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Dieser Blog ist sozusagen mein Tagebuch. Ich schreibe hier alles rein, was mir passiert oder was ich so erlebe. Ihr findet hier Rezepte, Ideen und Wissenswertes - unter anderem rund um Japan und seine Kultur. / This blog is my diary, so to speak. I write everything in here, what happens to me or what I experience. You will find recipes, ideas and valuable information - including about Japan and its culture.

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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Rezept: Gyoza


Zum Jahresende hier noch ein sehr leckeres Rezept, das man z.B. auch für eine Party vorbereiten kann ;) - Gyoza. Das Rezept ist ein etwas älteres von Cooking with Dog. Wir hatten vor kurzem mal wieder Lust drauf und damals habe ich sie dann auch hier in dieses Bento gepackt. 


Gyoza
(für ca. 25 Stück)

Zutaten:

120g  Hackfleisch
100g  Kohl
50g    Zwiebeln
50g    Nira (Schnittknoblauch)
1/2 El Sojasauce
1/2 Tl Zucker
etwas Pfeffer
1 El    Sake
1/2 El Sesam Öl
1 El    Stärke
1 Tl    Knoblauch (gerieben)
1/2 Tl Ingwer (gerieben)
1/2 El Auster Soße

25      Gyoza Blätter
1 El    Sesam Öl
etwas Mehl

Für den Gyoza Dip:
 
1 El     schwarzer/ weißer Essig
1 Tl     Sojasauce
Chili Öl oder Sesam Öl


Wer die Zubereitung nicht kennt, der hat in dem Video eine schöne Step-by-Step Anleitung :) Damit steht doch den kommenden Feirtagen nichts mehr im Weg ;)

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Rezeptkreation: Gemüse-Hackbraten im Bauernbrotmantel


Was macht man, wenn der Kühlschrank leer ist? Man plündert die eingefrorenen Reste! Die Idee etwas im Brotteig zu machen hatten wir aus einem Magazin. Und mit Hackfleisch, Zwiebeln und Gemüse wurde daraus im Handumdrehen lecker Hackbraten im Brotteigmantel. Außen knusprig, innen weich und saftig, dazu gab es eine leckere Honig-Senf-Soße (s.u.).

Hackbraten im Bauernbrotmantel

(für 2-3 Personen)

Zutaten:

- 300 g   Bauernbrotteig
- 250 g   Hackfleisch
- 50g      spanische Salami, gewürfelt
- Gewürze nach Belieben (Petersilie, Basilikum...)
- 2 El      Tomatenmark
- 1/4 St.  Zwiebel, fein gewürfelt
- ca. 50g Erbsen
- Salz, Pfeffer
- etwas    Paniermehl zum binden

Zubereitung:

1. Alle Zutaten ab dem Hackfleisch miteinander vermischen.

2. Den Brotteig ausrollen und die Hackmischung darin einwickeln. Wer möchte kann jetzt die Rolle an beiden Enden noch zu einem Kreis schließen.


3. Die Brotrolle nun zum Beispiel mit Petersilie bestreuen und für etwa 1 bis 1 1/2 Stunden bei 175°C in den Ofen. Am besten auf einem Rost über dem Backblech, damit eventueller Wasserverlust durch das Fleisch sowohl wieder trocknet als auch aufgefangen wird ;)


Für die Honig-Senf-Soße könnt ihr euch die klassische Variante dieses Rezeptes hier mal anschauen.

Montag, 29. August 2011

Bento #28 großes Picnic Bento


Ich hatte meiner Mutter schon lange mal versprochen, ihr mal wieder ein Bento zu machen (Ich wohne nicht mehr zu Hause, aber in meiner Anfangszeit in "Sachen" Bento, war ich mal für eine Woche bei ihr gewesen und habe damals ihr und auch meiner Schwester für Arbeit und Schule Bentos gemacht.) Also habe ich mir ein Wochenende gesucht, dass schönes Wetter hat und habe für sie, meinen Freund und mich, in meiner neuen dreistöckigen Box, ein Picnic Bento gemacht.

Ich habe lange überlegt, was ich japanisches reinpacken könnte, damit meine Mutter auch vieles verschiedenes probieren kann. Am Ende ist dann folgendes rein gekommen:

Links: Onigiri (mit und ohne Furikake), Tomaten, Oktopuswürstchen und Tamagoyaki - in der Flasche ist Okonomiyakisauce für das Tonkatsu -
Mitte: Black Tiger-Garnelen Tempura, Oktopuswürstchen, Kiwi und Erdbeeren - in der Flasche ist Ketchup für die Nikudango
Rechts: Puten-Tonkatsu, Nikudango, Tomaten und Apfel-Hasen




Aus einer Karotte habe ich noch Schmetterlinge ausgestochen und verteilt^^. Übrigends waren in einer extra Box noch mehr Erdbeeren.
Meine Mutter hat sich sehr darüber gefreut und sie fand es auch richtig lecker :) Etwas später kam dann überraschenderweise mein Vater noch zu Besuch (meine Eltern sind geschieden und leben auch getrennt) und konnte auch noch etwas von dem Bento probieren - auch er fand es sehr lecker.

Für mich hatte sich die ganze Arbeit auf jeden Fall gelohnt.

Dienstag, 28. Juni 2011

Rezept: Imagawayaki


Mein Freund und ich haben letztens mal wieder in dem Youtube - Channel von RunnyRunny999 gestöbert. Wir haben hier und hier schonmal Rezepte von ihm gemacht gehabt. Dieses Rezept war eine sehr spontane Idee, weil es sich soooo lecker angehört hat^^, deswegen seit bitte etwas nachsichtig, dass wir keine frischen Azukibohnen benutzt haben ^.^°. Sie haben zwar auch sehr, sehr lecker geschmeckt, ich empfehle jedem dennoch wenn möglich die frischen Bohnen zu nehmen ;).

Imagawayaki ist ein Gebäck aus kleinen, gefüllten Teigtaschen (ich wusste nicht, wie ich sie sonst beschreiben soll >.<). Nach traditioneller Art sind sie mit Anko (roter Bohnenpaste) gefüllt. Man kann sie aber auch mit einer Schokoladen- oder Eiercreme füllen. Der Teig besteht ganz einfach aus Mehl, Ei, Milch und Zucker. Sie sind meist rund, man kann Imagawayaki aber auch, wie Runny schön zeigt, in sehr vielen verschiedenen Formen machen. Da wir sie, sozusagen frei Hand gemacht haben, sind unsere etwas groß geworden, ich glaube, dass sie normalerweise kleiner sind (zum Vergleich, das oben ist kein Kuchenteller!)

Imagawayaki
(ca. 10 Stück - je nach Größe)

Zutaten:

Für "frische" Bohnenpaste:

- 300g   Azukibohnen
- 250g   Zucker

Für eine Eiercreme-Füllung (nach Runny):

- 1         Eigelb
- 40g     Zucker
- 100ml warme Milch
- 1 El     Mehl
- Vanilleextrakt oder Honig

Teig:

- 250g   Mehl
- 1         Ei
- 150ml Milch
- 40g     Zucker
- 1 Tl     Backpulver

Zubereitung:

1. Für das Anko, die Azukibohnen über Nacht in Wasser einweichen. Die weichen Bohnen aufkochen, sobald sie kochen, kaltes Wasser nachfüllen und erneut aufkochen lassen. Die Bohnen abgießen, nochmal in einen Topf mit genügend Wasser geben und dann ca. 2 Stunden kochen lassen. Währenddessen immer weider den Schaum abschöpfen.

2. Die fertigen Bohnen erneut abgießen (wer möchte kann die Flüssigkeit auffangen und z.b. für Zenzai benutzen ;)). Die Bohnen mit dem Zucker in einen Topf geben und unter Rühren die Flüssigkeit verdampfen lassen, bis eine feste Paste entsteht.

3. Für die Eiercreme, das Eigelb und den Zucker glattrühren, das Mehl zugeben und weiterrühren. Die warme Milch nach und nach unterrühren. Die Creme bei mittlerer bis geringer Hitze eindicken lassen und Vanillearoma oder Honig hinzugeben.

4. Die Zutaten für den Teig ordentlich verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Man kann ersatzweise auch einen Pfannkuchenteig aus dem Supermarkt nehmen... aber, ihr wisst ja, nichts geht über selbstgemacht ;)!


5. Wer eine Form hat, die er nutzen kann, muss diese bei mittlerer Hitze einfetten und ca. bis zur Hälfte mit Teig füllen. Ist der Teig fest, die gewünschte Füllung dazugeben und beides vorsichtig aus der Form nehmen. Nun die Form erneut mit Teig füllen und die andere Hälfte darauflegen und eventuell etwas andrücken. FERTIG!



Yummy, yummy!^^
Die Imagawayaki sind vor allem als kleines Desert sehr lecker. Mein Freund und ich haben mangels einer Form, die Pfanne benutzt. Das war zwar um einiges "fummeliger", aber es hat genauso gut funktioniert ;)

Unten habe ich jetzt noch zwei Videos: Einmal das von Runny und das zweite zeigt sehr schön, wie Imagawayaki richtig professionell beispielsweise in einer Theke vor den Passanten gemacht werden (auch wenn ich nicht weiß, was diese helle Paste sein soll :D)



                                                                                                   Itadakimasu!

Dienstag, 24. Mai 2011

Snack: "Mini-Chinois"- kleine, gefüllte Hefeschnecken



Diese kleinen Gebäckschnecken habe ich bei uns im Kaufland gekauft. Leider kann ich auf der Verpackung keinen Herstellernamen finden und weiß deshalb nicht welche Firma sie vetreibt.

Die Verpackung ähnelt der von Croissants oder ähnlichem. Sie ist mit einem Knickverschluss, mitdem z.b. auch Brot aus dem Regal verschlossen ist. Leider sind diese Schnecken der Beweis, das nicht nur das Ausland sehr viel unnütze Verpackung produzieren kann. In einer Packung sind sechs Stück, die nochmal jeweils einzeln verpackt sind und in einer durchsichtigen Plastikschale liegen.
Naja, immerhin sind sie einzeln verpackt perfekt fürs Bento ;)

Es gibt sie außerdem in (glaub ich) 3 oder 4 verschiedenen Sorten. Diese hier mit Schokostückchen, dann welche nur mit Cremefüllung und auch eine Sorte mit Rosinen. Weitere fallen mir grad nicht mehr ein :D.
Jede Schnecke ist ca. so groß wie eine Handfläche - etwa ∅ 6-7cm.

Aller Kritik zum trotz schmecken die Hefeteigschnecken sehr sehr lecker. Sie sind richtig weich und fluffig. Auch die Cremefüllung hat mich überzeugt. Wobei ich die Sorte mit den Schokostückchen am liebsten mag :)

Donnerstag, 14. April 2011

Rezeptkreation: Melonenwaffeln

 

Bei uns gab es vor kurzem Waffeln zum Abendessen. Allerdings haben wir das Grundrezept spontan etwas verändert, auf gut Glück natürlich und tatsächlich hat das super funktioniert und wir hatten am Ende die Melonenwaffeln, besser gesagt Waffeln mit Melonensirup für uns entdeckt^^
Sie haben einfach super geschmeckt, denn das Sirup passt sehr sehr gut zu dem eigenen Grundgeschmack der Waffel und ist aber trotzdem nicht zu dominant, weshalb man die Waffel dann immernoch mit Schokoladensoße oder zum Beispiel Marmelade oder ähnlichem essen kann ohne das sich die Geschmäcker beißen ;)

Der Trick an sich war ganz einfach, denn wir haben aus dem Grundrezept einfach (aus Mangel an selbigem) den Vanillezucker durch das Melonensirup ersetzt, das wir noch von unseren Melonpan übrig hatten. Wer das Grundrezept nicht kennt, für den ist jetzt hier nochmal die - leicht veränderte - Anleitung:

Waffeln / Melonenwaffeln
(für ca. 10 Stück)

Zutaten:

- 250g            Mehl
- 100g            Zucker
- 125g            Butter oder Margarine
- 3                  Eier der Größe M
- 1 Päckchen Backpulver
(- 1 Päckchen Vanillezucker)
- 250 ml         Milch

- Für die Melonenwaffeln einfach den Vanillezucker, je nach Geschmack, durch 2 - 3 EL Melonensirup ersetzen.

Zubereitung:

1. Die Butter in eine Rührschüssel geben und sie mit einer Gabel leicht zerdrücken, damit sie später leichter zuverarbeiten ist. Dann den Zucker dazu geben und mit einem Löffel etwas verühren.

2. Jetzt etwas von der Milch hinzugeben, den Vannilinzucker (bzw. das Sirup) und das Backpulver beimischen und die drei Eier hineinschlagen. Zum Schluss die restliche Milch unter die Mischung rühren.

3. Jetzt alles mit einem Handmixer ca. 2 Minuten mixen, damit eine möglichst klumpenfreie, etwas flüssige Teigmasse entsteht.

4. Den Teig portionsweise im Waffeleisen verarbeiten (Wichtig: wir haben eines dieser runden "Herz-Waffeleisen" benutzt (s. Bild), bei anderen Waffeleisen ändert sich natürlich je nachdem die Stückzahl) und die fertigen Waffeln z.b. beliebig garnieren. Bei den Melonenwaffeln kann ich Schokosoße empfehlen ;). FERTIG!

Also, ein Aufruf an alle^^: ruhig mal ein Rezept variieren und daraus völlig neue Kreationen erschaffen. Es macht unheimlich viel Spaß und nebenbei lernt man eine Menge darüber, welche Zutaten gut und welche weniger zusammenpassen. Außerdem kommt man von gewohntem weg und kann seiner Fantasie beim Kochen freien Lauf lassen :)

Dienstag, 5. April 2011

Rezept: Chicken Pot Pie


Dieses Rezept hab ich vor kurzem in Runny's Kanal gefunden. Wir haben ihn einfach mal wieder durchgestöbert und uns ein paar Rezepte angeschaut. Dieses Rezept, genannt "Chicken Pot Pie" haben wir uns dann mal so rausgepickt und probiert ;) Ich hatte sowas vorher noch nie gegessen und es hat sich sehr lecker angehört. Vor allem überzeugt hat mich der Kontrast zwischen der (dick-)flüssigen "Füllung" und dem knackigen Blätterteig oben drauf^^ - auch wenn er bei uns an einer Stelle etwas eingesunken ist ^.^°...

Für alle die die Runny's Kanal nicht kennen: Er bekommt per Video-Botschaft sozusagen "Bestellungen" von Fans, was er kochen soll. Er kocht die Gerichte dann auf seine eigene Art - auch mit eigenen Kreationen und probiert sie dann am Ende. Wobei er sich dabei fast regelmäßig die Zunge verbrennt :D. In den Videos kommentiert oder blendet er Vorgänge meist auf Englisch ein, dass auch für Englisch-Muffel denk ich ganz gut zu verstehen ist.
Ich hab hier auch schon mal mit meinem Freund ein Rezept von ihm nachgekocht gehabt, nachdem Token damals einen Post über ihn geschrieben und wir auf ihn aufmerksam geworden waren.

Chicken Pot Pie
(für 4 Personen)

Zutaten:

200 - 250g   Hühnerbrustfilet
120g            Karotte
200g            Kartoffeln
1                  Zwiebel
ca. 1/4 Kopf Brokkoli (wir haben Erbsen genommen)
Salz/ Pfeffer
Kuchenteig (wir haben Blätterteig verwendet - sehr zu empfehlen ;))


Für die Soße:

40g               Butter
30g               Mehl
600 ml          Milch
100 ml          Weißwein
2 Tassen      Hühnerbrühe (ersatzw. Rinder- oder Gemüsebrühe)

Zubereitung:

1. Hühnerbrust in Stücke schneiden. Die Zwiebel halbieren und je in 4 oder 6 Stücke schneiden. Karotte halbieren und in Stücke schneiden. Kartoffel in Stücke schneiden und 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen, um ihnen die Stärke zu entziehen.

2. Hühnerstücke anbraten bis sie leicht braun sind und dann beiseite legen. Das Gemüse vorkochen und ebenfalls zur Seite legen.

3. Butter schmelzen, Mehl dazugeben und mischen (Vorsicht! Nicht verbrennen lassen!). Milch hinzugeben und erneut vermischen. Mit Pfeffer abschmecken und auf geringer Hitze etwas eindicken lassen. Mit der Hühnerbrühe und Weißwein aufgießen und wieder "mix it very well" :D

4. Hühnerstücke und Gemüse (ohne Brokkoli) dazugeben und ca. 15 - 20 min. köcheln lassen. Dann den Brokkoli zufügen und mit Salz abschmecken.


5. In einen feuerfesten Topf geben und mit dem Teig bedecken. Bei Blätterteig den Ofen auf ca. 200 °C vorheizen (Wichtig: Packungsbeschreibung beachten!) und den Topf je nachdem abbacken und dabei auf den Teig achten. Wer möchte kann auch für die Farbe den Teig vorher mit etwas Wasser einstreichen ;) ...FERTIG!
                                                                                                 Itadakimasu!



So, und zum Schluss weil es einfach so putzig gemacht ist, das Video ;) :