PS.: Wie ich in meinem letzten Post erwähnt habe, bekommen wir gerade eine neue Küche. Da das Zimmer aber zuerst komplett neu gestrichen und gefließt werden muss, werde ich die nächsten zwei Woche ohne Küche überstehen müssen >.< ...Bentos habe ich noch ein paar ältere, die ich posten kann, aber Rezepte wird es erst zwischen Anfang und Mitte Juni wieder geben, aber dann kann ich wieder richtig loslegen ;)

Dienstag, 26. April 2011

Bento #21 Yakisoba mit Entenbrust und Trauben-Käse-Spießen


Dieses Bento habe ich für einen langen Tag gemacht, dementsprechend ist es auch ziemlich umpfangreich geworden :D. Ich habe morgens noch eine versteckte Entenbrust in unserem Gefrierschrank gefunden und spontan verwendet. Die Idee mit den Piccolinis, habe ich mal bei Cooking-Gallery gesehen. Sie schmecken selbst kalt noch echt gut, auch wenn sie nicht mehr ganz so knusprig sind, wie frisch aus dem Ofen.

Oben: Yakisoba mit Gemüse und gebratene Entenbrust
Unten: Piccolinis, Chili-Cheese-Bällchen, Cherrytomaten, ein Ei, eine halbe Kiwi und Trauben-Käse-Spieße



Die Entenbrust wurde aufgetaut, an der oberen Seite längs eingeschnitten und in Sojasauce angebraten - sehr lecker^^. Die Chili-Cheese-Bällchen habe ich zufällig mal bei uns im Supermarkt gefunden und gleich eingepackt, denn besonders mein Freund mag sie sehr gerne^^

Donnerstag, 7. April 2011

Bento #20 "Rabbids"-Charaben mit Chicken Sticks und gebratenem Mais


Die Idee zu diesen Charaben kam mir spontan am Abend vorher... Weil wir nämlich während des Wochenendes Freunde zu Besuch gehabt hatten und da die sehr bekannten Wii-Spiele von "Rayman Raving Rabbids" gespielt haben. Wer diese Spiele kennt, wird denk ich auch die Hasen wiedererkennen. Ich und mein Freund waren schon immer sehr große Fans dieser Hasen und der Kopf an sich ist auch nicht so schwer zu basteln (dachte ich...) - deshalb - und weil ich nicht wusste, wie ich sie hätte sonst darstellen können - haben wir die Hasenköpfe komplett aus Reis geformt. Die Gesichtdetails sind aus Kochschinken, Salami und etwas Chilisauce gemacht. Da das formen dann aber zeitlich doch aufwendiger zu machen war als gedacht, ist der restliche Inhalt dann doch ziemlich unspektakulär gehalten :D

Info: Da ich nun endlich auch für mich morgens ein Bento mitmachen kann (ich habe eine Stelle in derselben Agentur, in der auch mein Freund arbeitet, gefunden m^.^m), sind die Bentos, bis auf ein paar Kleinigkeiten meistens gleich gepackt ;)

Diesmal ist drin:

Die Rabbids sind, wie schon erwähnt aus Reis, Schinken, Salami und Chilisauce, dazu gabs noch Oktopus-würstchen, Tamagoyaki, Cherrytomaten, Chicken Sticks und Trauben. Und noch extra einen gebratenen Maiskolben. In meinem Bento war zusätzlich noch eine kleine Portion Nudelsalat drin.



Wenn man genau hinschaut, erkennt man zwischen den Rabbids einen kleinen Unterschied an der Form des Mundes. Das liegt daran, das als Vorlage eigentlich zwei verschiedene Bilder gedacht waren, wir dann aber aufwandtechnisch doch nur die Köpfe hinbekommen haben, die dann bis auf die Mimik gleichaussahen... Irgendwann mach ich auch mal was aufwendigeres als Charaben, als nur Köpfe - versprochen ^.^'

Dienstag, 5. April 2011

Rezept: Chicken Pot Pie


Dieses Rezept hab ich vor kurzem in Runny's Kanal gefunden. Wir haben ihn einfach mal wieder durchgestöbert und uns ein paar Rezepte angeschaut. Dieses Rezept, genannt "Chicken Pot Pie" haben wir uns dann mal so rausgepickt und probiert ;) Ich hatte sowas vorher noch nie gegessen und es hat sich sehr lecker angehört. Vor allem überzeugt hat mich der Kontrast zwischen der (dick-)flüssigen "Füllung" und dem knackigen Blätterteig oben drauf^^ - auch wenn er bei uns an einer Stelle etwas eingesunken ist ^.^°...

Für alle die die Runny's Kanal nicht kennen: Er bekommt per Video-Botschaft sozusagen "Bestellungen" von Fans, was er kochen soll. Er kocht die Gerichte dann auf seine eigene Art - auch mit eigenen Kreationen und probiert sie dann am Ende. Wobei er sich dabei fast regelmäßig die Zunge verbrennt :D. In den Videos kommentiert oder blendet er Vorgänge meist auf Englisch ein, dass auch für Englisch-Muffel denk ich ganz gut zu verstehen ist.
Ich hab hier auch schon mal mit meinem Freund ein Rezept von ihm nachgekocht gehabt, nachdem Token damals einen Post über ihn geschrieben und wir auf ihn aufmerksam geworden waren.

Chicken Pot Pie
(für 4 Personen)

Zutaten:

200 - 250g   Hühnerbrustfilet
120g            Karotte
200g            Kartoffeln
1                  Zwiebel
ca. 1/4 Kopf Brokkoli (wir haben Erbsen genommen)
Salz/ Pfeffer
Kuchenteig (wir haben Blätterteig verwendet - sehr zu empfehlen ;))


Für die Soße:

40g               Butter
30g               Mehl
600 ml          Milch
100 ml          Weißwein
2 Tassen      Hühnerbrühe (ersatzw. Rinder- oder Gemüsebrühe)

Zubereitung:

1. Hühnerbrust in Stücke schneiden. Die Zwiebel halbieren und je in 4 oder 6 Stücke schneiden. Karotte halbieren und in Stücke schneiden. Kartoffel in Stücke schneiden und 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen, um ihnen die Stärke zu entziehen.

2. Hühnerstücke anbraten bis sie leicht braun sind und dann beiseite legen. Das Gemüse vorkochen und ebenfalls zur Seite legen.

3. Butter schmelzen, Mehl dazugeben und mischen (Vorsicht! Nicht verbrennen lassen!). Milch hinzugeben und erneut vermischen. Mit Pfeffer abschmecken und auf geringer Hitze etwas eindicken lassen. Mit der Hühnerbrühe und Weißwein aufgießen und wieder "mix it very well" :D

4. Hühnerstücke und Gemüse (ohne Brokkoli) dazugeben und ca. 15 - 20 min. köcheln lassen. Dann den Brokkoli zufügen und mit Salz abschmecken.


5. In einen feuerfesten Topf geben und mit dem Teig bedecken. Bei Blätterteig den Ofen auf ca. 200 °C vorheizen (Wichtig: Packungsbeschreibung beachten!) und den Topf je nachdem abbacken und dabei auf den Teig achten. Wer möchte kann auch für die Farbe den Teig vorher mit etwas Wasser einstreichen ;) ...FERTIG!
                                                                                                 Itadakimasu!



So, und zum Schluss weil es einfach so putzig gemacht ist, das Video ;) :

Dienstag, 29. März 2011

Rezept: Nikujaga


Vorrausgesagt, ja, ich weiß, dass der Nikujaga zuviel Brühe hat :P. Ich war etwas in Eile und hatte auf die schnelle vergessen, das ich das Rezept eigentlich im Regal stehen habe... also habe ich ein Rezept aus dem Internet gesucht, in dem die Flüssigkeitsmenge aber viel zu hoch angegeben war... gut geschmeckt hat es aber trotzdem^^ - kurzum das Rezept, das ich euch vorstelle habe ich von "Cooking with Dog" genommen ;). Ich habe anstatt den Erbsenschoten, mit Frühlingszwiebeln garniert, aber das ist natürlich Geschmackssache und jedem selbst überlassen.

Nikujaga
(für 2 Personen)

Zutaten:

ca. 400g        Rindfleisch (wer möchte, kann es sich vom Metzger vorab schon in dünne Scheiben schneiden lassen)
2 mittelgroße Kartoffeln
1/2                 Karotte
1                    Zwiebel
5 - 6               Erbsenschoten

Für die Brühe:

240 ml           Wasser
1/2 El             Dashi-Pulver
1 1/2 El          Sake
1 1/2 El          Zucker
1 1/2 El          Sojasauce

Zubereitung:

1. Die Kartoffeln schälen und vierteln (oder kleiner). Die Zwiebel halbieren, die Wurzel entfernen und je in drei Spalten schneiden. Die Karotte halbieren und - um die Achse drehend - in Stücke schneiden. Rindfleischscheiben halbieren oder das Fleisch selbst in dünne Scheiben schneiden.

2. Die Erbsenschoten vorbereiten (Faden abziehen) und in kochendem Salzwasser 30 sec. kochen. Um einen Farbwechsel zu verhindern, die Schoten nach dem abschöpfen in Eiswasser eintauchen.

3. Das Rindfleisch in Öl anbraten, bis es anfängt braun zu werden. Nacheinander die Karotten-, Zwiebel- und Kartoffelstücke hinzugeben und mitbraten.

4. Das Dashi-Pulver mit dem Wasser mischen und hinzugeben. Sake und Zucker dazu und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen. Nachdem sich der Zucker aufgelöst hat, die Sojasauce hinzufügen. Danach weitere 10 Minuten kochen, bis die Brühe reduziert hat. Erbsen dazulegen, kurz aufkochen und heiß servieren. FERTIG!
         Itadakimasu!

Mittwoch, 9. März 2011

Bento #18 Zwiebelringe und Mini - Frühlingsrollen "Vier Jahreszeiten"


Wieder mal ein Bento in der Hasenbox :) Nachdem ich zufällig erfahren habe, das mein Freund doch gerne Brokkoli isst (gabs bei uns bisher nie im Essen, weil ich dachte er mag ihn auch nicht :D), hat er diesmal schön viel davon mitbekommen.

Unten: Zwiebelringe, Gurke und Erbsenreis
Oben: ein Ei, Tomate, Brokkoli und Minifrühlingsrollen "Vier Jahreszeiten"
auf dem Deckel: zwei Brownies



Die Minifrühlingsrollen (die sind sogar kleiner als die "normalen" Minifrühlingsrollen) passen mit einer Größe von ca. 5x1-1,5 cm geradezu ideal am Stück in ein Bento. Ich habe sie bei meinem letzten Asia-Einkauf in Stuttgart gefunden. Es gibt sie, wie der Name schon sagt, mit vier Füllungen. Auch die Farben sind unterschiedlich, was ich sehr cool finde. Als Füllungen gibt es z.B. Garnelen, die anderen drei weiß ich leider grad nicht auswendig ^.^° Sie sind auf jeden Fall klein aber fein ;).

Donnerstag, 17. Februar 2011

Rezept: "Hamburg Steak"


Dieses Rezept haben wir schon öfters gekocht, ich habe aber bisher immer vergessen davon Bilder zumachen ^.^° Aber jetzt hab ich endlich dran gedacht ;). Das Originalrezept haben wir damals bei "Cooking with Dog" entdeckt. Wir haben es, da ich 1. keinen Brokkoli mag und 2. wir noch jede Menge Karotten da hatten, etwas angepasst. Entschuldigt das das Bild so dunkel geworden ist.

Hamburg Steak
(für 2 Personen)

Zutaten:

Gemüse:
- 1          große Zwiebel
- 150 g   Brokkoli
- 1          Tomate
- 1          große Kartoffel (gedämpft) 
- etwas  Öl zum anbraten

Hamburg Steaks:
- 250g     gemischtes Hackfleisch
- 1/2 Tl    Muskatnuss
- Salz  &  Pfeffer
- 1           Hälfte Zwiebelwürfel
- 15g       Panko
- 2 El       Milch
- 1           Ei
- etwas    Öl zum anbraten

Zwiebelsauce:
- 1           Hälfte Zwiebelwürfel
- 50ml     Wasser
- 1 1/2 El Soyasauce
- 1 El       Mirin
- 1 ger.    Knoblauchzehe
- 10g       Butter


Zubereitung:

1. Zwiebel halbieren und fein würfeln. Brokkolikopf klein schneiden, den Stiel schälen und längs vierteln. (Wir haben den Brokkoli durch eine große Karotte ersetzt - wir haben sie, immer um die eigene Achse drehend, in Stücke geschnitten. - Die Kartoffeln haben wir geschält und geviertelt und zusammen mit den Karottenstücken, wie im Rezept angebraten.) Die große Kartoffel vierteln. Die Tomate halbieren und in Halbmonde schneiden. Den Knoblauch reiben.

2. Die Zwiebelwürfel goldbraun anbraten. Das Gemüse kurz anbraten, mit etwas Wasser ablöschen und ca. 5 - 6 Minuten dämpfen. Das fertige Gemüse auf den Tellern anrichten.



3. Für die Steaks, das Panko mit der Milch mischen. Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und durchmischen. Die eine Hälfte Zwiebelwürfel, das Panko und das Ei hinzugeben und zu einer Art Teig vermischen.  Daraus große Bulletten formen (das Rezept sollte für zwei Stück reichen, wir haben etwas mehr gebraucht, da wir für drei Personen gekocht haben). Um die Luft aus den Bulletten zu klopfen, diese ein paar Mal zwischen den Händen hin und her klatschen.


4. Die Bulletten von beiden Seiten anbraten. Etwas Wasser hinzufügen und zugedeckt schmoren, bis das Wasser so gut wie verdampft ist. Mit einem Zahnstocher prüfen, ob das Fleisch durch ist. Die fertigen Bulletten ebenfalls auf den Tellern anrichten.


5. Für die Soße Wasser, Soyasauce, Mirin und die restlichen Zwiebelwürfel in der Pfanne auf mittlerer Hitze aufkochen. Dann etwas Butter und den geriebenen Knoblauch hinzufügen. Hat sich die Butter ganz aufgelöst, den Herd abschalten und die Soße löffelweise über den Steaks verteilen. Fertig! :)

Die Steaks sind sehr saftig und die Soße passt sehr gut dazu. Selbst dem Kumpel meines Freundes, der nie japanisch isst, hat es gut geschmeckt und das will schon was heißen ;) Ich wünsch euch auf jeden Fall viel Spaß beim ausprobieren.

Hier ist noch das Video mit dem Originalrezept:

Sonntag, 13. Februar 2011

Schnappschuss der Woche 7: "Jede Menge Sushi!"


Hier ist der neue Schnappschuss der Woche - gerade noch rechtzeitig^^

Story: Meine beste Freundin war dieses Wochenende bei uns zu Besuch und da hat sie sich Sushi gewünscht. Die kann sie nur bei uns essen/machen, da ihr Freund keinen Fisch mag. Gesagt, getan und dabei ist eine riesige Menge Sushi enstanden - natürlich alle selbstgemacht ;) Wir haben diesmal alles mögliche an verschiedenen Sushi-Arten ausprobiert: von "Tamagoyaki"- Sushi, über einen kleinen selbstgemachten Onigiri-Stern, bis hin zu Mini-Sushi :D.
Die großen Teller Sushi haben allerdings nicht sehr lange gehalten, denn wir haben sie gleich danach bei einer gemütlichen Runde "Scrabble" verputzt :D. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir werden das auf jeden Fall mal wieder machen.