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Dieser Blog ist sozusagen mein Tagebuch. Ich schreibe hier alles rein, was mir passiert oder was ich so erlebe. Ihr findet hier Rezepte, Ideen und Wissenswertes - unter anderem rund um Japan und seine Kultur. / This blog is my diary, so to speak. I write everything in here, what happens to me or what I experience. You will find recipes, ideas and valuable information - including about Japan and its culture.

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Dienstag, 13. Dezember 2011

Festtags Menü


Mein Freund und ich hatten anfang des Monats 3 1/2-jähriges. Ok, ok, ich weiß, das Halbjährige feiert man eigentlich nicht, wenn man überhaupt das Ganzjährige heute noch feiert... Aber egal, bei uns ist es trotzdem ein besonderer Tag, da unser Halbjähriges zufällig sowohl auf den Nikolaus als auch, aus selbigem Grund, auf meinen Namenstag fällt. Wie heißt es so schön: "Man soll die Feste feiern, wie sie fallen"... naja, oder so... ;)

Lange Rede kurzer Sinn, als ich vom Geschäft nach Hause kam, erwartete mich ein kleines, aber feines Festmahl. Ein farbenfrohes Anrichten war zwar mangels passender Zutaten etwas schwer, aber das änderte nichts daran, das ich mich sehr gefreut habe und das es sooooooo lecker war *-*

Es gab: Misosuppe mit Shiitake Pilzen, eine gefüllte Paprika mit Gemüse-Eierreis, Tonkatsu und Ebi Fry mit Sweet&Spicy Dip (l.u.)

Zum Anstoßen gab es dann noch einen leckeren Cocktail. Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Abend und ich freue mich schon auf das nächste Halbjährige :D

Dienstag, 20. September 2011

Rezept: Ceasar Salad


Hallo :) Ich bin wieder da. Ich hatte diesen Monat sehr viel zu tun und bin deshalb noch gar nicht zum Post schreiben gekommen. Dafür gibt es heut gleich ein sehr leckeres Rezept. Dieser Ceasar Salat ist eine Eigenkreation von allem, auf was ich so Lust hatte :D, die Grundidee hatte ich aber von hier.

Ceasar Salad
(2-3 Personen)

Zutaten:

- 1/2            Kopfsalat (o.ä.)
- je 1           rote & gelbe Paprika
- 6 -8           Cherrytomaten
- 1/4            Gurke
- 1 kl. Dose Mais
- 2               Eier
- ca. 400g   Hühnerbrust  
- 1/2            Apfel
- 50 g          Speck (gewürfelt)
- Salat Crôutons (Tomatengeschmack)
- Parmesanblättchen

Für das Dressing:

- 1              Knoblauchzehe (gehackt)
- 1 Tl          Senf
- 1 Tl          Worcestershire Soße
- 2 Tl          Zitronensaft (o. milder Essig)
- ca 2- 3 Tl Olivenöl
- 4 Tl          Wasser
- Salz & Pfeffer

Zubereitung:

1. Zutaten für das Dressing gut vermischen und im Kühlschrank kühlen.

2. Kopfsalat waschen und zupfen.  Gemüse und Obst waschen. Paprika in Streifen schneiden und die Cherrytomaten halbieren. Die Gurke längs halbieren, den Apfel vierteln, entkernen und beides in Scheiben schneiden. Mais abgießen.

3. Die Eier hart kochen und abkühlen lassen. Dann schälen und mit einem Eierschneidern "sechsteln".

4. Die Hühnerbrust waschen und abtupfen. Dann in Streifen schneiden. Die Hühnerbust und den Speck anbraten (den Speck erst sehr spät mitbraten).

5. Die Salatblätter zusammen mit den Paprika, den Tomaten, den Gurkenscheiben und dem Mais gut vermischen. Die Hälfte des Dressings darüber geben und erneut gut mischen. Auf den Tellern verteilen. Die Hühnerbrust, den Speck und den Rest Dressing darüber verteilen. Die Eier, die Apfelscheiben, die Crôutons und den Parmesan anrichten und den Salat servieren.  FERTIG!

Von dem Salat sind sogar mein Freund und sein Kumpel satt geworden :D. Er ist leicht und frisch und durch die anderen Zutaten aber trotzdem eine vollwertige Mahlzeit. Das schöne ist auch, dass man die Zutaten beliebig variieren kann. Wer möchte kann auch mal das Originalrezept von oben probieren - das ist auch sehr, sehr lecker^^

Mittwoch, 20. Juli 2011

Bento # 26 "Treasure Bag" und Hühnchen süß-sauer


Dieses Bento war mal wieder ein etwas größeres, für mich und meinen Freund zusammen. Und dennoch war es eigentlich noch nicht mal besonders aufwendig. Ich habe in diesem Bento auch ein paar neue Sachen probiert.

Links: Hühnchen süß-sauer mit Champignons (in beiden Ebenen der Box, die ich hier auch schon verwendet habe)
Rechts: "Treasure Bag" mit Reis
Vorne: Grüne Trauben, Erdbeeren und Kirschen


Das Rezept bzw. die Idee für die Eier-Päckchen habe ich aus diesem Buch. Sie sind recht simpel, wir haben auch nur gekochten Reis rein und es war trotzdem mal was neues ;). Nur das zusammenfalten ist etwas schwierig, weil man aufpassen muss, dass das Tamagoyaki nicht kaputt geht.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Bento #23 Jambalaya - Reste - Bento mit einem Schachbrettapfel


Dieses Bento ist zur Hälfte ein Reste-Bento aus der Jambalaya, die wir ja letzte Woche gekocht hatten. Ich hatte davon noch etwas übrig und wie kann man Reste besser verwerten ;) Da es etwas schneller gehen musste, ist es auch nicht sehr aufwendig. Noch etwas Obst dazu, fertig!

Links: Rest Jambalaya mit Parmesanstreifen
Rechts: ein Schachbrettapfel, Orangen, Trauben und Cherrytomaten

P.S.: Noch ne gute Nachricht - unsere Küche kommt schon am Freitag und kann eingebaut werden m^.^m... tja, leider bin ich ab Sonntag aber schon wieder für fast über eine Woche weg und kann sie nicht benutzen *gemein*... ich werde in dieser Zeit, genauer gesagt von nächsten Mittwoch bis zum Montag darauf auch weder Posts schreiben noch auf Kommentare antworten können.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Rezept: Kreolische "Red Jambalaya"


Vor ein paar Tagen gab es bei uns Jambalaya zum Abendessen, was allerdings mit einer ausgeräumten und schon halb abgebauten Küche übrigends gar nicht so einfach ist, aber ich wollte mal wieder ein Rezept posten :D. Jambalaya ist ein Art Reiseintopf mit Zutaten, wie Huhn, Paprika und Meeresfrüchten. Außerdem werden jede Menge Gewürze hinzugegeben. Ich hatte ein Rezept im Internet gefunden und es, aus verschiedenen Gründen, ein wenig abgeändert. Ich möchte euch meine Version vorstellen.

Jambalaya
(für ca. 3 Personen)

Zutaten:

- ca. 150g Hähnchenbrustfilet
- 200g       Chorizo (spanische Knoblauchwurst)
- 1             Zwiebel
- 1/2 - 2     Frühlingszwiebeln
- 1             rote Paprika
- 250g       Garnelen
- ca. 180g roher Reis (das ürsprüngliche Rezept benutzte Langkorn, da wir aber nur Sushireis im Haus hatten, probierten wir es damit und das klappte ebenso^^)
- 500ml      passierte Tomaten
- 400ml      Gemüsebrühe
- 1              Knoblauchzehe (ersatzweise als Gewürz)
- Thymian, Pfeffer, Salz, Paprika, Chili (optional)
- Öl zum Braten

Zubereitung:

1. Das Hähnchenbrustfilet und die Chorizo in 1,5 - 2cm große Stücke schneiden. Die Zwiebel, die Frühlingszwiebel und die Paprika ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe sehr klein schneiden.

2. Das Hähnchenbrustfilet und die Wurst kurz scharf anbraten, dann aus dem Topf nehmen. Jetzt das Gemüse und den Knoblauch kurz andünsten. Dann das Fleisch und die Wurst dazugeben, alles mit den passierten Tomaten ablöschen und dem Geschmack entsprechend würzen. Das ganze unter Rühren 10 Minuten köcheln lassen.

3. Nun den rohen Reis und die Gemüsebrühe dazugeben und alles auf mittlerer Flamme zugedeckt ca. 20 min. köcheln lassen. Wichtig: Öfters umrühren, damit der Reis nicht am Boden festbrennt.

4. Wer ganze Garnelen mit Schale gekauft hat, der kann in der Zeit die Garnelen von der Schale trennen und den Darm entfernen. Wer nicht weiß, wie er das am besten machen soll - ich habe hier in diesem Post ein Video von "Cooking with Dog" gepostet, sie zeigt dort sehr schön, wie es ganz einfach mit einem kleinen Zahnstocher geht. Die aufgetauten Garnelen, wenn nötig etwas kleiner schneiden, unterheben und weiter köcheln.

5. Hat der Reis die Flüssigkeit reduziert und ist so weich, wie man es möchte, kann die Jambalaya serviert werden. Ich habe sie noch mit Thymianzweigen garniert :). FERTIG!

Jambalaya ist durch die vielen Gewürze und Zutaten erstens ein sehr würziges und zweitens ein sehr sättigendes Gericht. Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen, am besten für kalte aber auch für warme Abende^^

PS.: Wie ich in meinem letzten Post erwähnt habe, bekommen wir gerade eine neue Küche. Da das Zimmer aber zuerst komplett neu gestrichen und gefließt werden muss, werde ich die nächsten zwei Woche ohne Küche überstehen müssen >.< ...Bentos habe ich noch ein paar ältere, die ich posten kann, aber Rezepte wird es erst zwischen Anfang und Mitte Juni wieder geben, aber dann kann ich wieder richtig loslegen ;)

Dienstag, 5. April 2011

Rezept: Chicken Pot Pie


Dieses Rezept hab ich vor kurzem in Runny's Kanal gefunden. Wir haben ihn einfach mal wieder durchgestöbert und uns ein paar Rezepte angeschaut. Dieses Rezept, genannt "Chicken Pot Pie" haben wir uns dann mal so rausgepickt und probiert ;) Ich hatte sowas vorher noch nie gegessen und es hat sich sehr lecker angehört. Vor allem überzeugt hat mich der Kontrast zwischen der (dick-)flüssigen "Füllung" und dem knackigen Blätterteig oben drauf^^ - auch wenn er bei uns an einer Stelle etwas eingesunken ist ^.^°...

Für alle die die Runny's Kanal nicht kennen: Er bekommt per Video-Botschaft sozusagen "Bestellungen" von Fans, was er kochen soll. Er kocht die Gerichte dann auf seine eigene Art - auch mit eigenen Kreationen und probiert sie dann am Ende. Wobei er sich dabei fast regelmäßig die Zunge verbrennt :D. In den Videos kommentiert oder blendet er Vorgänge meist auf Englisch ein, dass auch für Englisch-Muffel denk ich ganz gut zu verstehen ist.
Ich hab hier auch schon mal mit meinem Freund ein Rezept von ihm nachgekocht gehabt, nachdem Token damals einen Post über ihn geschrieben und wir auf ihn aufmerksam geworden waren.

Chicken Pot Pie
(für 4 Personen)

Zutaten:

200 - 250g   Hühnerbrustfilet
120g            Karotte
200g            Kartoffeln
1                  Zwiebel
ca. 1/4 Kopf Brokkoli (wir haben Erbsen genommen)
Salz/ Pfeffer
Kuchenteig (wir haben Blätterteig verwendet - sehr zu empfehlen ;))


Für die Soße:

40g               Butter
30g               Mehl
600 ml          Milch
100 ml          Weißwein
2 Tassen      Hühnerbrühe (ersatzw. Rinder- oder Gemüsebrühe)

Zubereitung:

1. Hühnerbrust in Stücke schneiden. Die Zwiebel halbieren und je in 4 oder 6 Stücke schneiden. Karotte halbieren und in Stücke schneiden. Kartoffel in Stücke schneiden und 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen, um ihnen die Stärke zu entziehen.

2. Hühnerstücke anbraten bis sie leicht braun sind und dann beiseite legen. Das Gemüse vorkochen und ebenfalls zur Seite legen.

3. Butter schmelzen, Mehl dazugeben und mischen (Vorsicht! Nicht verbrennen lassen!). Milch hinzugeben und erneut vermischen. Mit Pfeffer abschmecken und auf geringer Hitze etwas eindicken lassen. Mit der Hühnerbrühe und Weißwein aufgießen und wieder "mix it very well" :D

4. Hühnerstücke und Gemüse (ohne Brokkoli) dazugeben und ca. 15 - 20 min. köcheln lassen. Dann den Brokkoli zufügen und mit Salz abschmecken.


5. In einen feuerfesten Topf geben und mit dem Teig bedecken. Bei Blätterteig den Ofen auf ca. 200 °C vorheizen (Wichtig: Packungsbeschreibung beachten!) und den Topf je nachdem abbacken und dabei auf den Teig achten. Wer möchte kann auch für die Farbe den Teig vorher mit etwas Wasser einstreichen ;) ...FERTIG!
                                                                                                 Itadakimasu!



So, und zum Schluss weil es einfach so putzig gemacht ist, das Video ;) :

Montag, 21. März 2011

Bento #19 American Sandwich, gegrillte Hühnerbrust und Granatapfel


Dieses Bento ging recht schnell, da es nicht sehr aufwendig war. Diesmal gab es mal wieder ein Sandwich. Das Rezept dafür, habe ich mal von meiner Mutter bekommen, die es in ihrer Jugend mal von Frauen, in einer amerikanischen Kaserne gelernt hat. Es ist ein sehr einfaches und schnelles Rezept, das man auch super für den kleinen Hunger zwischendurch mal machen kann ;)

Oben: American Sandwich "Early Bird" (ich glaub man schreibt's so >.<) und Tomaten
Unten: gegrilte Hühnerbrust, Tomaten, einen Granatapfel und Schokobons

"Early Bird"
(für 4 Personen)

Zutaten:

- 8 Scheiben Toast (am besten großen Toast)
- ca. 8 El       Mayonnaise
- 4 Scheiben Hinterschinken
- 4 Scheiben Schabletten-Käse
- 4                 Eier

Zubereitung:

1. Den Toast toasten und alle scheiben mit Mayonnaise bestreichen.

2. Den Hinterschinken in einer Pfanne kurz anbraten, wenn er sich nach oben formt, je eine Käsescheibe drauflegen und nochmal kurz weiterbraten lassen, bis der etwas Käse verlaufen ist.

3. Den Hinterschinken auf je 4 Scheiben Toast verteilen. Die Eier in der Pfanne aufschlagen und auf die Toasts legen. Die Sandwiches mit den restlichen Scheiben Toast schließen und z.b. quer einschneiden. FERTIG!

Den Granatapfel habe ich zum ersten Mal gekauft gehabt. Ich wusste vorher nicht, dass man ihn aushölen muss, da man nur die Kerne essen kann. Also habe ich sie in ein Förmchen gefüllt, sodass man diese dann aber sehr leicht mit dem Löffel essen konnte.

P.S.: Im Rückblick auf die furchtbaren Ereignisse in Japan, hoffe ich natürlich wie jeder andere auch, das am Ende alles gut ausgehen wird, sowohl für Japan selbst, als auch für uns alle. Meine andere Hoffnung geht an die Politik der Länder, dass sie nun endlich etwas daraus gelernt haben und sich in Zukunft darauf besinnen, es besser zu machen, sodass sich so schreckliche Ereignisse wie Tschernobyl und in Fukushima nie wieder ereignen müssen.

Dienstag, 8. Februar 2011

Rezept: Gemischter Reis mit Gemüse und Krebsfleisch


Dieses Rezept ist wieder aus Harumi Kurihara's "einfach japanisch kochen". Es ist ein Rezept, dass in jede Mahlzeit passt und auch sehr einfach zu machen ist. Da wir aber vergeblich nach Krebsfleisch gesucht haben, haben wir ersatzweise Garnelen genommen, das hat auch sehr gut funktioniert. Das Originalrezept ist für 4 - 6 Personen ausgelegt, für 2 Personen habe ich die Menge der Zutaten immer in etwa halbiert, das hat gut gereicht.

Gemischter Reis mit Gemüse und Krebsfleisch
(4 - 6 Personen)

Zutaten:

320g roher Reis
Instant-Hühnerbrühe (2 Tl Pulver oder 1 Brühwürfel)
400ml        Wasser
90g            rote Paprika
60g            grüne Paprika
5 - 6           Pilzköpfe (z.b. Champignons)
120g          weißes Krebsfleisch (ersatzweise ca. 15 - 20 (mittel-)große Garnelen)
25g            Butter
1                Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. Bei der Verwendung von japanischem Reis, diesen zuerst mehrmals waschen und abgießen und dann vor dem kochen 30 Minuten ruhen lassen.

2. Das Gemüse wenn nötig putzen. Die Paprika würfeln und die Pilze in Scheiben schneiden. Ich habe zusätzlich noch eine Karotte reingeschnippelt (geviertelt). Das Krebsfleisch kleiner zerpflücken (wer es auch mit Garnelen versuchen möchte, diese einfach auftauen, ggf. von der Schale trennen und zerhacken).

3. Die Butter in kleine Stücke schneiden.

4. Die Instantbrühe in etwas heißem Wasser auflösen und dann das restliche Wasser hinzufügen.

5. Den Reis entweder in einem Topf oder im Reiskocher in der Hühnerbrühe zum kochen bringen. Dann zudecken, die Temperatur runterschalten und den Reis ca. 15 Minuten köcheln lassen. Für den Geschmack, das Lorbeerblatt dazutun. Den Herd ausschalten und den Reis ca. 10 Minuten quellen lassen.

6. Das Lorbeerblatt herausnehmen. Die Butter unter den Reis heben, bis sie sich aufgelöst haben. Den Reis salzen und pfeffern. Dann das Gemüse untermischen. Wer möchte kann das Krebsfleisch  - oder je nachdem was ihr benutzt - ebenfalls mituntermischen und dann servieren, man kann es aber auch in der Schüssel auf dem Reis anrichten.
Zum Schluss z.b. mit geschnittener Frühlingszwiebeln garnieren. FERTIG!

Durch das kochen in Hühnerbrühe bekommt der Reis einen wunderbar aromatischen Geschmack, der sehr gut zu dem Gemüse passt. Ich werde das in Zukunft warscheinlich öfters so machen ;) Dann bekommt er eine besondere Note, die auch in einem Bento sehr gut schmeckt. Mich hat diese Methode auf jeden Fall voll überzeugt.

By the way bin ich für jeden Tipp dankbar, der weiß, wo man z.b. weißes Krebsfleisch bekommt - gerne auch preisgünstig ;) Wir haben sämtliche uns bekannte Supermärkte abgeklappert, aber entweder war es nicht im Sortiment enthalten oder (wie im Kaufland) ausverkauft, sodass leider wir nicht schauen konnten, ob es das ist, was wir brauchen.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Rezept von Harumi Kurihara "einfach japanisch kochen": Hähnchenfleisch mit Soja-Balsamico-Dressing


Dieses Rezept hab ich in dem zweiten Band "einfach japanisch kochen" von Harumi Kurihara gefunden. Ich hab ja hier erzählt, das mein Freund und ich uns das Buch gegenseitig zu Weihnachten geschenkt haben xD. Jetzt haben wie das erste Rezept daraus gekocht: Hähnchenfleisch mit Soja(saucen) - Balsamico - Dressing... Naja, wobei der Dressing eigentlich eher eine Marinade für das Fleisch ist. Das Rezept ist sehr einfach nachzukochen und sehr sehr lecker^^

Sie macht als Beilage dazu sautierten Weißkohl, da wir aber keine "Kohlfreunde" sind, haben wir es auf Reis serviert ;) - passt genauso gut ;)

Hähnchenfleisch mit Soja-Balsamico-Dressing
(für 4 Personen)

Zutaten:

- 2 El Sojasauce
- 1 El Balsamico-Essig
- 1     Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
- grob gemahlener schwarzer Pfeffer
- 500g ausgelöste Hähnchenschenkel mit Haut (wir haben Putenbrust genommen - das geht auch)
- etwas Öl
- ein paar Basilikumblätter (zum Garnieren)

Für den sautierten Weißkohl:

- 200-250g Weißkohl
- 1 El          Öl
- 1 El          Butter
Salz und Pfeffer


1. Sojasauce, Balsamico-Essig, Knoblauch und Pfeffer in einer Schüssel vermischen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und ca. 30 Minuten in der Mischung marinieren.

2. Das Öl in der Pfanne erhitzen und das Fleisch rundherum anbraten.

Jetzt der Kohl:

3. Den Weißkohl putzen, waschen und in größere Stücke schneiden. Das Öl und die Butter in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen und den Kohl pfannenrühren bis er gar ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Das Fleisch auf dem Kohl servieren und mit der Bratflüssigkeit übergießen. Dann mit den Basilikumblättern garnieren.

Das Rezept ist ungewöhnlich, aber lecker^^. Das Gericht ist sehr schnell gemacht und auch die Zutaten sind nicht schwierig zu bekommen. Also mich hat das Rezept überzeugt und ich werde in naher Zukunft bestimmt noch ein paar mehr Rezepte kochen ;)

Montag, 3. Januar 2011

Bento #11 Neujahrsbento


Ich habe über die Silvestertage auf verschiedenen Bentoseiten Silvesterbentos gefunden. Unter anderem auf Mokiko's Blog. Ich hab ihr daraufhin versprochen, ein Neujahrsbento zu machen^^ 2011 ist nach dem chinesischen Kalendar, das "Jahr des Hasen", deswegen hab ich in der "2011", die Null aus einem geformten Eierhasen gemacht.

Oben: Chicken Nuggets, Mais, Rührei mit Speck und Champignonsstückchen und ein paar Physalis
Unten: Reis mit einer "2011" aus Nori, einem geformten Ei und Surimi



Mir ist erst zu spät aufgefallen, das das Ei ja auch weiß ist und das ich auch hätte färben können xD, aber ich glaub den Hasen erkennt man trotzdem oder^^

Montag, 20. Dezember 2010

Bento #10 Big Bento-Picknick mit Ebi Fry, Tonkatsu und Chicken Teriyaki


Ich habe in meinem letzten Post ja erzählt, das ich dieses bzw. letztes Wochenende in Nürnberg war und da es von Reutlingen aus eine längere Fahrt dahin ist und ich meinen Vater überraschen wollte, hatte ich die Idee, für die Fahrt ein Bento-Picknick für uns zuzubereiten. Also hab ich mit der Hilfe meines Freundes für uns alle drei Bentos gemacht. Es sind eigentlich in allen drei ähnliche Sachen drin aber ich hab für jede Box verschiedene Fleisch bzw. Fischkreationen gebastelt. Damit jeder mal was von jedem probieren kann ;). In der langen Box sind Ebi Fry, also frittierte Black Tiger Garnelen mit einem Remouladen-Dip von einem Rezept von "Cooking with Dog", in der runden Box ist eine kleine Portion Chicken Teriyaki und in der viereckigen Box ist ein großes Puten-Tonkatsu.

Viereckige Box: Tonkatsu auf Reis mit Tomaten und Spinat-Tamagoyaki, Nashi-Birnen-Hasen mit schwarzem Sesam, Honigmelone und Wasabi-Macadamia-Nüsse



Runde Box: Chicken Teriyaki, Spinat-Tamagoyaki und Tomaten, Reis mit Schnittlauch und Honigmelone und ein Onigiri auf dem Deckel - in den kleinen Fläschen ist Tonkatsu-Soße



Lange Box: eine große Portion Reis mit Schnittlauch und auch Spinat-Tamagoyaki, "Black Tiger"- Ebi Fry mit leckerem Dip (das Rezept dazu hab ich hier schonmal vorgestellt), und Honigmelone



Uns allen und vor allem meinem Vater hat es trotz des vielen Schnees sehr gut geschmeckt :). Auch wenn sie nicht ganz so prunkvoll waren wie die japanischen Picknick-Bentos die z.b. zum Kirschblütenfest gemacht werden. Dazu hab ich hier zwei wunderschöne Bilder gefunden:


Mittwoch, 24. November 2010

Chicken (Pork) Nanban und das Dango "Plus" Zenzai

Ich hab vor kurzem im Internet ein Rezept zu "Chicken Nanban" gefunden.
Das Motto: Gefunden und Nachgekocht ;) ...
Das Rezept ist nicht sehr schwer:

Chicken Nanban

(Für 2 Personen)

Die Sauce besteht aus:

- Algen (zerschneidet sie in Mundgerechte Stücke)
- 4 EL       Essig
- 1 EL       Soyasauce
- 1 1/2 EL Zucker
- 1 Brise   Salz
- 1/2         Chilishote (wer es schärfer möchte)
- 4 EL       Wasser

Chilishote in kleine Ringe schneiden. Wasser, Algenstreifen, Essig, Soyasauce, Zucker und Salz in einem Topf unter rühren aufkochen. Die Sauce vom Herd nehmen und in eine Schüssel geben. Chilishotenringe zugeben.

Das Gemüse:

- 70g Zwiebeln
- 20g Karotten
- zwei längliche Paprika
- Salat zum Garnieren
- Öl zum anbraten

Die Zwiebel halbieren und in Halbmonde schneiden. Die einzelnen Schichten trennen. Karotte in dünne Streifen schneiden. Paprika in Ringe schneiden. Öl erhitzen und die Zwiebeln und die Karotten ca. 1 1/2 Minuten anbraten.


Mit den Paprika zusammen zu der Soße hinzufügen und durchmischen.


Das Fleisch:

- 300g    Hähnchen-Oberschenkel (wir haben Schweinefleisch genommen, schmeckt genauso gut^^)
- 1 EL    Sake
- 1/2 EL Soyasauce
- 1 TL    Ingwersaft
- 2 EL    Kartoffelstärke

Das Hähnchenfleisch in kleine bis mittelgroße Stücke schneiden. Das Fleisch in einer Schüssel mit der Soyasauce, Sake und dem Ingwersaft von geriebenem Ingwer vermischen und 10 Minuten ziehen lassen.


Das Fleisch auf einem Küchenkreb abtupfen. Die Kartoffelstärke in einem Gefrierbeutel zuerst mit einer Hälfte des Fleisches und dann mit dem Rest vermsichen.

Das sieht dann in etwa so aus ;)
Öl auf ca. 170°C erhitzen und das Fleisch darin goldbraun frittieren, dabei mehrmals wenden. (größere Stücke zuerst).


Mit einem Küchentuch das überflüssige ÖL abtupfen. Solang das Fleisch noch heiß ist zum Gemüse geben, unterheben und auf den Salatblättern servieren.

Bei uns sah das dann so aus ;)
Tadaaaa *-*
Übrigends muss ich fairerweise eingestehen, dass mein Freund gekocht hat... ich hab nur Gemüse geschnippelt, weil es mir nicht so gut ging. Großes Lob :-*

Als Nachtisch gabs was besonderes: Meinem Freund ist heute in seiner Arbeit aufgefallen, das ein Produkt, von dem sie Vertriebspartner sind, das Wort "Zenzai" im Namen trägt. "Zenzai" ist in der japanischen Küche eine dickflüssige, süße Suppe aus roten Bohnen. Da seine Firma am 3. 12. eine Open-House Veranstaltung hat, kam ihm spontan die Idee diesen "Zufall" ein wenig aufs Korn zu nehmen. Die Firma, die "KontrastPlus" heißt, hat passnderweise ein rotes >Plus< in ihrem Logo und deswegen hat er mal versucht, Dango in Form von einem Plus zu "entwerfen". Das hat sogar erstaunlich gut geklappt und geschmeckt :). Eventuell wird diese Idee, den Gästen der Open-House Veranstaltung als Nachtisch angeboten.


Ich bin mal gespannt, ob aus der Idee wirklich was wird ;)

Sonntag, 7. November 2010

Sonntagsfrühstück auf fernöstliche Art

Als ich heute morgen aufgewacht bin und das Frühstück machen wollte, fiel mir auf, das ich am Tag vorher keine Brötchen zurückgelegt hatte. Faul und verwöhnt wie ich bin :P, hab ich mir also überlegt, was ich stattdessen machen könnte. Ein Blick in den Kühlschrank verriet mir, das wir noch etwas Frischfleisch da hatten, das sobald als möglich aufgebraucht werden sollte - gedacht, getan und ich bastelte aus den Resten im Kühlschrank ein fernöstliches Sonntagsfrühstückmenü (was für ein Wort xD).


Das Ergebnis sah dann so aus.

Oben: eine kleine Schale Reis, Tamagoyaki (übersetzt etwa: "gebratenes Ei"
- Rezept folgt!) und grüner Tee
Unten: kleine Portion Tsukemono (eingelegtes Gemüse) und Chicken &
Rindfleisch Teriyaki 

Tsukemono (Shio-Zuke)

Tsukemono wird in Japan schon seit vielen Genrationen hergestellt - viele Präfekturen haben mittlerweile ihr eigenes Rezept entwickelt. Auch hierzu wird es noch einen detaillierteren Beitrag geben.

Unser Tsukemono heißt Shio-Zuke. Das Gemüse wird in Essig und Salz eingelegt. Das Rezept ist einfach und ganz leicht nachgemacht werden.

Shio-zuke

200g     Gurke
200g     weißer Rettich
1           Karotte
1 Tl       Salz
0,5-1 Tl Zucker
1 El       Reisessig

Das Gemüse waschen und schälen, Gurke entkernen. In Scheiben oder Streifen schneiden und mit dem Salz einreiben. In eine Tüte/Presse oder Schüssel legen und mit den Händen kräftig kneten und sanft das Salz einmassieren. Das Gemüse wird „weich“ und der Saft wird austreten. In dieser Lake im Kühlschrank das Gemüse ziehen lassen, je nach Geschmack, 10 Minuten oder 1 Stunde oder auch länger.
Wenn man es nur ganz kurz ziehen lassen möchte, dann mehr Salz, weniger bei längeren Zeiten.
Bitte unbedingt beim Salz beachten: weniger ist mehr - nachwürzen kann man immer!
Die Flüssigkeit abgießen und je nach Geschmack mit Reisessig und Zucker würzen.
Wir haben hier auch noch rote und gelbe Paprika dazugemischt. Das ist Geschmacksache.


Chicken Teriyaki

Auch das ist ein sehr einfaches Rezept. Heutzutage kann man Teriyakisauce auch kaufen, aber meiner Meinung nach schmeckt selbstgemacht immernoch am besten ;).

Chicken Teriyaki 

(Für 4 Personen)


2 Hühnerbrüste

Teriyakisauce:

2 El   geriebener Ingwer
1        Knoblauchzehe (fein gehackt)
50 ml Sojasauce
1 El    Sake
1 El    Zucker

Öl zum Braten.

Die Zutaten für die Sauce vermischen. Die Hühnerbrüste waschen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Das Fleisch dann mindestens 30 Minuten in der Teriyakisauce marinieren - am besten im Kühlschrank. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Huhn aus der Marinade nehmen und von allen Seiten anbraten. Die Teriyakisauce hinzufügen und ein paar Minuten leicht eindicken lassen. Fertig!

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Also einen Vorteil hatte dieses, wie auch andere Variationen des japanischen Frühstücks: es war sehr abwechslungreich, sättigend und man bekommt mit den Kohlenhydraten und dem Eiweis eine Menge Kraft für den Tag. Und es ist sehr gesund.
                                                                                          Itadakimasu!