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Dieser Blog ist sozusagen mein Tagebuch. Ich schreibe hier alles rein, was mir passiert oder was ich so erlebe. Ihr findet hier Rezepte, Ideen und Wissenswertes - unter anderem rund um Japan und seine Kultur. / This blog is my diary, so to speak. I write everything in here, what happens to me or what I experience. You will find recipes, ideas and valuable information - including about Japan and its culture.
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Dienstag, 30. August 2011
Bento #29 Tamagoyaki - Blume und türkischer Nougat
Bei diesem Bento hab mal meine neuen Ausstecher ausprobiert. Da ich leider nicht die Zeit hatte, was ausgefallenes zu machen, ist es nur eine Blume geworden. Damit es trotzdem bisschen was für das Auge ist ;), hab ich dann experimentiert und geschichtet :D
Unten: Reis, Hackfleisch mit Zwiebeln und ein Omlett
Oben: Tomaten, Orangenscheiben, frische Ananas, einen "Rest-Reis-Onigiri" mit Sesam und türkischer Nougat
Den türkischen Nougat, der auch als "türkischer Honig" bekannt ist, gibt es vielen verschiedenen Variationen. Ich habe ihn das erste Mal auf dem Markt in Belgien probiert. Der Händler hatte ein großes Zelt in dem man unter anderem auch Mokka trinken konnte und nebenan gab es einen Stand an dem er allerlei selbstgemachte, südliche Süßigkeiten verkauft hat. Da habe ich mich gleich in die süße Nascherei verliebt. Er hat sie, wie viele auch, mit Mandeln angeboten. *-* ... kurz darauf habe ich ihn zufällig bei uns im Supermarkt gefunden *juhuuuuuu*. Sie sind natürlich kein Vergleich, aber trotzdem sehr lecker.
P.S. Dieser hier ist nur weiß. Weiß jemand, wo man in z.B. dreifarbig herbekommt?
Dienstag, 28. Juni 2011
Rezept: Imagawayaki
Mein Freund und ich haben letztens mal wieder in dem Youtube - Channel von RunnyRunny999 gestöbert. Wir haben hier und hier schonmal Rezepte von ihm gemacht gehabt. Dieses Rezept war eine sehr spontane Idee, weil es sich soooo lecker angehört hat^^, deswegen seit bitte etwas nachsichtig, dass wir keine frischen Azukibohnen benutzt haben ^.^°. Sie haben zwar auch sehr, sehr lecker geschmeckt, ich empfehle jedem dennoch wenn möglich die frischen Bohnen zu nehmen ;).
Imagawayaki ist ein Gebäck aus kleinen, gefüllten Teigtaschen (ich wusste nicht, wie ich sie sonst beschreiben soll >.<). Nach traditioneller Art sind sie mit Anko (roter Bohnenpaste) gefüllt. Man kann sie aber auch mit einer Schokoladen- oder Eiercreme füllen. Der Teig besteht ganz einfach aus Mehl, Ei, Milch und Zucker. Sie sind meist rund, man kann Imagawayaki aber auch, wie Runny schön zeigt, in sehr vielen verschiedenen Formen machen. Da wir sie, sozusagen frei Hand gemacht haben, sind unsere etwas groß geworden, ich glaube, dass sie normalerweise kleiner sind (zum Vergleich, das oben ist kein Kuchenteller!)
Imagawayaki
(ca. 10 Stück - je nach Größe)
Zutaten:
Für "frische" Bohnenpaste:
- 300g Azukibohnen
- 250g Zucker
Für eine Eiercreme-Füllung (nach Runny):
- 1 Eigelb
- 40g Zucker
- 100ml warme Milch
- 1 El Mehl
- Vanilleextrakt oder Honig
Teig:
- 250g Mehl
- 1 Ei
- 150ml Milch
- 40g Zucker
- 1 Tl Backpulver
Zubereitung:
1. Für das Anko, die Azukibohnen über Nacht in Wasser einweichen. Die weichen Bohnen aufkochen, sobald sie kochen, kaltes Wasser nachfüllen und erneut aufkochen lassen. Die Bohnen abgießen, nochmal in einen Topf mit genügend Wasser geben und dann ca. 2 Stunden kochen lassen. Währenddessen immer weider den Schaum abschöpfen.
2. Die fertigen Bohnen erneut abgießen (wer möchte kann die Flüssigkeit auffangen und z.b. für Zenzai benutzen ;)). Die Bohnen mit dem Zucker in einen Topf geben und unter Rühren die Flüssigkeit verdampfen lassen, bis eine feste Paste entsteht.
3. Für die Eiercreme, das Eigelb und den Zucker glattrühren, das Mehl zugeben und weiterrühren. Die warme Milch nach und nach unterrühren. Die Creme bei mittlerer bis geringer Hitze eindicken lassen und Vanillearoma oder Honig hinzugeben.
4. Die Zutaten für den Teig ordentlich verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Man kann ersatzweise auch einen Pfannkuchenteig aus dem Supermarkt nehmen... aber, ihr wisst ja, nichts geht über selbstgemacht ;)!
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| Yummy, yummy!^^ |
Unten habe ich jetzt noch zwei Videos: Einmal das von Runny und das zweite zeigt sehr schön, wie Imagawayaki richtig professionell beispielsweise in einer Theke vor den Passanten gemacht werden (auch wenn ich nicht weiß, was diese helle Paste sein soll :D)
Itadakimasu!
Montag, 20. Juni 2011
Bento #24 Reis, Ebi Fry und einen Ananas-Mini-Cake
Dieses Bento war das erste Bento in der neuen Box, die ich euch hier vorgestellt habe. Mit diesem Bento habe ich sie gebührend eingeweiht^^.
Es ist drin: Reis mit Furikake, Ebi Fry und Stücke einer großen Frühlingsrolle (da ich diese zwischen meinem und dem Bento meines Freundes aufgeteilt hatte), Cherrytomaten und kernlose Trauben und als Süßes einen der Mini-Cakes und ein paar "Choclait Chips - White" von Nestle. (Die erstaunlicherweise bis zum Mittag nicht angeschmolzen waren!)
PS.: Ich habe mir in den letzten Wochen noch Bento Zubehör und zwei neue Boxen gekauft, die stelle ich euch dann auch noch bald vor^^
Dienstag, 24. Mai 2011
Snack: "Mini-Chinois"- kleine, gefüllte Hefeschnecken
Diese kleinen Gebäckschnecken habe ich bei uns im Kaufland gekauft. Leider kann ich auf der Verpackung keinen Herstellernamen finden und weiß deshalb nicht welche Firma sie vetreibt.
Die Verpackung ähnelt der von Croissants oder ähnlichem. Sie ist mit einem Knickverschluss, mitdem z.b. auch Brot aus dem Regal verschlossen ist. Leider sind diese Schnecken der Beweis, das nicht nur das Ausland sehr viel unnütze Verpackung produzieren kann. In einer Packung sind sechs Stück, die nochmal jeweils einzeln verpackt sind und in einer durchsichtigen Plastikschale liegen.
Naja, immerhin sind sie einzeln verpackt perfekt fürs Bento ;)
Es gibt sie außerdem in (glaub ich) 3 oder 4 verschiedenen Sorten. Diese hier mit Schokostückchen, dann welche nur mit Cremefüllung und auch eine Sorte mit Rosinen. Weitere fallen mir grad nicht mehr ein :D.
Jede Schnecke ist ca. so groß wie eine Handfläche - etwa ∅ 6-7cm.
Aller Kritik zum trotz schmecken die Hefeteigschnecken sehr sehr lecker. Sie sind richtig weich und fluffig. Auch die Cremefüllung hat mich überzeugt. Wobei ich die Sorte mit den Schokostückchen am liebsten mag :)
Donnerstag, 5. Mai 2011
Das "Phuc. - fresh asian cooking" in Stuttgart / Bubble Tea - Premiere
Ich hatte mir gestern den Tag freigenommen und war mit meiner besten Freundin mal wieder in Stuttgart unterwegs (sie macht gerade eine Ausbildung auf einer Kosmetikschule und ich hatte mich für sie als so eine Art "Praxismodel" zur Verfügung gestellt^^). Danach sind wir - auf der Suche nach was zu Mittagessen ;) - die Königstraße runtergeschlendert.
Von der "Stadtmitte" ein Stück weiter runter sind wir dann über das Phuc. (ich bin mir nicht sicher, ob der Punkt dahin gehört, aber ich entnehme ihn jetzt einfach mal so vom Ladenschild :P) gestolpert.
Es ist zentral gelegen und der Eingang geht direkt zur Königstraße hin auf. Es ist ein kleiner aber feiner Schnellimbiss, der sowohl innen als auch außen Sitzplätze hat. Das Ambiente und die Ausstattung sind modern - asiatisches Flair sucht man auch im oberen Stockwerk eher vergeblich - aber dennoch hübsch und sauber.
Zwar ist unten am Eingang die Theke, da sie, wie ich gelesen habe eher am Straßenverkauf verdienen, aber wenn man sich ins obere Stockwerk setzt, wird man auch nach kurzer Zeit sehr freundlich bedient.
Da es ein Schnellimbiss ist, war die Karte überschaubar. Ein paar Spezialitäten des Hauses und ganz normal Nudeln oder Reis mit Gemüse und verschiedenen Fleischsorten oder Garnelen, dazu ein paar Vorspeisen und Desserts. Die Preise liegen zwischen 2,00€ und 6,00-7,00€. Meine Freundin bestellte Nudeln mit Huhn und ich, da ich während dem stöbern vom Kellner überrascht wurde (^.^°), bestellte mir ebenfalls Nudeln, aber mit gebratenem Huhn. Positiv aufgefallen ist mir, dass wir nicht einmal zehn Minuten auf unser Essen gewartet haben. Die Portionen sind recht ordentlich. Zum Vergleich, der Teller ist ca. 20 cm auf 20 cm groß.
| Entschuldigt die Perspektive, ich musste von schräg oben fotografieren >.< |
Das Essen war wirklich lecker. Das Fleisch und die Nudeln waren sehr gut und das Gemüse war bissfest und nicht weich. Mit den Tellern wurde eine Flasche scharfe Soße gebracht. Man wird auf jeden Fall satt. Das Essen war zwar nicht überragend schön angerichtet, aber das machte nicht wirklich etwas aus. Ich habe teurer auch schon zwar schöner, aber schlechter gegessen ;). Wir waren alles in allem sehr zufrieden.
Wer sich jetzt oben die Bilder genau angeschaut hat, dem ist aufgefallen, dass sie seit neuem auch Bubble Tea verkaufen. Ni-chan ergreift also die Gelegenheit beim Schopfe und kauft sich ihren ersten Bubble Tea \m/^.^\m/ (Ja, ich weiß, ich bin warscheinlich eine Spätzünderin, aber bei uns in Reutlingen gibt es sowas leider noch nicht :'(...). Die Auswahl war groß und ich entschied mich für die Sorte "Joghurt - Strawberry". Meine Freundin, die sowas gar nicht kannte, war ganz fasziniert :D
Die ca. 30 verschiedenen Sorten gibt es in je zwei Größen M und L, wobei L etwa 450ml fasst, denk ich. Der Preis lag so zwischen etwa zwischen 3,00€ und 3,30€ (Größe L war je 0,30€ teurer).
Kurz ge"shake"t, Eis rein, oben zugeschweißt, Fertig! Wirklich super lecker *-*
.........................
Am Schlossplatz sind wir dann noch zufällig ins 18. Trickfilm - Festival reingelaufen und ich hab noch zwei Bilder davon machen können^^
Donnerstag, 14. April 2011
Rezeptkreation: Melonenwaffeln
Bei uns gab es vor kurzem Waffeln zum Abendessen. Allerdings haben wir das Grundrezept spontan etwas verändert, auf gut Glück natürlich und tatsächlich hat das super funktioniert und wir hatten am Ende die Melonenwaffeln, besser gesagt Waffeln mit Melonensirup für uns entdeckt^^
Sie haben einfach super geschmeckt, denn das Sirup passt sehr sehr gut zu dem eigenen Grundgeschmack der Waffel und ist aber trotzdem nicht zu dominant, weshalb man die Waffel dann immernoch mit Schokoladensoße oder zum Beispiel Marmelade oder ähnlichem essen kann ohne das sich die Geschmäcker beißen ;)
Der Trick an sich war ganz einfach, denn wir haben aus dem Grundrezept einfach (aus Mangel an selbigem) den Vanillezucker durch das Melonensirup ersetzt, das wir noch von unseren Melonpan übrig hatten. Wer das Grundrezept nicht kennt, für den ist jetzt hier nochmal die - leicht veränderte - Anleitung:
Waffeln / Melonenwaffeln
(für ca. 10 Stück)
Zutaten:
- 250g Mehl
- 100g Zucker
- 125g Butter oder Margarine
- 3 Eier der Größe M
- 1 Päckchen Backpulver
(- 1 Päckchen Vanillezucker)
- 250 ml Milch
- Für die Melonenwaffeln einfach den Vanillezucker, je nach Geschmack, durch 2 - 3 EL Melonensirup ersetzen.
Zubereitung:
1. Die Butter in eine Rührschüssel geben und sie mit einer Gabel leicht zerdrücken, damit sie später leichter zuverarbeiten ist. Dann den Zucker dazu geben und mit einem Löffel etwas verühren.
2. Jetzt etwas von der Milch hinzugeben, den Vannilinzucker (bzw. das Sirup) und das Backpulver beimischen und die drei Eier hineinschlagen. Zum Schluss die restliche Milch unter die Mischung rühren.
3. Jetzt alles mit einem Handmixer ca. 2 Minuten mixen, damit eine möglichst klumpenfreie, etwas flüssige Teigmasse entsteht.
4. Den Teig portionsweise im Waffeleisen verarbeiten (Wichtig: wir haben eines dieser runden "Herz-Waffeleisen" benutzt (s. Bild), bei anderen Waffeleisen ändert sich natürlich je nachdem die Stückzahl) und die fertigen Waffeln z.b. beliebig garnieren. Bei den Melonenwaffeln kann ich Schokosoße empfehlen ;). FERTIG!
Also, ein Aufruf an alle^^: ruhig mal ein Rezept variieren und daraus völlig neue Kreationen erschaffen. Es macht unheimlich viel Spaß und nebenbei lernt man eine Menge darüber, welche Zutaten gut und welche weniger zusammenpassen. Außerdem kommt man von gewohntem weg und kann seiner Fantasie beim Kochen freien Lauf lassen :)
Mittwoch, 9. März 2011
Bento #18 Zwiebelringe und Mini - Frühlingsrollen "Vier Jahreszeiten"
Wieder mal ein Bento in der Hasenbox :) Nachdem ich zufällig erfahren habe, das mein Freund doch gerne Brokkoli isst (gabs bei uns bisher nie im Essen, weil ich dachte er mag ihn auch nicht :D), hat er diesmal schön viel davon mitbekommen.
Unten: Zwiebelringe, Gurke und Erbsenreis
Oben: ein Ei, Tomate, Brokkoli und Minifrühlingsrollen "Vier Jahreszeiten"
auf dem Deckel: zwei Brownies
Die Minifrühlingsrollen (die sind sogar kleiner als die "normalen" Minifrühlingsrollen) passen mit einer Größe von ca. 5x1-1,5 cm geradezu ideal am Stück in ein Bento. Ich habe sie bei meinem letzten Asia-Einkauf in Stuttgart gefunden. Es gibt sie, wie der Name schon sagt, mit vier Füllungen. Auch die Farben sind unterschiedlich, was ich sehr cool finde. Als Füllungen gibt es z.B. Garnelen, die anderen drei weiß ich leider grad nicht auswendig ^.^° Sie sind auf jeden Fall klein aber fein ;).
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Freitag, 11. Februar 2011
Bento #17 Inarizushi mit Gemüse - Eier - Reis und Trauben
Mein erstes Bento mit Inarizushi. Token hatte hier mal von Inarizushi berichtet und als ich damals im Asialaden die Tofutaschen gefunden habe, habe ich sie gleich mit eingepackt. Die Packung hält sehr lange, deswegen war es auch kein Problem das ich sie jetzt erst benutzt habe^^
Darin sind vier Inarizushi mit einer Gemüse-Puten-Eierreis-Mischung. Dazu ein paar Cherrytomaten, kernlose, grüne Trauben und eine kleine Tafel Marzipan - RitterSport.
Dieses Bento war sehr sättigend, denn, obwohl die Taschen sehr klein aussehen, passt eine Menge rein. Für das erste Mal, hat das aufschneiden erstaunlich gut geklappt. Das muss man sehr vorsichtig machen, da diese Tofutaschen sehr dünn sind und deshalb ziemlich leicht kaputt gehen können. Die Aburaage - Taschen schmecken leicht süßlich und waren in Kombination mit der Füllung richtig lecker^^
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Freitag, 4. Februar 2011
Bento #16 Curry-Nudeln mit panierten Jalapeños mit Frischkäsefüllung
Dieses Bento ist mal wieder aus meiner Lunchbots-Box. Ich hatte sie schon länger nicht mehr verwendet und deswegen dürfte sie wieder raus aus der Kiste :) Und auch diesmal hat sich das Sprichwort "Klein, aber oho!" bewährt.
Rechts: Curry-Nudeln und panierte Jalapeño-Chilis mit einer Frischkäsefüllung
Links: zwei Eier-Wurst-Blumen, Paprikastreifen, eine Tomate, eine halbe Mandarine und zwei Schokobons
Die Curry-Nudeln sind noch vom Abendessen vom Vorabend. Sie kamen mir gerade recht für das Bento und auch kalt waren sie lecker. Bei den Eier-Wurst - "Sonnenblumen" habe sogar daran gedacht, die kleinen Würstchen schön einzuschneiden, dass hatte ich ja beim letzten Mal vergessen und so sieht es gleich nochmal ein Stück besser aus. Mit der Serviette wollte ich noch ein bisschen mehr "blumiges Flair" xD ins Bild bringen, aber ich fürchte das ist nicht ganz gelungen, ich hätte nicht gedacht, das das so unruhig wirken würde - verzeiht mir das bitte >.<
Damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende^^
Mittwoch, 2. Februar 2011
Süßes: Mini Cakes mit Ananas - und grünem Tee - Geschmack
Diese Kuchen habe ich letzte Woche bei meinem Asia-Einkauf entdeckt. Sie wurden in Taiwan hergestellt. Es gab sie in den Geschmacksrichtungen Ananas - und Grüner Tee. Die Packungen sind fast quadratisch und haben etwa die Breite einer A4-Seite.
In einer Packung sind in einer Plastikeinlage 8 Stück. Sie sind alle noch einmal einzeln verpackt. Ein kleines Päckchen hat etwa die Größe einer Handfläche und die Kuchen sind auch nicht gerade klein.
Oft ist es ja so, das die Produktabbildungen ziemlich viel verschönigen, vor allem bei Füllungen. Hier ist die Fülung wirklich schön verteilt und auch nicht zu wenig. Also lügt die Verpackung diesmal nicht ;)
Die Füllung ist ziemlich fest und man schmeckt, meiner Meinung nach, erst beim zweiten Bissen was es sein soll. Aber sie schmecken dennoch richtig gut und als kleiner Snack für zwischendurch sind sie ideal. Und wegen der schönen Größe sind sie auch fürs Bento sehr gut geeignet ;)
Freitag, 28. Januar 2011
Süßes: Kleine Reiscräcker mit Zucker
Diese süßen Reiscräcker habe ich damals bei meinem Einkauf in Stuttgart gefunden. Ich habe die Bilder gestern zufällig wiedergefunden und gleich daran gedacht einen Post zu schreiben, bevor ich es wieder vergesse ;)
Anders als die Reiscräcker, die z.b. Token hier benutzt hat, sind diese hier etwas
kleiner und durch den Zucker ziemlich knusprig und auch etwas härter. Da die Tüte auch nicht sehr groß ist, (nur etwas größer als eine normale DVD-Hülle) sind die Reiscräcker darin auch nicht extra einzeln verpackt.
Der Geschmack von japanischen Reiscräckern ist für uns beim ersten Mal oft ziemlich ungewöhnlich. Und trotzdem schmecken sie sehr lecker, wenn man sich an ihn gewöhnt hat. Bei diesen kleinen Reiscräckern schmeckt die Verbindung aus dem Eigengeschmack und dem Zucker sehr lecker^^
Ich kann sie jedem nur empfehlen. Schaut einfach mal, ob ihr sie beim nächsten Einkauf findet. Sie sind, wie ihr sehen könnt, normalerweise auch nicht sehr teuer.
Und damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende :)
Mittwoch, 19. Januar 2011
Gefüllte Melonpan mit Matcha und Vollmich-Schokolade
Mein Freund und ich sind große Melonpan-Fans und machen sie auch unglaublich gerne selbst. Dabei hatten schon länger die Idee das Melonpan-Grundrezept zu verändern. Zuerst hatten wir versucht, den Mürbteig zu färben, das hatte aber leider nicht ganz so funktioniert wie wir uns das vorgestellt hatten. Und da man Melonpan auch in Japan zum Beispiel verschieden füllt, haben wir es gestern mal mit einer Matcha- und Schokofüllung probiert. Das Ergebnis war super lecker^^
Für das Grundrezept haben wir uns diesmal an dem Video von Cooking with Dog orientiert. Sie macht es zwar für meinen Geschmack etwas umständlich, aber das Ergebnis weiß durchaus zu gefallen. Wer für den Anfang ein etwas leichters Rezept sucht, dem kann ich das Grundrezept von Nekobento.com empfehlen.
Für die Füllung haben wir eine Mischung genommen, die Token hier für ihre Matcha-Pralinen verwendet hat - für die Melonpan genau die richtige Konzistenz ;) Und vor allem, die Nüsse passen super dazu und geben der Füllung ein bisschen etwas knuspriges und es passt auch wunderbar zum Geschmack.
Da bei uns allerdings kein Schokoladenüberzug dazukommt, haben wir für die Festigkeit noch jeweils ein halbes Ei dazu. Es hat super funktioniert, sowohl beim Matcha - als auch bei der Schokoladenmischung.
Die fertigen Hefeteigkugeln werden mit der Hand etwas auseinander gezogen, sodass eine Kuhle ensteht, dort dann die Füllung platzieren und wie zuvor die Enden zusammenziehen und die Kugel schließen.
Und über die Kugel wird wieder ganz normal der Mürbteig gestülpt. Die Kugel wie im Rezept in Zucker wälzen und das Muster einritzen. Als wir den Mürbteig draußen ein wenig auskühlen haben lassen, hatte es leider angefangen zu regnen und der Mürbteig ist selbst durch die Frischhaltefolie etwas nass geworden, weswegen die Melonpan etwas feucht und flach geworden sind. Aber nach dem backen, waren sie wieder schön trocken und supr fluffig^^. Also war es am Ende doch gar nicht so schlimm.
Alles in allem waren sie sehr, sehr lecker. Außen schön knusprig und innen schön weich^^. Leider schmeckte man den Matcha nicht sehr gut raus, aber das war nicht sehr schlimm. Das Brötchen mit Schokofüllung schmeckte etwas intensiver im Geschmack, aber trotzdem nicht zu intensiv, sondern genau richtig *träum*.
Hier habe ich noch das Grundrezept von Cooking with Dog:
Samstag, 15. Januar 2011
Bento #14 Kürbisreis mit Gemüse - Sesam - Furikake, Nikudango und Kartoffelsalat
Das Bento ist noch von letzter Woche. Mein Freund hatte einen sehr langen Tag vor sich, deswegen gabs auch etwas aufwendigeres ;) Und mein Freund hat mir auch geholfen es zu machen^^.
Oben(links): Reis mit Hokkaidokürbis und Gemüse-Sesam-Furikake und Nikudango
Oben(rechts): Kartoffelsalat mit einer Tomate
Unten: Tamagoyaki, Oktopuswürstchen, Tomaten, Erdnusskekse und Celebrations
Den Hokkaidoküris habe ich im Edeka gefunden. Ich hab ihn damals gewürfelt und eingefroren. Für den Kürbisreis habe ich die Kürbiswürfel aufgeweicht, zerstampft und unter den Reis gemischt. Er hat allerdings erzählt, das der Reis ab und zu etwas komisch geschmeckt hat, weiß vielleicht jemand, woran das liegen könnte?
Die Nikudango sind ein einfaches Rezept, denn effektiv sind es Hackfleisch - Bällchen mit Zwiebeln und Karotten. Ich hab die Zutaten auf ca. 1 Person reduziert und daraus etwa 5-6 Bällchen rausbekommen.
Nikudango
(4 Personen)
Zutaten:
- 500g Hackfleisch
- 2 Zwiebeln
- 2 Karotten
- 8 El Paniermehl
- 2 El Milch
- 2 Eier
- 50g Mehl
- 3 cm Ingwer
- 2 El Öl
- 5 El Sojasuace
- 3 El Mirin
- 3 El Wasser
1. Zwiebel und Karotten schälen und fein würfeln. Dann das Fleisch, die Zwiebel- und die Karottenwürfel, das Paniermehl, die Milch und die Eier miteinander vermischen, daraus Kugeln formen und diese in Mehl wälzen.
2. Ingwer schälen, in Scheiben schneiden und kurz in dem Öl anbraten. Dann den Ingwer wieder herausnehmen. Die Hackfleischbällchen in dem Ingweröl anbraten und dann die Sojasauce, das Mirin und das Wasser dazugeben.
3. Die Hitze herunterschalten und die Bällchen darin weiterköcheln lassen, bis die Sauce fast verdampft ist. FERTIG!
Der Kartoffelsalat ist ein Rezept aus dem Buch "Itadakimasu - Guten Appetit auf Japanisch" gefunden, aber ich glaube das Rezept kann jeder gestalten wie er es gern möchte^^ Das Buch kann ich übrigends sehr empfehlen, die Rezepte werden zwar für viele nichts neues sein, aber es wird auch sehr schön vieles an Nebeninformationen erklärt. Zum Beispiel verschiedene Schnitttechniken, und die wichtigsten japanischen Zutaten werden auch erklärt. Und es gibt auf den letzten Seiten sehr schöne Menü Vorschläge für den ganzen Tag und eine schöne, bunte Bentoseite gibts auch ;)
Freitag, 3. Dezember 2010
Bento #7 Okonomiyaki, große Frühlingsrolle und ein Apfelhase im Sonnenblumenfeld
Und mal wieder ein Bento in der einteiligen Box.
Links: Okonomiyaki
Rechts: eine große Frühlingsrolle mit Shishimi Tougarashi, Reis - auch damit gewürzt, ein Apfelhase, zwei "Sonnenblumen" und Bonbons
Das Okonomiyaki war noch vom Abend vorher übrig und deswegen hab ich es für das Bento aufgehoben. Da bei diesem Gericht unter anderem auch frische Shrimps verwendet werden, sollte man es aber nicht zu lange aufbewahren. Und auch für kurze Zeit lieber in den Kühlschrank stellen ;).
Dies war nicht das erste Mal, das wir (bzw. mein Freund :-*) Okonomiyaki gemacht haben. Es ist ein sehr leckeres und auch gesundes Gericht, das zudem sehr sättigend ist. Hier ist ein Bild von unserem ersten Versuch, sowohl ganz als auch (ein Bild weiter) angeschnitten. Aus Mangel an Bonitoflocken, haben wir es damals mit Champignonstücken garniert - auch sehr lecker.
Den Apfelhasen habe ich in meinen vorherigen Bentos auch schon gemacht. ich finde es eine sehr süße Idee, ein Apfel zu garnieren. Wer diese Idee nicht kennt, der kann sich diesen Link anschauen. Sie erklärt sehr schön, wie einfach man diese Hasen machen kann.
Die Sonnenblumen kann man auch ganz einfachselbst machen. Wobei mir im übrigen erst zu spät aufgefallen ist, das ich vergessen habe, die Würstchen etwas einzuschneiden xD. Wie man das aus Wiener Würstchen und Tamagoyaki herstellen kann, wird hier sehr schön gezeigt.
Außerdem hab ich hier noch ein witziges Video gefunden, was man noch so alles aus Würstchen machen kann.
Für dieses Bentobild haben wir rote Stäbchen genommen. Sie sind etwas ganz besonderes, denn sie haben als Verziehrung links kleine goldene Glöckchen. Das sind echte Weihnachtsstäbchen ;).
Übrigends habe ich doch vor kurzem von einer Idee meines Freundes für Zenzai erzählt.
http://ni-chan-schreibt.blogspot.com/2010/11/chicken-pork-nanban-und-das-dango-plus.html
Überraschung: Die Idee wurde tatsächlich umgesetzt *konfetti werf*
Jetzt bleibt nur doch die Hoffnung, das sie auch gut ankommt^^ - wir drücken die Daumen!
Montag, 29. November 2010
Bento #5 Gelbe Zucchini-Tempura und gefüllte Mochi / Abendessen: Gyudon
Oben: Reis mit Bonitoflocken-Sesam-Furikake, gelbe Zucchini-Tempura, eine dunkelrote Tomate
Unten: zwei verschiedene, gefüllte Mochi; ein Ei, Tomaten, KitKat PopChoc's
Ich bin grad in letzter Zeit auf der Suche nach "exotischen" Zutaten für meine Bentos und da kam mir die gelbe Zucchini grade recht xD. Kurzerhand wurde daraus ein Zucchini-Tempura. Mein Freund isst eigentlich nicht so gern Zucchini, aber diese hier hatte nicht ganz den Geschmack von normalen Zucchini und als Tempura hat sie sogar mir als Zucchini-Verabscheuerin (komisches Wort, ich weiß xD) ganz gut geschmeckt.
Das Furikake habe ich, genau wie die Mochi auch, bei meinem Asia-Großeinkauf erstanden. Mir ist erst später aufgefallen, das die rote Tomate in der Mitte ein bisschen aussieht wie eine Umeboshi (mit viel Fantasie xD).
Die Mochi hatte ich damals mal zum probieren gekauft. Diese hier schmecken etwas weicher als die Kirimochi, von denen ich berichtet hatte. Die Packung enthält drei verschiedene Sorten. Unter anderem auch mit roten Bohnen und Erdnussfüllung. Ich dachte Anfangs, das wären Original Japanische Mochi, als ich dann aber genau geschaut habe, stand auf der Packung "Made in Taiwan". Naja, aber lecker sind sie trotzdem und ich glaube/hoffe sie schmecken dennoch genauso wie die Original Japanischen ;).
Zum krönenden Schluss noch ein Bild von unserem Abendessen von Freitag^^. Mein Freund hat wieder japanisch gekocht *-*. Es gab "Gyudon" - Japanisches Rindfleisch auf Reis. Es hat sehr lecker geschmeckt, auch wenn Beni Shouga (eingelegter Ingwer) nicht ganz mein Ding ist :P. Die Zubereitung ist sehr einfach, denn man braucht nicht viele Zutaten. Im Grund ist es gebratenes Rindfleisch mit Zwiebeln und einem weichen Ei auf einer Schüssel Reis. Garniert mit Beni Shouga und Shishimi Tougarashi (japanisches Chiligewürz). Unten findet ihr das Rezept von "Cooking with Dog".
Viel Spaß beim Nachkochen :)
Itadakimasu!
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