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Dieser Blog ist sozusagen mein Tagebuch. Ich schreibe hier alles rein, was mir passiert oder was ich so erlebe. Ihr findet hier Rezepte, Ideen und Wissenswertes - unter anderem rund um Japan und seine Kultur. / This blog is my diary, so to speak. I write everything in here, what happens to me or what I experience. You will find recipes, ideas and valuable information - including about Japan and its culture.

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Samstag, 5. Mai 2012

Rezept: Lachs "Chan Chan Yaki"


Nach gefühlten Jahrzehnten komme ich endlich dazu hier wieder etwas zu posten. An dieser Stelle erstmal eine Entschuldigung an alle treuen Leser, die so lange auf einen neuen Post warten mussten. Ich bin wieder da und werde nun auch wieder regelmäßiger schreiben, versprochen!

Für diese "Wiederbelebung" habe ich mir daher etwas besonderes einfallen lassen. Wer von euch aufmersam den Youtube - Kanal von Cooking with Dog verfolgt hat, weiß, das Chef vor etwa einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Um das zu feiern, habe ich mir eines ihrer letzten Original-Rezepte vom letzten Jahr für diesen Post ausgesucht.

Lachs Chan Chan Yaki
(für 2 Personen)

Zutaten:

Lachs & Marinade:

2               Lachsfilets
eine Prise Salz
2 Tl           Sake

Gemüse zum Braten:

½               Zwiebel (ca 100g)
2                Kohlblätter
2                Shiitake (am besten frisch)
50g            Shimeji Pilze
1                Kartoffel
1                Paprika
½               Frühlingszwiebel
5 El            Mais
2 Tl            Butter

Soße:

2 El             Miso
2 El             Sake
1 Tl             Sojasoße
1 Tl             Zucker
1 Tl             Ingwer (gerieben)
etwas          Öl

Zubereitung:

Am besten verwendet man eine große Pfanne, um alles unterzubringen.

1. Mit der Rückseite eines Messers den schleimigen Film von der Lachshaut entfernen. Mit einer Pinzette von eventuellen Gräten befreien. Abtupfen, auf einer Platte von beiden Seiten mit Salz und Sake einreiben und für 15 min. marinieren. 

2. Danach die Filets wieder abtupfen und mit der Hautseite nach unten anbraten, bis beide Seiten goldbraun sind. Den Lachs auf einem Teller abkühlen lassen.

3. Nun den Strunk der Kohlblätter entfernen und die Blätter halbieren. Dann alle vier Hälften aufeinander legen und in ca. 5cm breite Streifen schneiden. Um 90° drehen und in 5 cm große Quadrate schneiden. Den Strunk diagonal ebenfalls in dünne Streifen schnippeln. 

4. Die Zwiebel von der Wurzel entfernen und in 1 cm starke Halbkreise schneiden. Nun die Halbkreise noch von Hand auseinanderpflücken. Die Shiitake von ihrem "Stamm" befreien und sie diagonal in Scheiben schneiden. Dieser "Stamm" der Shiitake wird danach ebenfalls in dünne Scheibchen geschnitten. Die Shimeji-Pilze von ihren Wurzeln entfernen und zerpflücken. 

5. Die Kartoffel schälen, halbieren und in 1 cm starke Halbkreise schneiden. Nachdem ihr die Paprika von Samen und ähnlichem befreit habt, wird auch diese in Halbkreise, die Frühlingszwiebel diagonal in 0,5 cm breite Stücke, geschnitten.

6. Für die Soße: Miso, Sake, Zucker, Sojasoße und den Ingwer in eine Schüssel geben und gut mischen.

7. Das Öl in die Pfanne geben, die Kartoffel darauf verteilen, damit diese nicht übereinander liegen und noch etwas Wasser zugeben. Auf hoher Hitze zugedeckt nun für 5 min kochen. 

8. Dann werden die Kartoffeln gewendet, Zwiebeln, Kohl und das andere Gemüse, sowie den Lachs, Butter und die Miso-Soße hinzugegeben und die Pfanne wieder zudecken. Nach ca. 3 min vorsichtig umrühren, damit sich die Soße gut verteilt und die Hitze herunterschalten. Wenn die Kartoffeln noch nicht gar sind, einfach mit dem Deckel etwas weiter kochen. Wenn alles durch ist, anrichten und genießen! FERTIG!

Montag, 23. Januar 2012

Impressionen "Japan 2011"



Dieses Video habe ich letzte Woche auf Youtube über "Francis" (Cooking with Dog) Kanal gefunden. Es sind unglaublich schöne Bilder, aufgenommen auf einer Reise quer durch ganz Japan. Das Video zeigt alle möglichen Städte in Japan, über die 4 Tageszeiten verteilt. Von Tokyo über Osaka, sogar bis hin nach Taketomijima. Es fängt, ganz unverfälscht von jeglichen, beeinflussenden Medien, die Schönheit der japanischen Welt ein.  

Dienstag, 10. Januar 2012

Neues Geschirr von "BUTLERS"

Hallo zusammen und schönes neues Jahr :)
Jetzt sind Weihnachten und Silvester also rum und der Alltag fängt wieder an. Ich freue mich auch das neue Jahr wieder mit euch zu verbringen. Mein Freund hatte die letzten Wochen keine Vorlesungen und wir konnten endlich mal wieder viel Zeit miteinander verbringen. Und so waren wir unter anderem letzte Woche in der Stadt um Weihnachtsgeld auszugeben :D

Dabei sind wir im "BUTLERS", einem Geschäft für Alltagskrimskrams (ähnlich dem Nanu-Nana) auf sehr schönes, asiatisches Ess-Geschirr gestoßen. Nun gut, es ist natürlich kein hochwertiges Qualitätsgeschäft. Die Schalen und Teller machen zwar einen angnehm robusten Eindruck, waren aber dennoch verhältnissmäßig billig. Mir und meinem Freund hat das Design nichts desto trotz so gut gefallen, dass wir gleich richtig zugelangt haben ;). Wir haben uns neue Reis-/ Suppenschalen, kleine Beischalen, Teebecher, Suppenlöffel und Stäbchen gegönnt. Außerdem noch eine schöne, einfache Platte, die sich perfekt für Sushi eignet und eine große längliche Schale im Blattdesign der Beischalen. Dieser Einkauf hat mir richtig Lust gemacht, wieder mehr japanisch zu kochen und anzurichten. Freut euch darauf! :)


Montag, 14. November 2011

Der harte Kampf ums täglich Brot...



...war den Machern von "Ben-To" offenbar einen Anime wert. In "Ben-To" geht es, wie der Name schon sagt um das berühmteste Mittagessen in ganz Japan - richtig, das Bento. Genauer gesagt um preisreduzierte Bentos. Jede Nacht beginnt von neuem der harte Kampf um die wenigen Bentos, die den begehrten Sticker für den halben Preis bekommen haben. Ben-To verpackt das Ganze mit Grundsätzen wie Ehre und Stolz zu einer recht witzigen und zugleich irgendwie überdreht verrückten Unterhaltung, die in ihrem Genre für frischen Wind sorgt.

Hauptcharakter ist der Highschool Schüler You Satou, der sich eines Abends mit Platzwunden am ganzen Körper auf dem Boden eines Supermarktes wiederfindet. Als er nach und nach die Hintergründe herausfindet, findet er sich plötzlich in einer knallharten Welt wieder, in der einzig und allein Stärke zu zählen scheint. Natürlich dürfen aber auch List und Tücke nicht fehlen. You wird immer tiefer in die Welt der Konbini Bentos hineingezogen, findet neue Freunde, wie auch neue Feinde und bald lässt in der Geschmack des Sieges selbst nicht mehr los.



Fazit: Ein endgültiges Fazit kann ich noch nicht ziehen, da von 12 Folgen bisher nur 5 verfügbar sind. Ben-To wird zwar mit ziemlicher Sicherheit nicht jedermanns Geschmack sein, ich finde ihn dennoch sehr witzig und vor allem finde ich die Idee echt cool. Das Aufteilen der Stadt in verschiedene Territorien und deren Anführer und auch die Gliederung in Starke (Wölfe) und Schwache (Hunde) erinnert mich dabei ein bisschen an "Ikki Tousen". Ich bin auf jeden Fall gespannt, was aus der Story noch wird.

Hier noch ein kurzer Trailer. Viel Spaß ;)

Freitag, 23. September 2011

Das "Tokyo - Japan&Thai Restaurant" in Reutlingen (Restaurant - Check)


Mein Freund und ich waren diese Woche das erste mal im "Tokyo" in Reutlingen zum Mittagessen. Das Tokyo liegt im "Obere Wässere", gegenüber der Markthalle. Über eine kleine Brücke über die Echaz kommt man direkt auf die große Terrasse und ins Restaurant.
Anders als das "Phuc", von dem ich hier mal berichtet habe, ist das Tokyo ein großes Restaurant. Da ist natürlich mit einem ganz anderen Flair zu rechnen. Das Tokyo schafft es sehr harmonisch, modernes und asiatisches Flair zu verbinden und ist auch sehr hübsch eingerichtet und dekoriert.



Hat man sich einen Tisch ausgesucht, bekommt man auch schon gleich die Karte und kann was zu trinken bestellen. Und damit kommen wir eigentlich schon zum leider größten Kritikpunkt: der Service. Ich vermute, das es ein familiengeführtes Restaurant ist. Der Service ist zwar aufmersam, könnte aber meiner Meinung nach ruhig etwas freundlicher sein. Die Dame die uns bediente wirkte öfters desinteressiert und tat einfach nur ihre Arbeit.

Das Tokyo wirbt schon am Eingang mit dem Tepanyaki Grill und "live kochen". Das heißt umgesetzt, man holt sich was vom Büffet und der nette Herr am Grill bereitet es in seiner offenen Kochnische zu. Dementsprechend haben sie ein recht großes, ansehnliches Büffet und man wird schon zu Anfang gefragt, ob man denn aus dem Mittagsbüffet oder aus der Karte bestellen möchte. Die normalen (abgesehen vom  Mittagstisch) Preise sind sehr moderat, denke ich. Zwischen 7 € und 13 € für die normale Gerichte, die Menüs kosten ca. 30 €. Mein Freund nahm also das Büffet unter die Lupe und ich bestellte mir ein Bento aus der Mittagskarte. Ich wollte das endlich mal probieren, da die Karte ansonsten eigentlich nur das Übliche bot. Also bestellte ich mir laut Karte "Bento Nr. 5" mit Reis, 3 Maki, gegrillten Garnelen (Hummerkrabben), Shiitake Pilzen und Obst, dazu einen Salat.  

Mein Freund ließ sich das mit dem "all you can eat" nicht zweimal sagen und aß sich richtig satt :D. Der erste Gang war ein Teller Sushi aus dem Büffet-Angebot. Danach eine Schüssel Reis mit gebratenem Gemüse und vom Live-Koch ließ er sich Gemüse mit Fisch zubereiten. Seiner Meinung nach war es sehr lecker, auch wenn der Koch etwas zu viel Sojasauce benutzt hatte. Beim dritten Mal (! :D) probierte er dann noch was vom Rindfleisch (davon habe ich leider kein Foto).



Zu meinem Bento gehörte noch ein Salat, den ich schnell bekam und der größer war als gedacht, aber lecker und frisch. Auf mein Bento musste ich dann etwas länger warten, aber dafür war es dann auch noch schön heiß, als ich es bekam ;). Allerdings hatten sie irgendwie die Shiitake Pilze vergessen und durch viel Pak Choi ersetzt... nun ja, auch gut dachte ich mir, es sah ansonsten auch echt lecker aus. Die Hummerkrabben waren augenscheinlich frittiert, ob in Teig kann ich nicht genau sagen. Sie waren zwar sehr lecker, aber mit Schale, sodass ich sie erstmal schälen musste. War ziemlich schwierig mit Stäbchen und sah wahrscheinlich auch nicht sehr "damenhaft" aus... alles in allem war es aber trotzdem reichlich und lecker.



Schön fand ich auch, das die Box nicht aus Plastik o.ä., sondern aus stabilem, lackiertem Holz war. Auch das restliche Geschirr ist sehr schön und auch eher aus Ton als aus Porzelan, sehr edel *-* (das durchgehende Design, kann man auf der Reisschale meines Freundes sehen) Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, war, das an jedem Platz schon standardmäßig Stäbchen liegen. Keine "Einmach" - Stäbchen, sondern schöne, runde, die auch sehr hübsch lackiert sind.


Fazit: Im Großen und Ganzen waren wir zufrieden. Das Essen war lecker und bezahlt haben wir ca. 22 €. Einzig der Service hat mich etwas enttäuscht, ein kleines Lächeln ab und zu würde da schon Wunder wirken ;).

P.S. Entschuldigt bitte die Qualität der Bilder >.< , die Handykamera meines Freundes ist nicht ganz so toll, wie der Rest davon!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Das "Phuc. - fresh asian cooking" in Stuttgart / Bubble Tea - Premiere



Ich hatte mir gestern den Tag freigenommen und war mit meiner besten Freundin mal wieder in Stuttgart unterwegs (sie macht gerade eine Ausbildung auf einer Kosmetikschule und ich hatte mich für sie als so eine Art "Praxismodel" zur Verfügung gestellt^^). Danach sind wir - auf der Suche nach was zu Mittagessen ;) - die Königstraße runtergeschlendert.

Von der "Stadtmitte" ein Stück weiter runter sind wir dann über das Phuc. (ich bin mir nicht sicher, ob der Punkt dahin gehört, aber ich entnehme ihn jetzt einfach mal so vom Ladenschild :P) gestolpert.

Es ist zentral gelegen und der Eingang geht direkt zur Königstraße hin auf. Es ist ein kleiner aber feiner Schnellimbiss, der sowohl innen als auch außen Sitzplätze hat. Das Ambiente und die Ausstattung sind modern - asiatisches Flair sucht man auch im oberen Stockwerk eher vergeblich - aber dennoch hübsch und sauber.



Zwar ist unten am Eingang die Theke, da sie, wie ich gelesen habe eher am Straßenverkauf verdienen, aber wenn man sich ins obere Stockwerk setzt, wird man auch nach kurzer Zeit sehr freundlich bedient.
Da es ein Schnellimbiss ist, war die Karte überschaubar. Ein paar Spezialitäten des Hauses und ganz normal Nudeln oder Reis mit Gemüse und verschiedenen Fleischsorten oder Garnelen, dazu ein paar Vorspeisen und Desserts. Die Preise liegen zwischen 2,00€ und 6,00-7,00€. Meine Freundin bestellte Nudeln mit Huhn und ich, da ich während dem stöbern vom Kellner überrascht wurde (^.^°), bestellte mir ebenfalls Nudeln, aber mit gebratenem Huhn. Positiv aufgefallen ist mir, dass wir nicht einmal zehn Minuten auf unser Essen gewartet haben. Die Portionen sind recht ordentlich. Zum Vergleich, der Teller ist ca. 20 cm auf 20 cm groß.


Entschuldigt die Perspektive, ich musste von schräg oben fotografieren >.<

Das Essen war wirklich lecker. Das Fleisch und die Nudeln waren sehr gut und das Gemüse war bissfest und nicht weich. Mit den Tellern wurde eine Flasche scharfe Soße gebracht. Man wird auf jeden Fall satt. Das Essen war zwar nicht überragend schön angerichtet, aber das machte nicht wirklich etwas aus. Ich habe teurer auch schon zwar schöner, aber schlechter gegessen ;). Wir waren alles in allem sehr zufrieden.

Wer sich jetzt oben die Bilder genau angeschaut hat, dem ist aufgefallen, dass sie seit neuem auch Bubble Tea verkaufen. Ni-chan ergreift also die Gelegenheit beim Schopfe und kauft sich ihren ersten Bubble Tea \m/^.^\m/ (Ja, ich weiß, ich bin warscheinlich eine Spätzünderin, aber bei uns in Reutlingen gibt es sowas leider noch nicht :'(...). Die Auswahl war groß und ich entschied mich für die Sorte "Joghurt - Strawberry". Meine Freundin, die sowas gar nicht kannte, war ganz fasziniert :D
Die ca. 30 verschiedenen Sorten gibt es in je zwei Größen M und L, wobei L etwa 450ml fasst, denk ich. Der Preis lag so zwischen etwa zwischen 3,00€ und 3,30€ (Größe L war je 0,30€ teurer).
Kurz ge"shake"t, Eis rein, oben zugeschweißt, Fertig! Wirklich super lecker *-*


                                                    .........................

Am Schlossplatz sind wir dann noch zufällig ins 18. Trickfilm - Festival reingelaufen und ich hab noch zwei Bilder davon machen können^^


Donnerstag, 24. März 2011

Magazin-Check: Lust auf Genuss - Japanisch kochen


Dieses Mgazin habe ich diese Woche an der Kasse bei uns im Kaufland entdeckt. Normalerweise halte ich von diesen Heften nicht viel, aber mein Freund meinte er habe dieses schon empfohlen bekommen. Alles sollte im Leben wenigstens eine Chance bekommen - also rein damit in den Wagen. Für knapp 4 Euro kann man ja auch nicht so viel falsch machen^^.

Das Aussehen ist recht normal und trotzdem wirkt es professionell. Mir persöhnlich hat das violett sehr gut gefallen. Es ist mit 100 Seiten auch schön dick (da trägt allerdings das ca. 100g/qm dicke Seiten-Papier auch seinen Teil dazu bei). Außerdem hat es ein stabiles Hochglanz-Cover. Ich hab für mehr Geld schon schlechteres gesehen.

Da es ein Magazin ist, ist natürlich auch Werbung enthalten, aber diese ist mit ca. 12 Seiten (1-seitige; bei 1/2-seitiger Rand-Werbung habe ich je 2 als eine 1-seitige gezählt) meiner Meinung nach kaum der Rede wert.
Den Großteil des Inhaltes machen natürlich u.a. Rezepte aus. Und die haben mich wirklich überrascht! Keine Maggi- oder Knorrpäckchen-Schleichwerbung, sondern mit richtigen, japanischen Zutaten wie Mirin, Bonito-Flocken, Enoki-Pilzen usw. - Großer Pluspunkt! Zudem sind Grundrezepte z.b. für Dashi und Reis dabei. Die Rezeptauswahl reicht von den bekanntesten Rezepten - die den meisten wohl geläufig sein dürften - wie Udon, Misosuppe, Tempura und Sukiyaki bis hin zu Fischrezepten wie Venusmuscheln in Miso und Dorade. Die Rezepte werden immer erst auf einer ganzen Seite bebildert vorgestellt und dann im Nachhinein genau beschrieben. Dazu kommen Infoseiten, in denen die wichtigsten Zutaten beschrieben werden und auch eine kleine aber feine Kochutensiliensammlung.





Neben den anderen Rezepten wird auch Sushi großgeschrieben. Ganze acht Seiten lang werden Sushiarten, Füllungen (z.b. für Onigiri) und die Rolltechnik beschrieben. Und auch die in Japan sehr beliebte Soba-Nudel ist mit dabei.


Doch auch die japanische Kultur und das Leben drumherum werden ausführlich beleuchtet. Es wird zu Anfang eine deutsch-japanische Familie und deren Leben vorgestellt. Was ich auch sehr schön finde ist, dass über ein Ryokan berichtet wird, mit allem was dazu gehört. Unterstrichen werden die ganzen Berichte von sehr schönen Bildern. Unter anderem werden auch noch das "Yen", ein japanisches Spitzenrestaurant in Paris und die Kunst der Teezeremonie vorgestellt. Dazu gibt es eine kleine Liste mit japanischen Festen/ Events in Deutschland, einen Bericht über die vier kulinarischsten (seltsames Wort - ich weiß ^.^°) Städte Asiens und zwischendrin irgendwo am Rand eine Liste mit Online-Shops.





Alles in allem hat mich das Magazin sehr positiv überrascht. Es ist sehr schön gemacht und egal ob bei den Rezepten oder den Lifestyle-Berichten, es finden sowohl der Japan-Einsteiger als auch der Veteran etwas. Die 4 Euro sind, wie ich finde, in jedem Fall nicht verschwendet. 

Sonntag, 13. Februar 2011

Schnappschuss der Woche 7: "Jede Menge Sushi!"


Hier ist der neue Schnappschuss der Woche - gerade noch rechtzeitig^^

Story: Meine beste Freundin war dieses Wochenende bei uns zu Besuch und da hat sie sich Sushi gewünscht. Die kann sie nur bei uns essen/machen, da ihr Freund keinen Fisch mag. Gesagt, getan und dabei ist eine riesige Menge Sushi enstanden - natürlich alle selbstgemacht ;) Wir haben diesmal alles mögliche an verschiedenen Sushi-Arten ausprobiert: von "Tamagoyaki"- Sushi, über einen kleinen selbstgemachten Onigiri-Stern, bis hin zu Mini-Sushi :D.
Die großen Teller Sushi haben allerdings nicht sehr lange gehalten, denn wir haben sie gleich danach bei einer gemütlichen Runde "Scrabble" verputzt :D. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir werden das auf jeden Fall mal wieder machen.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Japan für zu Hause: Mini Zengarten



Ich hatte gestern 2 1/2-jähriges mit meinem Freund, und auch wenn es ein etwas krummes Jubiläum ist, so bin ich doch trotzdem stolz darauf *-*. Und zu diesem feierlichen Anlass hab ich von ihm einen kleinen Zengarten bekommen. Dieser kleine ist zwar in keinster Weise mit den großen, japanischen Zengärten vergleichbar und trotzdem bringt er ein bisschen Japan ins Haus.





Der Zengarten, der auch "Kare-san-sui"(zu deutsch: trockene Landschaft) genannt wird, hat in der Japanischen Kultur eine lange Tradition und ist eine Sonderform eines japanischen Gartens.
Er enstand Mitte des 16. Jahrhunderts in Kyoto, nach einer Zeit des Bürgerkriegs. Da nun kein Geld mehr für üppige Gärten in den Kassen war, entwickelte man diese Trockengärten. Solche Steingärten dienen der Entspannung und Meditation. Die sogenannten Wasserlinien, die mit einem Rechen gezogen werden, symbolisieren meist Bäche oder andere Gewässer, da ein Zengarten für gewöhnlich nur aus Kies, Steinen und mit Moos bedeckten Felsbröcken besteht. 



Ich bin sehr stolz auf dieses kleine Stück Japan und ich werde ihn hegen und pflegen. Und wer weiß, vielleicht komme ich ja irgendwann mal nach Japan um die großen Zengärten bewundern zu können.
Und als Dankeschön entführe ich meinen Schatz heut Abend zum Sushi essen :-*.