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Dieser Blog ist sozusagen mein Tagebuch. Ich schreibe hier alles rein, was mir passiert oder was ich so erlebe. Ihr findet hier Rezepte, Ideen und Wissenswertes - unter anderem rund um Japan und seine Kultur. / This blog is my diary, so to speak. I write everything in here, what happens to me or what I experience. You will find recipes, ideas and valuable information - including about Japan and its culture.

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Samstag, 5. Mai 2012

Rezept: Lachs "Chan Chan Yaki"


Nach gefühlten Jahrzehnten komme ich endlich dazu hier wieder etwas zu posten. An dieser Stelle erstmal eine Entschuldigung an alle treuen Leser, die so lange auf einen neuen Post warten mussten. Ich bin wieder da und werde nun auch wieder regelmäßiger schreiben, versprochen!

Für diese "Wiederbelebung" habe ich mir daher etwas besonderes einfallen lassen. Wer von euch aufmersam den Youtube - Kanal von Cooking with Dog verfolgt hat, weiß, das Chef vor etwa einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Um das zu feiern, habe ich mir eines ihrer letzten Original-Rezepte vom letzten Jahr für diesen Post ausgesucht.

Lachs Chan Chan Yaki
(für 2 Personen)

Zutaten:

Lachs & Marinade:

2               Lachsfilets
eine Prise Salz
2 Tl           Sake

Gemüse zum Braten:

½               Zwiebel (ca 100g)
2                Kohlblätter
2                Shiitake (am besten frisch)
50g            Shimeji Pilze
1                Kartoffel
1                Paprika
½               Frühlingszwiebel
5 El            Mais
2 Tl            Butter

Soße:

2 El             Miso
2 El             Sake
1 Tl             Sojasoße
1 Tl             Zucker
1 Tl             Ingwer (gerieben)
etwas          Öl

Zubereitung:

Am besten verwendet man eine große Pfanne, um alles unterzubringen.

1. Mit der Rückseite eines Messers den schleimigen Film von der Lachshaut entfernen. Mit einer Pinzette von eventuellen Gräten befreien. Abtupfen, auf einer Platte von beiden Seiten mit Salz und Sake einreiben und für 15 min. marinieren. 

2. Danach die Filets wieder abtupfen und mit der Hautseite nach unten anbraten, bis beide Seiten goldbraun sind. Den Lachs auf einem Teller abkühlen lassen.

3. Nun den Strunk der Kohlblätter entfernen und die Blätter halbieren. Dann alle vier Hälften aufeinander legen und in ca. 5cm breite Streifen schneiden. Um 90° drehen und in 5 cm große Quadrate schneiden. Den Strunk diagonal ebenfalls in dünne Streifen schnippeln. 

4. Die Zwiebel von der Wurzel entfernen und in 1 cm starke Halbkreise schneiden. Nun die Halbkreise noch von Hand auseinanderpflücken. Die Shiitake von ihrem "Stamm" befreien und sie diagonal in Scheiben schneiden. Dieser "Stamm" der Shiitake wird danach ebenfalls in dünne Scheibchen geschnitten. Die Shimeji-Pilze von ihren Wurzeln entfernen und zerpflücken. 

5. Die Kartoffel schälen, halbieren und in 1 cm starke Halbkreise schneiden. Nachdem ihr die Paprika von Samen und ähnlichem befreit habt, wird auch diese in Halbkreise, die Frühlingszwiebel diagonal in 0,5 cm breite Stücke, geschnitten.

6. Für die Soße: Miso, Sake, Zucker, Sojasoße und den Ingwer in eine Schüssel geben und gut mischen.

7. Das Öl in die Pfanne geben, die Kartoffel darauf verteilen, damit diese nicht übereinander liegen und noch etwas Wasser zugeben. Auf hoher Hitze zugedeckt nun für 5 min kochen. 

8. Dann werden die Kartoffeln gewendet, Zwiebeln, Kohl und das andere Gemüse, sowie den Lachs, Butter und die Miso-Soße hinzugegeben und die Pfanne wieder zudecken. Nach ca. 3 min vorsichtig umrühren, damit sich die Soße gut verteilt und die Hitze herunterschalten. Wenn die Kartoffeln noch nicht gar sind, einfach mit dem Deckel etwas weiter kochen. Wenn alles durch ist, anrichten und genießen! FERTIG!

Dienstag, 13. Dezember 2011

Festtags Menü


Mein Freund und ich hatten anfang des Monats 3 1/2-jähriges. Ok, ok, ich weiß, das Halbjährige feiert man eigentlich nicht, wenn man überhaupt das Ganzjährige heute noch feiert... Aber egal, bei uns ist es trotzdem ein besonderer Tag, da unser Halbjähriges zufällig sowohl auf den Nikolaus als auch, aus selbigem Grund, auf meinen Namenstag fällt. Wie heißt es so schön: "Man soll die Feste feiern, wie sie fallen"... naja, oder so... ;)

Lange Rede kurzer Sinn, als ich vom Geschäft nach Hause kam, erwartete mich ein kleines, aber feines Festmahl. Ein farbenfrohes Anrichten war zwar mangels passender Zutaten etwas schwer, aber das änderte nichts daran, das ich mich sehr gefreut habe und das es sooooooo lecker war *-*

Es gab: Misosuppe mit Shiitake Pilzen, eine gefüllte Paprika mit Gemüse-Eierreis, Tonkatsu und Ebi Fry mit Sweet&Spicy Dip (l.u.)

Zum Anstoßen gab es dann noch einen leckeren Cocktail. Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Abend und ich freue mich schon auf das nächste Halbjährige :D

Freitag, 23. September 2011

Das "Tokyo - Japan&Thai Restaurant" in Reutlingen (Restaurant - Check)


Mein Freund und ich waren diese Woche das erste mal im "Tokyo" in Reutlingen zum Mittagessen. Das Tokyo liegt im "Obere Wässere", gegenüber der Markthalle. Über eine kleine Brücke über die Echaz kommt man direkt auf die große Terrasse und ins Restaurant.
Anders als das "Phuc", von dem ich hier mal berichtet habe, ist das Tokyo ein großes Restaurant. Da ist natürlich mit einem ganz anderen Flair zu rechnen. Das Tokyo schafft es sehr harmonisch, modernes und asiatisches Flair zu verbinden und ist auch sehr hübsch eingerichtet und dekoriert.



Hat man sich einen Tisch ausgesucht, bekommt man auch schon gleich die Karte und kann was zu trinken bestellen. Und damit kommen wir eigentlich schon zum leider größten Kritikpunkt: der Service. Ich vermute, das es ein familiengeführtes Restaurant ist. Der Service ist zwar aufmersam, könnte aber meiner Meinung nach ruhig etwas freundlicher sein. Die Dame die uns bediente wirkte öfters desinteressiert und tat einfach nur ihre Arbeit.

Das Tokyo wirbt schon am Eingang mit dem Tepanyaki Grill und "live kochen". Das heißt umgesetzt, man holt sich was vom Büffet und der nette Herr am Grill bereitet es in seiner offenen Kochnische zu. Dementsprechend haben sie ein recht großes, ansehnliches Büffet und man wird schon zu Anfang gefragt, ob man denn aus dem Mittagsbüffet oder aus der Karte bestellen möchte. Die normalen (abgesehen vom  Mittagstisch) Preise sind sehr moderat, denke ich. Zwischen 7 € und 13 € für die normale Gerichte, die Menüs kosten ca. 30 €. Mein Freund nahm also das Büffet unter die Lupe und ich bestellte mir ein Bento aus der Mittagskarte. Ich wollte das endlich mal probieren, da die Karte ansonsten eigentlich nur das Übliche bot. Also bestellte ich mir laut Karte "Bento Nr. 5" mit Reis, 3 Maki, gegrillten Garnelen (Hummerkrabben), Shiitake Pilzen und Obst, dazu einen Salat.  

Mein Freund ließ sich das mit dem "all you can eat" nicht zweimal sagen und aß sich richtig satt :D. Der erste Gang war ein Teller Sushi aus dem Büffet-Angebot. Danach eine Schüssel Reis mit gebratenem Gemüse und vom Live-Koch ließ er sich Gemüse mit Fisch zubereiten. Seiner Meinung nach war es sehr lecker, auch wenn der Koch etwas zu viel Sojasauce benutzt hatte. Beim dritten Mal (! :D) probierte er dann noch was vom Rindfleisch (davon habe ich leider kein Foto).



Zu meinem Bento gehörte noch ein Salat, den ich schnell bekam und der größer war als gedacht, aber lecker und frisch. Auf mein Bento musste ich dann etwas länger warten, aber dafür war es dann auch noch schön heiß, als ich es bekam ;). Allerdings hatten sie irgendwie die Shiitake Pilze vergessen und durch viel Pak Choi ersetzt... nun ja, auch gut dachte ich mir, es sah ansonsten auch echt lecker aus. Die Hummerkrabben waren augenscheinlich frittiert, ob in Teig kann ich nicht genau sagen. Sie waren zwar sehr lecker, aber mit Schale, sodass ich sie erstmal schälen musste. War ziemlich schwierig mit Stäbchen und sah wahrscheinlich auch nicht sehr "damenhaft" aus... alles in allem war es aber trotzdem reichlich und lecker.



Schön fand ich auch, das die Box nicht aus Plastik o.ä., sondern aus stabilem, lackiertem Holz war. Auch das restliche Geschirr ist sehr schön und auch eher aus Ton als aus Porzelan, sehr edel *-* (das durchgehende Design, kann man auf der Reisschale meines Freundes sehen) Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, war, das an jedem Platz schon standardmäßig Stäbchen liegen. Keine "Einmach" - Stäbchen, sondern schöne, runde, die auch sehr hübsch lackiert sind.


Fazit: Im Großen und Ganzen waren wir zufrieden. Das Essen war lecker und bezahlt haben wir ca. 22 €. Einzig der Service hat mich etwas enttäuscht, ein kleines Lächeln ab und zu würde da schon Wunder wirken ;).

P.S. Entschuldigt bitte die Qualität der Bilder >.< , die Handykamera meines Freundes ist nicht ganz so toll, wie der Rest davon!

Montag, 29. August 2011

Bento #28 großes Picnic Bento


Ich hatte meiner Mutter schon lange mal versprochen, ihr mal wieder ein Bento zu machen (Ich wohne nicht mehr zu Hause, aber in meiner Anfangszeit in "Sachen" Bento, war ich mal für eine Woche bei ihr gewesen und habe damals ihr und auch meiner Schwester für Arbeit und Schule Bentos gemacht.) Also habe ich mir ein Wochenende gesucht, dass schönes Wetter hat und habe für sie, meinen Freund und mich, in meiner neuen dreistöckigen Box, ein Picnic Bento gemacht.

Ich habe lange überlegt, was ich japanisches reinpacken könnte, damit meine Mutter auch vieles verschiedenes probieren kann. Am Ende ist dann folgendes rein gekommen:

Links: Onigiri (mit und ohne Furikake), Tomaten, Oktopuswürstchen und Tamagoyaki - in der Flasche ist Okonomiyakisauce für das Tonkatsu -
Mitte: Black Tiger-Garnelen Tempura, Oktopuswürstchen, Kiwi und Erdbeeren - in der Flasche ist Ketchup für die Nikudango
Rechts: Puten-Tonkatsu, Nikudango, Tomaten und Apfel-Hasen




Aus einer Karotte habe ich noch Schmetterlinge ausgestochen und verteilt^^. Übrigends waren in einer extra Box noch mehr Erdbeeren.
Meine Mutter hat sich sehr darüber gefreut und sie fand es auch richtig lecker :) Etwas später kam dann überraschenderweise mein Vater noch zu Besuch (meine Eltern sind geschieden und leben auch getrennt) und konnte auch noch etwas von dem Bento probieren - auch er fand es sehr lecker.

Für mich hatte sich die ganze Arbeit auf jeden Fall gelohnt.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Rezept (mit Link) für heiße Tage: Hiyashi Chuka Nudeln


Dieses Rezept ist wirklich ideal für heiße Tage. Zwar ist das Wetter zur Zeit ja eher wechselhaft, aber als es vor kurzem mal wirklich heiß war, gab es bei uns Hiyashi Chuka Nudeln. Sie sind haargenau das Richtige, wenn man weder Lust auf etwas Warmes noch auf normalen Salat hat ;). Es ist eine Art kalter Nudelsalat mit einer sehr leckeren Soße und (im Prinzip) beliebigen Toppings. Als Grundrezept diente bei uns, wie ja schon so oft :D, das Rezept von "Cooking with Dog". Hier hat Token vom "Bento Lunch Blog" hat es mal gepostet. Also ich kann dieses Rezept jedem nur empfehlen, es ist wirklich super erfrischend und macht auch schön satt ;).
                                                                                                              Itadakimasu!

Freitag, 15. Juli 2011

Bento #25 Thunfisch & Lachs Sushi und Tamagoyaki-Herzchen


Mal wieder ein größeres Bento. Ich habe mir vor kurzem endlich mal ein paar Bento Bücher gekauft. Und in einem stand drin, das man eine Art Bentotagebuch führen kann und zum Beispiel seine Bentos vorher aufzeichnen kann. Das hab ich bei dem Bento mal versucht (das Bild werde ich nachträglich noch hochladen) und ich muss sagen, es bedeutet, vor allem für jemanden wie mich, der die Bentos früh morgens macht, viel weniger Stress ;)... Werd ich ab sofort öfters mal probieren^^

Hier also die schnelle Skizze ;)
Ich hatte in diesem Bento mal wieder Lust Sushi zu machen. Und habe dafür dann je eine Rolle mit Lachs und Gurken und eine mit Thunfisch und Mayo gemacht. Die Idee für die Thunfisch-Mayo Sushi kam mir, als ich mal ein Rezept für Onigiri mit dieser Füllung gelesen habe. Ich wollte das gerne mal probieren und hab einfach statt Onigiri, Sushi daraus gemacht - war sehr lecker^^
Ok, ich gebe zu, dass in diesem Bento trotzdem nicht alles selbstgemacht ist, aber wir hatten nicht mehr viel im Kühlschrank und deswegen musste ich auf unsere Tiefkühlvorräte zurückgreifen >.<

Oben: gebratene Champignons, Tamagoyaki in Herzform, Apfelhasen, Back-Camembert und Kartoffel-Mandelbällchen
Unten: Lachs-Gurke & Thunfisch-Mayo Sushi, Samosa, Karottenstreifen und eine Tomate



Samosa sind gefüllte, meist dreieckige Teigtaschen, ähnlich wie Frühlingsrollen, die mit verschiedenen Zutaten gefüllt sein können. Sie kommen aus Indien und werden dort z.b. als Vorspeise serviert.

Montag, 20. Juni 2011

Bento #24 Reis, Ebi Fry und einen Ananas-Mini-Cake


Dieses Bento war das erste Bento in der neuen Box, die ich euch hier vorgestellt habe. Mit diesem Bento habe ich sie gebührend eingeweiht^^.

Es ist drin: Reis mit Furikake, Ebi Fry und Stücke einer großen Frühlingsrolle (da ich diese zwischen meinem und dem Bento meines Freundes aufgeteilt hatte), Cherrytomaten und kernlose Trauben und als Süßes einen der Mini-Cakes und ein paar "Choclait Chips - White" von Nestle. (Die erstaunlicherweise bis zum Mittag nicht angeschmolzen waren!)



PS.: Ich habe mir in den letzten Wochen noch Bento Zubehör und zwei neue Boxen gekauft, die stelle ich euch dann auch noch bald vor^^

Mittwoch, 25. Mai 2011

Bento #23 Jambalaya - Reste - Bento mit einem Schachbrettapfel


Dieses Bento ist zur Hälfte ein Reste-Bento aus der Jambalaya, die wir ja letzte Woche gekocht hatten. Ich hatte davon noch etwas übrig und wie kann man Reste besser verwerten ;) Da es etwas schneller gehen musste, ist es auch nicht sehr aufwendig. Noch etwas Obst dazu, fertig!

Links: Rest Jambalaya mit Parmesanstreifen
Rechts: ein Schachbrettapfel, Orangen, Trauben und Cherrytomaten

P.S.: Noch ne gute Nachricht - unsere Küche kommt schon am Freitag und kann eingebaut werden m^.^m... tja, leider bin ich ab Sonntag aber schon wieder für fast über eine Woche weg und kann sie nicht benutzen *gemein*... ich werde in dieser Zeit, genauer gesagt von nächsten Mittwoch bis zum Montag darauf auch weder Posts schreiben noch auf Kommentare antworten können.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Rezept: Kreolische "Red Jambalaya"


Vor ein paar Tagen gab es bei uns Jambalaya zum Abendessen, was allerdings mit einer ausgeräumten und schon halb abgebauten Küche übrigends gar nicht so einfach ist, aber ich wollte mal wieder ein Rezept posten :D. Jambalaya ist ein Art Reiseintopf mit Zutaten, wie Huhn, Paprika und Meeresfrüchten. Außerdem werden jede Menge Gewürze hinzugegeben. Ich hatte ein Rezept im Internet gefunden und es, aus verschiedenen Gründen, ein wenig abgeändert. Ich möchte euch meine Version vorstellen.

Jambalaya
(für ca. 3 Personen)

Zutaten:

- ca. 150g Hähnchenbrustfilet
- 200g       Chorizo (spanische Knoblauchwurst)
- 1             Zwiebel
- 1/2 - 2     Frühlingszwiebeln
- 1             rote Paprika
- 250g       Garnelen
- ca. 180g roher Reis (das ürsprüngliche Rezept benutzte Langkorn, da wir aber nur Sushireis im Haus hatten, probierten wir es damit und das klappte ebenso^^)
- 500ml      passierte Tomaten
- 400ml      Gemüsebrühe
- 1              Knoblauchzehe (ersatzweise als Gewürz)
- Thymian, Pfeffer, Salz, Paprika, Chili (optional)
- Öl zum Braten

Zubereitung:

1. Das Hähnchenbrustfilet und die Chorizo in 1,5 - 2cm große Stücke schneiden. Die Zwiebel, die Frühlingszwiebel und die Paprika ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe sehr klein schneiden.

2. Das Hähnchenbrustfilet und die Wurst kurz scharf anbraten, dann aus dem Topf nehmen. Jetzt das Gemüse und den Knoblauch kurz andünsten. Dann das Fleisch und die Wurst dazugeben, alles mit den passierten Tomaten ablöschen und dem Geschmack entsprechend würzen. Das ganze unter Rühren 10 Minuten köcheln lassen.

3. Nun den rohen Reis und die Gemüsebrühe dazugeben und alles auf mittlerer Flamme zugedeckt ca. 20 min. köcheln lassen. Wichtig: Öfters umrühren, damit der Reis nicht am Boden festbrennt.

4. Wer ganze Garnelen mit Schale gekauft hat, der kann in der Zeit die Garnelen von der Schale trennen und den Darm entfernen. Wer nicht weiß, wie er das am besten machen soll - ich habe hier in diesem Post ein Video von "Cooking with Dog" gepostet, sie zeigt dort sehr schön, wie es ganz einfach mit einem kleinen Zahnstocher geht. Die aufgetauten Garnelen, wenn nötig etwas kleiner schneiden, unterheben und weiter köcheln.

5. Hat der Reis die Flüssigkeit reduziert und ist so weich, wie man es möchte, kann die Jambalaya serviert werden. Ich habe sie noch mit Thymianzweigen garniert :). FERTIG!

Jambalaya ist durch die vielen Gewürze und Zutaten erstens ein sehr würziges und zweitens ein sehr sättigendes Gericht. Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen, am besten für kalte aber auch für warme Abende^^

PS.: Wie ich in meinem letzten Post erwähnt habe, bekommen wir gerade eine neue Küche. Da das Zimmer aber zuerst komplett neu gestrichen und gefließt werden muss, werde ich die nächsten zwei Woche ohne Küche überstehen müssen >.< ...Bentos habe ich noch ein paar ältere, die ich posten kann, aber Rezepte wird es erst zwischen Anfang und Mitte Juni wieder geben, aber dann kann ich wieder richtig loslegen ;)

Mittwoch, 9. März 2011

Bento #18 Zwiebelringe und Mini - Frühlingsrollen "Vier Jahreszeiten"


Wieder mal ein Bento in der Hasenbox :) Nachdem ich zufällig erfahren habe, das mein Freund doch gerne Brokkoli isst (gabs bei uns bisher nie im Essen, weil ich dachte er mag ihn auch nicht :D), hat er diesmal schön viel davon mitbekommen.

Unten: Zwiebelringe, Gurke und Erbsenreis
Oben: ein Ei, Tomate, Brokkoli und Minifrühlingsrollen "Vier Jahreszeiten"
auf dem Deckel: zwei Brownies



Die Minifrühlingsrollen (die sind sogar kleiner als die "normalen" Minifrühlingsrollen) passen mit einer Größe von ca. 5x1-1,5 cm geradezu ideal am Stück in ein Bento. Ich habe sie bei meinem letzten Asia-Einkauf in Stuttgart gefunden. Es gibt sie, wie der Name schon sagt, mit vier Füllungen. Auch die Farben sind unterschiedlich, was ich sehr cool finde. Als Füllungen gibt es z.B. Garnelen, die anderen drei weiß ich leider grad nicht auswendig ^.^° Sie sind auf jeden Fall klein aber fein ;).

Sonntag, 13. Februar 2011

Schnappschuss der Woche 7: "Jede Menge Sushi!"


Hier ist der neue Schnappschuss der Woche - gerade noch rechtzeitig^^

Story: Meine beste Freundin war dieses Wochenende bei uns zu Besuch und da hat sie sich Sushi gewünscht. Die kann sie nur bei uns essen/machen, da ihr Freund keinen Fisch mag. Gesagt, getan und dabei ist eine riesige Menge Sushi enstanden - natürlich alle selbstgemacht ;) Wir haben diesmal alles mögliche an verschiedenen Sushi-Arten ausprobiert: von "Tamagoyaki"- Sushi, über einen kleinen selbstgemachten Onigiri-Stern, bis hin zu Mini-Sushi :D.
Die großen Teller Sushi haben allerdings nicht sehr lange gehalten, denn wir haben sie gleich danach bei einer gemütlichen Runde "Scrabble" verputzt :D. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir werden das auf jeden Fall mal wieder machen.

Dienstag, 8. Februar 2011

Rezept: Gemischter Reis mit Gemüse und Krebsfleisch


Dieses Rezept ist wieder aus Harumi Kurihara's "einfach japanisch kochen". Es ist ein Rezept, dass in jede Mahlzeit passt und auch sehr einfach zu machen ist. Da wir aber vergeblich nach Krebsfleisch gesucht haben, haben wir ersatzweise Garnelen genommen, das hat auch sehr gut funktioniert. Das Originalrezept ist für 4 - 6 Personen ausgelegt, für 2 Personen habe ich die Menge der Zutaten immer in etwa halbiert, das hat gut gereicht.

Gemischter Reis mit Gemüse und Krebsfleisch
(4 - 6 Personen)

Zutaten:

320g roher Reis
Instant-Hühnerbrühe (2 Tl Pulver oder 1 Brühwürfel)
400ml        Wasser
90g            rote Paprika
60g            grüne Paprika
5 - 6           Pilzköpfe (z.b. Champignons)
120g          weißes Krebsfleisch (ersatzweise ca. 15 - 20 (mittel-)große Garnelen)
25g            Butter
1                Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. Bei der Verwendung von japanischem Reis, diesen zuerst mehrmals waschen und abgießen und dann vor dem kochen 30 Minuten ruhen lassen.

2. Das Gemüse wenn nötig putzen. Die Paprika würfeln und die Pilze in Scheiben schneiden. Ich habe zusätzlich noch eine Karotte reingeschnippelt (geviertelt). Das Krebsfleisch kleiner zerpflücken (wer es auch mit Garnelen versuchen möchte, diese einfach auftauen, ggf. von der Schale trennen und zerhacken).

3. Die Butter in kleine Stücke schneiden.

4. Die Instantbrühe in etwas heißem Wasser auflösen und dann das restliche Wasser hinzufügen.

5. Den Reis entweder in einem Topf oder im Reiskocher in der Hühnerbrühe zum kochen bringen. Dann zudecken, die Temperatur runterschalten und den Reis ca. 15 Minuten köcheln lassen. Für den Geschmack, das Lorbeerblatt dazutun. Den Herd ausschalten und den Reis ca. 10 Minuten quellen lassen.

6. Das Lorbeerblatt herausnehmen. Die Butter unter den Reis heben, bis sie sich aufgelöst haben. Den Reis salzen und pfeffern. Dann das Gemüse untermischen. Wer möchte kann das Krebsfleisch  - oder je nachdem was ihr benutzt - ebenfalls mituntermischen und dann servieren, man kann es aber auch in der Schüssel auf dem Reis anrichten.
Zum Schluss z.b. mit geschnittener Frühlingszwiebeln garnieren. FERTIG!

Durch das kochen in Hühnerbrühe bekommt der Reis einen wunderbar aromatischen Geschmack, der sehr gut zu dem Gemüse passt. Ich werde das in Zukunft warscheinlich öfters so machen ;) Dann bekommt er eine besondere Note, die auch in einem Bento sehr gut schmeckt. Mich hat diese Methode auf jeden Fall voll überzeugt.

By the way bin ich für jeden Tipp dankbar, der weiß, wo man z.b. weißes Krebsfleisch bekommt - gerne auch preisgünstig ;) Wir haben sämtliche uns bekannte Supermärkte abgeklappert, aber entweder war es nicht im Sortiment enthalten oder (wie im Kaufland) ausverkauft, sodass leider wir nicht schauen konnten, ob es das ist, was wir brauchen.

Montag, 24. Januar 2011

Bento #15 Lachs auf Reis, süße Sternfrucht und Melonpan


Dieses Bento ist noch eins von letzter Woche^^ Ihr seht, die Melonpan, von denen ich berichtet habe, haben nicht lange gehalten :D Es war ein ausnahmsweise recht schnelles Bento.

Links: Lachs auf Reis, karamellisierte Sternfruchtscheiben mit schwarzem Sesam, Cherrytomaten, Surimi mit Mayonnaise und eine kleine Ritter Sport
Rechts: Melonpan mit Schoko- und Matchafüllung


Den Räucherlachs habe ich kurz mit Soyasauce angebraten, mit Reis schmeckt er sehr gut :) Da ich danach kurzfristig beschlossen habe, ein Fischbento daraus zu machen, habe ich kurzerhand noch Surimi mitdazugepackt.


Die Sternfrucht habe ich mal zum probieren gekauft, da sie im Fruchtfleisch allerdings sehr säuerlich schmeckt, habe ich sie mit Zucker angebraten. Dadurch schmeckt sie nicht mehr ganz so sauer und richtig lecker, sehr gut also als kleiner Snack ins Bento ;) Lustigerweise habe ich am selben Tag bei Mokiko gesehen, das sie hier in das Bento ihres Mannes auch ein Sternfrucht gepackt hat xD

Dienstag, 11. Januar 2011

Bento #13 Glasnudelsalat, Surimi-Gurkensushi & Hackfleisch-Takoyaki / Rezeptversuch: Mochi Pizza mit Käse


Zuerst mal das Bento. Ich habe am Wochenende mal ein bisschen nach neuen Rezepten gestöbert und bin auf Nekobento.com fündig geworden. Unter anderem mit einem Glasnudelsalat mit Surimi und Takoyaki.

Oben: Hackfleisch-Takoyaki, Kokosreiskräcker und eine Mandarine
Unten: Glasnudelsalat mit Surimi und "Reste"-Sushi




Der Glasnudelsalat ist wie schon erwähnt ein Rezept von Nekobento. Mir hat die Idee sehr gut gefallen, auch weil er sehr einfach zu machen ist und deswegen musste ich ihn unbedingt mal probieren^^. Auch bei meinem Freund ist er sehr gut angekommen. Man kann ihn wunderbar in einem Bento verwenden, da er da unter anderem auch den Vorteil hat, das er mehr als eine Stunde ziehen kann ;).



Die Sushi sind eigentlich aus der Idee heraus enstanden, das wir von dem Salat noch Surimi und Gurke übrig hatten. Dazu noch Mayo, ein paar Bonitoflocken, Sesam und noch Frühlingszwiebeln von den Takoyaki. Eine etwas ungewöhnliche Kombination, aber trotzdem sehr lecker und man kann eventuelle Reste wunderbar verwerten ;).



Takoyakirezepte finden man sehr viele und mein Freund wollte unbedingt mal welche machen, da wir uns ja extra eine Pfanne gekauft hatten. Und als er in dem Channel von Runny, von dem Token vor kurzem berichtet hat, gesehen hat, was man z.b. sonst noch so in die Takoyaki tun kann, war er nicht mehr zu bremsen xD. Und auf Mangel von Oktopus, hat er dann Hackfleisch und Gemüse rein. Sehr lecker^^ - da hat es auch gar nicht gestört, dass sie etwas dunkel geworden sind. Und darüberhinaus perfekt fürs Bento :D
P.S.: Wer im mittleren Bild übrigends bemerkt, das da eins fehlt - das hat er schon vorher verputzt (um zu schauen, ob das Hackfleisch durch ist, hat er behauptet xD)




Hier das Video. Sehr süß ist auch die Anfrage an Runny, *kawaii* sag ich da nur xD

 
Am Abend zuvor hats in jedoch auch schon in den Fingern gejuckt, ein Rezept von Runny zu machen, welches Token ebenfalls in ihrem Post vorgestellt hatte - die Mochi-Pizza! Die Idee fand er so klasse, das er es sofort probieren wollte. Passenderweise hatten wir noch Kirimochi übrig. So ungewöhnlich diese Idee auch scheinen mag, so schmackhaft war sie^^ - Außen knusprig und innen klebrig xD.



So, ich hoffe dieser riesige Post entschädigt, das ich solange nicht geschrieben hab >.< Ich werde versuchen wieder öfters zu schreiben, versprochen!

Mittwoch, 5. Januar 2011

Bento #12 Somen mit Shrimps süß - scharf, gebratene Tofustücke und eine halbe Tamarillo


Ich habe in diesem Bento mal ein paar neue Sachen probiert^^ Unter anderem große Shrimps gebraten in einer süß-scharfen Soße und gebratene Tofustücke - was letzteres angeht, bin ich noch ein Anfänger... ich hatte nicht bedacht, das Tofu beinahe geschmacksneutral ist, das nächste Mal, denk ich dran, in vorher zu marinieren ;)

Unten: Somennudeln und Black Tiger-Shrimps in süß-scharfer Soße
Oben: gebratene Tofustückchen, eine Cherrytomate und eine halbe Tamarillo
Deckel: drei verschiedene Mochi



Die Tamarillo (auch "Baumtomate" genannt) hab ich zufällig in unserem großen Rewe gefunden. Als Herkunftsland war Kolumbien angegeben, ich habe aber auch gelesen, das sie wildwachsend auch in Argentinien vorkommen. Da die Schale der Tamarillos bitter ist, wird sie nicht mitgegessen.


Von den Mochis habe ich hier schon mal berichtet. Ich habe sie damals in Stuttgart gefunden. Das waren die letzten drei in der Packung ;). Sie haben genau auf den Deckel gepasst^^

Montag, 3. Januar 2011

Bento #11 Neujahrsbento


Ich habe über die Silvestertage auf verschiedenen Bentoseiten Silvesterbentos gefunden. Unter anderem auf Mokiko's Blog. Ich hab ihr daraufhin versprochen, ein Neujahrsbento zu machen^^ 2011 ist nach dem chinesischen Kalendar, das "Jahr des Hasen", deswegen hab ich in der "2011", die Null aus einem geformten Eierhasen gemacht.

Oben: Chicken Nuggets, Mais, Rührei mit Speck und Champignonsstückchen und ein paar Physalis
Unten: Reis mit einer "2011" aus Nori, einem geformten Ei und Surimi



Mir ist erst zu spät aufgefallen, das das Ei ja auch weiß ist und das ich auch hätte färben können xD, aber ich glaub den Hasen erkennt man trotzdem oder^^