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Dieser Blog ist sozusagen mein Tagebuch. Ich schreibe hier alles rein, was mir passiert oder was ich so erlebe. Ihr findet hier Rezepte, Ideen und Wissenswertes - unter anderem rund um Japan und seine Kultur. / This blog is my diary, so to speak. I write everything in here, what happens to me or what I experience. You will find recipes, ideas and valuable information - including about Japan and its culture.

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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Rezept: Gyoza


Zum Jahresende hier noch ein sehr leckeres Rezept, das man z.B. auch für eine Party vorbereiten kann ;) - Gyoza. Das Rezept ist ein etwas älteres von Cooking with Dog. Wir hatten vor kurzem mal wieder Lust drauf und damals habe ich sie dann auch hier in dieses Bento gepackt. 


Gyoza
(für ca. 25 Stück)

Zutaten:

120g  Hackfleisch
100g  Kohl
50g    Zwiebeln
50g    Nira (Schnittknoblauch)
1/2 El Sojasauce
1/2 Tl Zucker
etwas Pfeffer
1 El    Sake
1/2 El Sesam Öl
1 El    Stärke
1 Tl    Knoblauch (gerieben)
1/2 Tl Ingwer (gerieben)
1/2 El Auster Soße

25      Gyoza Blätter
1 El    Sesam Öl
etwas Mehl

Für den Gyoza Dip:
 
1 El     schwarzer/ weißer Essig
1 Tl     Sojasauce
Chili Öl oder Sesam Öl


Wer die Zubereitung nicht kennt, der hat in dem Video eine schöne Step-by-Step Anleitung :) Damit steht doch den kommenden Feirtagen nichts mehr im Weg ;)

Dienstag, 30. August 2011

Bento #29 Tamagoyaki - Blume und türkischer Nougat


Bei diesem Bento hab mal meine neuen Ausstecher ausprobiert. Da ich leider nicht die Zeit hatte, was ausgefallenes zu machen, ist es nur eine Blume geworden. Damit es trotzdem bisschen was für das Auge ist ;), hab ich dann experimentiert und geschichtet :D

Unten: Reis, Hackfleisch mit Zwiebeln und ein Omlett
Oben: Tomaten, Orangenscheiben, frische Ananas, einen "Rest-Reis-Onigiri" mit Sesam und türkischer Nougat



Den türkischen Nougat, der auch als "türkischer Honig" bekannt ist, gibt es vielen verschiedenen Variationen. Ich habe ihn das erste Mal auf dem Markt in Belgien probiert. Der Händler hatte ein großes Zelt in dem man unter anderem auch Mokka trinken konnte und nebenan gab es einen Stand an dem er allerlei selbstgemachte, südliche Süßigkeiten verkauft hat. Da habe ich mich gleich in die süße Nascherei verliebt. Er hat sie, wie viele auch, mit Mandeln angeboten. *-* ... kurz darauf habe ich ihn zufällig bei uns im Supermarkt gefunden *juhuuuuuu*. Sie sind natürlich kein Vergleich, aber trotzdem sehr lecker.

P.S. Dieser hier ist nur weiß. Weiß jemand, wo man in z.B. dreifarbig herbekommt?

Dienstag, 26. Juli 2011

Bento #27 Frikadellenbällchen mit Sandwiches und Wassermelone


Vor ein paar Wochen ist endlich meine Bestellung von Bento&Co. angekommen. Unter anderem habe ich mir endlich mal neue Foodpicks und Ausstecher geholt, die sind echt niedlich^^. In dieser Bestellung war auch diese neue Bento Box drin. Und mit diesem Bento habe ich sie eingeweiht. Es war schnell zubereitet und ich habe es geschafft endlich mal meinen Bären-Eierformer zu benutzen. Ich habe schon von vielen gehört, dass bei diesem Former bei zu kleinen Eiern die Ohren nicht schön rauskommen, deshalb habe ich das größte Ei genommen, dass ich gefunden hab. Damit hat es gut funktioniert ;)

Links: Frikadellenbällchen, Wassermelone und ein Ei
Rechts: Sandwiches im Bio-Vollkorn-Toastie, eine Mini-Banane, Oktopuswürstchen und eine Kirsche



Die Bio-Vollkorn-Toastie's gibt es bei uns im Supermarkt. Sie werden im Viererpack verkauft. Sie sind rund und flach und jedes Brötchen ist schon von Anfang an in horizontal angeschnitten, sodass man sie auch ohne Messer auseinandertrennen kann. Ich finde das sehr praktisch und ich mag sie auch so vom Geschmack sehr gerne. Die Mini-Bananen hab ich auch nur zufällig gefunden. Sie sind nur in etwa halb so groß wie normale Bananen, aber der Geschmack ist meiner Meinung nach derselbe. De facto sind sie ideal für ins Bento ;)

Dienstag, 17. Mai 2011

Bento #22 Chilimaultaschen, Mais - Reis und Mini - Hamburger


Unten: Mais-Reis und gebratene Chilimaultaschen
Oben: Tamagoyaki, Trauben-Käse-Spieße, Cherrytomaten und Orange
Extra: Mini-Hamburger

Ein recht schnelles Bento, aber sehr lecker. Mit meinen Lieblingsmaultaschen^^ - sie sind schon in kleine Stücke vorgeschnitten und so perfekt fürs Bento geeignet. Und sie tragen ihren Namen gar nicht mal zu unrecht ;). Ich habe natürlich schon schärfere Sachen gegessen, aber sie sind doch so "würzig", dass man es danach schon ein bisschen spürt.


Die Mini-Hamburger habe ich zufällig gefunden, man kann sie tiefgefroren im 8er Pack kaufen. Auch sie sind durch ihre Größe nahezu perfekt für Bentos geeignet. Ihr Durchmesser beträgt in etwa 5 cm. Belegt sind sie mit einer kleinen Bulette, Zwiebelwürfeln und Ketchup. (Es gibt auch eine Cheeseburger-Variante, die habe ich aber noch nicht probieren können) Das schmeckt zusammen sehr sehr lecker und die Bulette ist auch gar nicht trocken. *yammy*



PS.: Entschuldigt, das ich so lange nicht geschrieben habe, aber wir haben gerade etwas Umbaustress, da wir eine neue Küche und neue Küchenstühle bekommen. Aber ich gebe mir Mühe :)

Donnerstag, 17. Februar 2011

Rezept: "Hamburg Steak"


Dieses Rezept haben wir schon öfters gekocht, ich habe aber bisher immer vergessen davon Bilder zumachen ^.^° Aber jetzt hab ich endlich dran gedacht ;). Das Originalrezept haben wir damals bei "Cooking with Dog" entdeckt. Wir haben es, da ich 1. keinen Brokkoli mag und 2. wir noch jede Menge Karotten da hatten, etwas angepasst. Entschuldigt das das Bild so dunkel geworden ist.

Hamburg Steak
(für 2 Personen)

Zutaten:

Gemüse:
- 1          große Zwiebel
- 150 g   Brokkoli
- 1          Tomate
- 1          große Kartoffel (gedämpft) 
- etwas  Öl zum anbraten

Hamburg Steaks:
- 250g     gemischtes Hackfleisch
- 1/2 Tl    Muskatnuss
- Salz  &  Pfeffer
- 1           Hälfte Zwiebelwürfel
- 15g       Panko
- 2 El       Milch
- 1           Ei
- etwas    Öl zum anbraten

Zwiebelsauce:
- 1           Hälfte Zwiebelwürfel
- 50ml     Wasser
- 1 1/2 El Soyasauce
- 1 El       Mirin
- 1 ger.    Knoblauchzehe
- 10g       Butter


Zubereitung:

1. Zwiebel halbieren und fein würfeln. Brokkolikopf klein schneiden, den Stiel schälen und längs vierteln. (Wir haben den Brokkoli durch eine große Karotte ersetzt - wir haben sie, immer um die eigene Achse drehend, in Stücke geschnitten. - Die Kartoffeln haben wir geschält und geviertelt und zusammen mit den Karottenstücken, wie im Rezept angebraten.) Die große Kartoffel vierteln. Die Tomate halbieren und in Halbmonde schneiden. Den Knoblauch reiben.

2. Die Zwiebelwürfel goldbraun anbraten. Das Gemüse kurz anbraten, mit etwas Wasser ablöschen und ca. 5 - 6 Minuten dämpfen. Das fertige Gemüse auf den Tellern anrichten.



3. Für die Steaks, das Panko mit der Milch mischen. Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und durchmischen. Die eine Hälfte Zwiebelwürfel, das Panko und das Ei hinzugeben und zu einer Art Teig vermischen.  Daraus große Bulletten formen (das Rezept sollte für zwei Stück reichen, wir haben etwas mehr gebraucht, da wir für drei Personen gekocht haben). Um die Luft aus den Bulletten zu klopfen, diese ein paar Mal zwischen den Händen hin und her klatschen.


4. Die Bulletten von beiden Seiten anbraten. Etwas Wasser hinzufügen und zugedeckt schmoren, bis das Wasser so gut wie verdampft ist. Mit einem Zahnstocher prüfen, ob das Fleisch durch ist. Die fertigen Bulletten ebenfalls auf den Tellern anrichten.


5. Für die Soße Wasser, Soyasauce, Mirin und die restlichen Zwiebelwürfel in der Pfanne auf mittlerer Hitze aufkochen. Dann etwas Butter und den geriebenen Knoblauch hinzufügen. Hat sich die Butter ganz aufgelöst, den Herd abschalten und die Soße löffelweise über den Steaks verteilen. Fertig! :)

Die Steaks sind sehr saftig und die Soße passt sehr gut dazu. Selbst dem Kumpel meines Freundes, der nie japanisch isst, hat es gut geschmeckt und das will schon was heißen ;) Ich wünsch euch auf jeden Fall viel Spaß beim ausprobieren.

Hier ist noch das Video mit dem Originalrezept:

Donnerstag, 20. Januar 2011

Rezept: Wan Tan Suppe


Ich habe vor kurzem in unserem Großmarkt Wan Tan Teigblätter gefunden. Und was kann man damit am leichtesten machen? ;) Klar, Wan Tan Suppe. Das Rezept ist eine Mischung aus verschiedenen Rezepten aus dem Internet und dem was mein Kühlschrank gerade hergegeben hat. Als Ungeübte war es am Anfang ziemlich schwer die Taschen an den Enden nach oben hin zu falten. Da brauch ich wohl noch ziemlich viel Übung xD Wer sich die Mühe nicht machen möchte, kann sie auch einfach z.b. zu Dreiecken zusammenfalten ;)... Das Rezept an sich ist gar nicht so schwer :)

Wan Tan Suppe
(für ca. 2-3 Personen - je nachdem ob man es nur als Vorspeise oder als Hauptgericht macht)

Zutaten:

- ca. 18-20 Wan Tan Teigblätter
- 50g          Hackfleisch
- 1/4           Zwiebel
- ca. 1 El    Stärke
- etwas      Öl
- etwas      Zucker
- Salz und Pfeffer

- 750 ml     Hühnerbrühe
(wer möchte, kann diese mit etwas Sojasauce und Sake verfeinern)
- z.b. gehackte Petersilie zum garnieren

Zubereitung:

1. Wan Tan Blätter am besten bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Zwiebel möglichst klein würfeln. Hackfleisch, Zwiebel, Stärke, Öl, Zucker vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hühnerbrühe aufkochen.

2. Tipp: Wenn jemand die Wan Tan so falten möchte wie ich, dem empfehle ich die Teigblätter ganz kurz in Wasser zu drehen - dann reißen sie nicht ganz so leicht (das funktioniert aber auch nicht immer!) Auf die Teigblätter je einen Teelöffel (das reicht völlig) der Hack-Mischung geben und wie gewünscht falten. Wichtig dabei, die fertigen Taschen gut zusammendrücken.


3. Die Hühnerbrühe herunterschalten (ca. mittlere Hitze) und die Wan Tan darin ca. 5 - 7 Minuten kochen. Die Suppe auf die Teller oder Schalen verteilen und mit der Petersilie garnieren. FERTIG!

Ich habe auch gelesen, das man die Wan Tan sehr gut dämpfen kann. Die Suppe ist auf jeden Fall sehr lecker und perfekt für kalte Tage. 

Da auf unserer Packung stand, das man die Teigblätter nach dem auftauen nicht wieder einfrieren soll, und ich die paar die ich brauchte nicht im gefrorenen Zustand lösen konnte, haben wir die restlichen Blätter mit einer ebenfalls selbstgemachten Mischung aus Kühlschrankinhalt und Rezept auf der Packung gefüllt, verzehrfertig gekocht und dann wieder eingefroren. Da ist ne ganze Menge bei rausgekommen, so dass wir nun einen regelrechten Wan Tan Vorrat haben :D.

Samstag, 15. Januar 2011

Bento #14 Kürbisreis mit Gemüse - Sesam - Furikake, Nikudango und Kartoffelsalat


Das Bento ist noch von letzter Woche. Mein Freund hatte einen sehr langen Tag vor sich, deswegen gabs auch etwas aufwendigeres ;) Und mein Freund hat mir auch geholfen es zu machen^^.

Oben(links): Reis mit Hokkaidokürbis und Gemüse-Sesam-Furikake und Nikudango
Oben(rechts): Kartoffelsalat mit einer Tomate
Unten: Tamagoyaki, Oktopuswürstchen, Tomaten, Erdnusskekse und Celebrations


Den Hokkaidoküris habe ich im Edeka gefunden. Ich hab ihn damals gewürfelt und eingefroren. Für den Kürbisreis habe ich die Kürbiswürfel aufgeweicht, zerstampft und unter den Reis gemischt. Er hat allerdings erzählt, das der Reis ab und zu etwas komisch geschmeckt hat, weiß vielleicht jemand, woran das liegen könnte?


Die Nikudango sind ein einfaches Rezept, denn effektiv sind es Hackfleisch - Bällchen mit Zwiebeln und Karotten. Ich hab die Zutaten auf ca. 1 Person reduziert und daraus etwa 5-6 Bällchen rausbekommen.

Nikudango
(4 Personen)

Zutaten:

- 500g Hackfleisch
- 2       Zwiebeln
- 2       Karotten
- 8 El  Paniermehl
- 2 El  Milch
- 2       Eier
- 50g   Mehl
- 3 cm Ingwer
- 2 El  Öl
- 5 El  Sojasuace
- 3 El  Mirin
- 3 El  Wasser

1. Zwiebel und Karotten schälen und fein würfeln. Dann das Fleisch, die Zwiebel- und die Karottenwürfel, das Paniermehl, die Milch und die Eier miteinander vermischen, daraus Kugeln formen und diese in Mehl wälzen.

2. Ingwer schälen, in Scheiben schneiden und kurz in dem Öl anbraten. Dann den Ingwer wieder herausnehmen. Die Hackfleischbällchen in dem Ingweröl anbraten und dann die Sojasauce, das Mirin und das Wasser dazugeben. 

3. Die Hitze herunterschalten und die Bällchen darin weiterköcheln lassen, bis die Sauce fast verdampft ist. FERTIG!


Der Kartoffelsalat ist ein Rezept aus dem Buch "Itadakimasu - Guten Appetit auf Japanisch" gefunden, aber ich glaube das Rezept kann jeder gestalten wie er es gern möchte^^ Das Buch kann ich übrigends sehr empfehlen, die Rezepte werden zwar für viele nichts neues sein, aber es wird auch sehr schön vieles an Nebeninformationen erklärt. Zum Beispiel verschiedene Schnitttechniken,  und die wichtigsten japanischen Zutaten werden auch erklärt. Und es gibt auf den letzten Seiten sehr schöne Menü Vorschläge für den ganzen Tag und eine schöne, bunte Bentoseite gibts auch ;)

Dienstag, 11. Januar 2011

Bento #13 Glasnudelsalat, Surimi-Gurkensushi & Hackfleisch-Takoyaki / Rezeptversuch: Mochi Pizza mit Käse


Zuerst mal das Bento. Ich habe am Wochenende mal ein bisschen nach neuen Rezepten gestöbert und bin auf Nekobento.com fündig geworden. Unter anderem mit einem Glasnudelsalat mit Surimi und Takoyaki.

Oben: Hackfleisch-Takoyaki, Kokosreiskräcker und eine Mandarine
Unten: Glasnudelsalat mit Surimi und "Reste"-Sushi




Der Glasnudelsalat ist wie schon erwähnt ein Rezept von Nekobento. Mir hat die Idee sehr gut gefallen, auch weil er sehr einfach zu machen ist und deswegen musste ich ihn unbedingt mal probieren^^. Auch bei meinem Freund ist er sehr gut angekommen. Man kann ihn wunderbar in einem Bento verwenden, da er da unter anderem auch den Vorteil hat, das er mehr als eine Stunde ziehen kann ;).



Die Sushi sind eigentlich aus der Idee heraus enstanden, das wir von dem Salat noch Surimi und Gurke übrig hatten. Dazu noch Mayo, ein paar Bonitoflocken, Sesam und noch Frühlingszwiebeln von den Takoyaki. Eine etwas ungewöhnliche Kombination, aber trotzdem sehr lecker und man kann eventuelle Reste wunderbar verwerten ;).



Takoyakirezepte finden man sehr viele und mein Freund wollte unbedingt mal welche machen, da wir uns ja extra eine Pfanne gekauft hatten. Und als er in dem Channel von Runny, von dem Token vor kurzem berichtet hat, gesehen hat, was man z.b. sonst noch so in die Takoyaki tun kann, war er nicht mehr zu bremsen xD. Und auf Mangel von Oktopus, hat er dann Hackfleisch und Gemüse rein. Sehr lecker^^ - da hat es auch gar nicht gestört, dass sie etwas dunkel geworden sind. Und darüberhinaus perfekt fürs Bento :D
P.S.: Wer im mittleren Bild übrigends bemerkt, das da eins fehlt - das hat er schon vorher verputzt (um zu schauen, ob das Hackfleisch durch ist, hat er behauptet xD)




Hier das Video. Sehr süß ist auch die Anfrage an Runny, *kawaii* sag ich da nur xD

 
Am Abend zuvor hats in jedoch auch schon in den Fingern gejuckt, ein Rezept von Runny zu machen, welches Token ebenfalls in ihrem Post vorgestellt hatte - die Mochi-Pizza! Die Idee fand er so klasse, das er es sofort probieren wollte. Passenderweise hatten wir noch Kirimochi übrig. So ungewöhnlich diese Idee auch scheinen mag, so schmackhaft war sie^^ - Außen knusprig und innen klebrig xD.



So, ich hoffe dieser riesige Post entschädigt, das ich solange nicht geschrieben hab >.< Ich werde versuchen wieder öfters zu schreiben, versprochen!

Freitag, 31. Dezember 2010

Rezept-Tipp von Sigurd: Chinesisches "Dongpo Pork"


Das ist ein Gericht das mir Sigurd, einer meiner Leser hier empfohlen hat, und ich hatte ihm versprochen, es mal nachzukochen.

Das Gericht nennt sich "Dongpo Pork" und ist ein sehr beliebtes, chinesisches Gericht, dass der Legende nach vor fast 1000 Jahren von einem chinesischem Dichter erfunden wurde. Insgesamt gibt es jedoch verschiedene Wege, um das Dongpo Pork zu machen, da das Original Rezept nicht genau überliefert ist.

Das besondere an diesem Gericht ist, das es aus Schweinebauch hergestellt wird. Schweinebauch ist zwar durch die Schwarte nicht besonders fettarm, aber durch die Zubereitung wird das Fett so zart, dass es förmlich auf der Zunge zergeht. Und außerdem bekommt das Fleisch ein ganz besonderes Aroma.

Dongpo Pork
(ca. 2 Personen)

Zutaten:

- 400g        Schweinebauch (wichtig: nicht gepökelt, sondern frisch!)
- 400 ml     Sake
- 200 ml     Weißwein
- 1              Zwiebel
- 4 El helle Soyasauce
- 2 El          Zucker
- 1              Frühlingszwiebel (zum garnieren)
- etwas       Ingwer (gerieben)
- 250 ml      Wasser (zum nachfüllen)
- Öl zum Braten

Zubereitung:

1. Schweinebauch in 4-5 cm große Stücke schneiden.


2. Die Stücke in kochendem Wasser einige Minuten blanchieren.


3. Das Wasser abgießen. Das Öl in einem Topf oder einer tiefen Pfanne erhitzen und zuerst die Schwarte und dann rundherum kurz knusprig anbraten. Die Zwiebeln in Halbmonde schneiden und die einzelnen Schichten trennen. Die Zwiebel mitbraten. Mit Sake und dem Weißwein ablöschen. Soyasauce und Zucker hinzufügen. Das ganze dann auf niedriger Stufe ca. 2 - 3 Stunden köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder Wasser nachfüllen und das Fleisch etwa alle 30 Minuten wenden.


4. Die großen Stücke mundgerecht kleinschneiden und schön anrichten. Mit der Frühlingszwiebel garnieren und - wer mag - mit Reis servieren. FERTIG!

Mein Freund hat das toll gekocht, denn es hat sehr lecker geschmeckt und ich habe mich sehr über das Rezept gefreut. Und ich hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr wieder viele neue (Rezept-) Erfahrungen machen kann :)

P.S.: An alle, die das Rezept nachkochen möchten, sich aber - wie ich - normalerweise an Fetträndern stören, für die kann ich Entwarnung geben ;), wenn das Rezept sagt, das das Fett auf der Zunge zergeht wie Butter, dann verspricht es nicht zu viel! Wer es trotzdem etwas leichter möchte, kann einfach schauen, ob er mageren Schweinebauch findet^^

Und damit sage ich nochmal herzlichen Dank an Sigurd :)

P.P.S.: Da dies logischerweise mein letzter Blogeintrag dieses Jahr sein wird, wünsche ich euch allen ein wunderschönes Silvesterfest und ein gesunden Rutsch ins neue Jahr 2011! *konfetti werf* 

Montag, 20. Dezember 2010

Bento #10 Big Bento-Picknick mit Ebi Fry, Tonkatsu und Chicken Teriyaki


Ich habe in meinem letzten Post ja erzählt, das ich dieses bzw. letztes Wochenende in Nürnberg war und da es von Reutlingen aus eine längere Fahrt dahin ist und ich meinen Vater überraschen wollte, hatte ich die Idee, für die Fahrt ein Bento-Picknick für uns zuzubereiten. Also hab ich mit der Hilfe meines Freundes für uns alle drei Bentos gemacht. Es sind eigentlich in allen drei ähnliche Sachen drin aber ich hab für jede Box verschiedene Fleisch bzw. Fischkreationen gebastelt. Damit jeder mal was von jedem probieren kann ;). In der langen Box sind Ebi Fry, also frittierte Black Tiger Garnelen mit einem Remouladen-Dip von einem Rezept von "Cooking with Dog", in der runden Box ist eine kleine Portion Chicken Teriyaki und in der viereckigen Box ist ein großes Puten-Tonkatsu.

Viereckige Box: Tonkatsu auf Reis mit Tomaten und Spinat-Tamagoyaki, Nashi-Birnen-Hasen mit schwarzem Sesam, Honigmelone und Wasabi-Macadamia-Nüsse



Runde Box: Chicken Teriyaki, Spinat-Tamagoyaki und Tomaten, Reis mit Schnittlauch und Honigmelone und ein Onigiri auf dem Deckel - in den kleinen Fläschen ist Tonkatsu-Soße



Lange Box: eine große Portion Reis mit Schnittlauch und auch Spinat-Tamagoyaki, "Black Tiger"- Ebi Fry mit leckerem Dip (das Rezept dazu hab ich hier schonmal vorgestellt), und Honigmelone



Uns allen und vor allem meinem Vater hat es trotz des vielen Schnees sehr gut geschmeckt :). Auch wenn sie nicht ganz so prunkvoll waren wie die japanischen Picknick-Bentos die z.b. zum Kirschblütenfest gemacht werden. Dazu hab ich hier zwei wunderschöne Bilder gefunden: