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Dieser Blog ist sozusagen mein Tagebuch. Ich schreibe hier alles rein, was mir passiert oder was ich so erlebe. Ihr findet hier Rezepte, Ideen und Wissenswertes - unter anderem rund um Japan und seine Kultur. / This blog is my diary, so to speak. I write everything in here, what happens to me or what I experience. You will find recipes, ideas and valuable information - including about Japan and its culture.

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Samstag, 5. Mai 2012

Rezept: Lachs "Chan Chan Yaki"


Nach gefühlten Jahrzehnten komme ich endlich dazu hier wieder etwas zu posten. An dieser Stelle erstmal eine Entschuldigung an alle treuen Leser, die so lange auf einen neuen Post warten mussten. Ich bin wieder da und werde nun auch wieder regelmäßiger schreiben, versprochen!

Für diese "Wiederbelebung" habe ich mir daher etwas besonderes einfallen lassen. Wer von euch aufmersam den Youtube - Kanal von Cooking with Dog verfolgt hat, weiß, das Chef vor etwa einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Um das zu feiern, habe ich mir eines ihrer letzten Original-Rezepte vom letzten Jahr für diesen Post ausgesucht.

Lachs Chan Chan Yaki
(für 2 Personen)

Zutaten:

Lachs & Marinade:

2               Lachsfilets
eine Prise Salz
2 Tl           Sake

Gemüse zum Braten:

½               Zwiebel (ca 100g)
2                Kohlblätter
2                Shiitake (am besten frisch)
50g            Shimeji Pilze
1                Kartoffel
1                Paprika
½               Frühlingszwiebel
5 El            Mais
2 Tl            Butter

Soße:

2 El             Miso
2 El             Sake
1 Tl             Sojasoße
1 Tl             Zucker
1 Tl             Ingwer (gerieben)
etwas          Öl

Zubereitung:

Am besten verwendet man eine große Pfanne, um alles unterzubringen.

1. Mit der Rückseite eines Messers den schleimigen Film von der Lachshaut entfernen. Mit einer Pinzette von eventuellen Gräten befreien. Abtupfen, auf einer Platte von beiden Seiten mit Salz und Sake einreiben und für 15 min. marinieren. 

2. Danach die Filets wieder abtupfen und mit der Hautseite nach unten anbraten, bis beide Seiten goldbraun sind. Den Lachs auf einem Teller abkühlen lassen.

3. Nun den Strunk der Kohlblätter entfernen und die Blätter halbieren. Dann alle vier Hälften aufeinander legen und in ca. 5cm breite Streifen schneiden. Um 90° drehen und in 5 cm große Quadrate schneiden. Den Strunk diagonal ebenfalls in dünne Streifen schnippeln. 

4. Die Zwiebel von der Wurzel entfernen und in 1 cm starke Halbkreise schneiden. Nun die Halbkreise noch von Hand auseinanderpflücken. Die Shiitake von ihrem "Stamm" befreien und sie diagonal in Scheiben schneiden. Dieser "Stamm" der Shiitake wird danach ebenfalls in dünne Scheibchen geschnitten. Die Shimeji-Pilze von ihren Wurzeln entfernen und zerpflücken. 

5. Die Kartoffel schälen, halbieren und in 1 cm starke Halbkreise schneiden. Nachdem ihr die Paprika von Samen und ähnlichem befreit habt, wird auch diese in Halbkreise, die Frühlingszwiebel diagonal in 0,5 cm breite Stücke, geschnitten.

6. Für die Soße: Miso, Sake, Zucker, Sojasoße und den Ingwer in eine Schüssel geben und gut mischen.

7. Das Öl in die Pfanne geben, die Kartoffel darauf verteilen, damit diese nicht übereinander liegen und noch etwas Wasser zugeben. Auf hoher Hitze zugedeckt nun für 5 min kochen. 

8. Dann werden die Kartoffeln gewendet, Zwiebeln, Kohl und das andere Gemüse, sowie den Lachs, Butter und die Miso-Soße hinzugegeben und die Pfanne wieder zudecken. Nach ca. 3 min vorsichtig umrühren, damit sich die Soße gut verteilt und die Hitze herunterschalten. Wenn die Kartoffeln noch nicht gar sind, einfach mit dem Deckel etwas weiter kochen. Wenn alles durch ist, anrichten und genießen! FERTIG!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Rezept: Gyoza


Zum Jahresende hier noch ein sehr leckeres Rezept, das man z.B. auch für eine Party vorbereiten kann ;) - Gyoza. Das Rezept ist ein etwas älteres von Cooking with Dog. Wir hatten vor kurzem mal wieder Lust drauf und damals habe ich sie dann auch hier in dieses Bento gepackt. 


Gyoza
(für ca. 25 Stück)

Zutaten:

120g  Hackfleisch
100g  Kohl
50g    Zwiebeln
50g    Nira (Schnittknoblauch)
1/2 El Sojasauce
1/2 Tl Zucker
etwas Pfeffer
1 El    Sake
1/2 El Sesam Öl
1 El    Stärke
1 Tl    Knoblauch (gerieben)
1/2 Tl Ingwer (gerieben)
1/2 El Auster Soße

25      Gyoza Blätter
1 El    Sesam Öl
etwas Mehl

Für den Gyoza Dip:
 
1 El     schwarzer/ weißer Essig
1 Tl     Sojasauce
Chili Öl oder Sesam Öl


Wer die Zubereitung nicht kennt, der hat in dem Video eine schöne Step-by-Step Anleitung :) Damit steht doch den kommenden Feirtagen nichts mehr im Weg ;)

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Rezeptkreation: Gemüse-Hackbraten im Bauernbrotmantel


Was macht man, wenn der Kühlschrank leer ist? Man plündert die eingefrorenen Reste! Die Idee etwas im Brotteig zu machen hatten wir aus einem Magazin. Und mit Hackfleisch, Zwiebeln und Gemüse wurde daraus im Handumdrehen lecker Hackbraten im Brotteigmantel. Außen knusprig, innen weich und saftig, dazu gab es eine leckere Honig-Senf-Soße (s.u.).

Hackbraten im Bauernbrotmantel

(für 2-3 Personen)

Zutaten:

- 300 g   Bauernbrotteig
- 250 g   Hackfleisch
- 50g      spanische Salami, gewürfelt
- Gewürze nach Belieben (Petersilie, Basilikum...)
- 2 El      Tomatenmark
- 1/4 St.  Zwiebel, fein gewürfelt
- ca. 50g Erbsen
- Salz, Pfeffer
- etwas    Paniermehl zum binden

Zubereitung:

1. Alle Zutaten ab dem Hackfleisch miteinander vermischen.

2. Den Brotteig ausrollen und die Hackmischung darin einwickeln. Wer möchte kann jetzt die Rolle an beiden Enden noch zu einem Kreis schließen.


3. Die Brotrolle nun zum Beispiel mit Petersilie bestreuen und für etwa 1 bis 1 1/2 Stunden bei 175°C in den Ofen. Am besten auf einem Rost über dem Backblech, damit eventueller Wasserverlust durch das Fleisch sowohl wieder trocknet als auch aufgefangen wird ;)


Für die Honig-Senf-Soße könnt ihr euch die klassische Variante dieses Rezeptes hier mal anschauen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Rezept (mit Link) für heiße Tage: Hiyashi Chuka Nudeln


Dieses Rezept ist wirklich ideal für heiße Tage. Zwar ist das Wetter zur Zeit ja eher wechselhaft, aber als es vor kurzem mal wirklich heiß war, gab es bei uns Hiyashi Chuka Nudeln. Sie sind haargenau das Richtige, wenn man weder Lust auf etwas Warmes noch auf normalen Salat hat ;). Es ist eine Art kalter Nudelsalat mit einer sehr leckeren Soße und (im Prinzip) beliebigen Toppings. Als Grundrezept diente bei uns, wie ja schon so oft :D, das Rezept von "Cooking with Dog". Hier hat Token vom "Bento Lunch Blog" hat es mal gepostet. Also ich kann dieses Rezept jedem nur empfehlen, es ist wirklich super erfrischend und macht auch schön satt ;).
                                                                                                              Itadakimasu!

Dienstag, 28. Juni 2011

Rezept: Imagawayaki


Mein Freund und ich haben letztens mal wieder in dem Youtube - Channel von RunnyRunny999 gestöbert. Wir haben hier und hier schonmal Rezepte von ihm gemacht gehabt. Dieses Rezept war eine sehr spontane Idee, weil es sich soooo lecker angehört hat^^, deswegen seit bitte etwas nachsichtig, dass wir keine frischen Azukibohnen benutzt haben ^.^°. Sie haben zwar auch sehr, sehr lecker geschmeckt, ich empfehle jedem dennoch wenn möglich die frischen Bohnen zu nehmen ;).

Imagawayaki ist ein Gebäck aus kleinen, gefüllten Teigtaschen (ich wusste nicht, wie ich sie sonst beschreiben soll >.<). Nach traditioneller Art sind sie mit Anko (roter Bohnenpaste) gefüllt. Man kann sie aber auch mit einer Schokoladen- oder Eiercreme füllen. Der Teig besteht ganz einfach aus Mehl, Ei, Milch und Zucker. Sie sind meist rund, man kann Imagawayaki aber auch, wie Runny schön zeigt, in sehr vielen verschiedenen Formen machen. Da wir sie, sozusagen frei Hand gemacht haben, sind unsere etwas groß geworden, ich glaube, dass sie normalerweise kleiner sind (zum Vergleich, das oben ist kein Kuchenteller!)

Imagawayaki
(ca. 10 Stück - je nach Größe)

Zutaten:

Für "frische" Bohnenpaste:

- 300g   Azukibohnen
- 250g   Zucker

Für eine Eiercreme-Füllung (nach Runny):

- 1         Eigelb
- 40g     Zucker
- 100ml warme Milch
- 1 El     Mehl
- Vanilleextrakt oder Honig

Teig:

- 250g   Mehl
- 1         Ei
- 150ml Milch
- 40g     Zucker
- 1 Tl     Backpulver

Zubereitung:

1. Für das Anko, die Azukibohnen über Nacht in Wasser einweichen. Die weichen Bohnen aufkochen, sobald sie kochen, kaltes Wasser nachfüllen und erneut aufkochen lassen. Die Bohnen abgießen, nochmal in einen Topf mit genügend Wasser geben und dann ca. 2 Stunden kochen lassen. Währenddessen immer weider den Schaum abschöpfen.

2. Die fertigen Bohnen erneut abgießen (wer möchte kann die Flüssigkeit auffangen und z.b. für Zenzai benutzen ;)). Die Bohnen mit dem Zucker in einen Topf geben und unter Rühren die Flüssigkeit verdampfen lassen, bis eine feste Paste entsteht.

3. Für die Eiercreme, das Eigelb und den Zucker glattrühren, das Mehl zugeben und weiterrühren. Die warme Milch nach und nach unterrühren. Die Creme bei mittlerer bis geringer Hitze eindicken lassen und Vanillearoma oder Honig hinzugeben.

4. Die Zutaten für den Teig ordentlich verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Man kann ersatzweise auch einen Pfannkuchenteig aus dem Supermarkt nehmen... aber, ihr wisst ja, nichts geht über selbstgemacht ;)!


5. Wer eine Form hat, die er nutzen kann, muss diese bei mittlerer Hitze einfetten und ca. bis zur Hälfte mit Teig füllen. Ist der Teig fest, die gewünschte Füllung dazugeben und beides vorsichtig aus der Form nehmen. Nun die Form erneut mit Teig füllen und die andere Hälfte darauflegen und eventuell etwas andrücken. FERTIG!



Yummy, yummy!^^
Die Imagawayaki sind vor allem als kleines Desert sehr lecker. Mein Freund und ich haben mangels einer Form, die Pfanne benutzt. Das war zwar um einiges "fummeliger", aber es hat genauso gut funktioniert ;)

Unten habe ich jetzt noch zwei Videos: Einmal das von Runny und das zweite zeigt sehr schön, wie Imagawayaki richtig professionell beispielsweise in einer Theke vor den Passanten gemacht werden (auch wenn ich nicht weiß, was diese helle Paste sein soll :D)



                                                                                                   Itadakimasu!

Dienstag, 14. Juni 2011

Rezept: Spaghetti mit selbstgemachtem Tomatenpesto


So^^ Endlich nach langer Zeit mal wieder einen Post. Bei mir war die letzten zwei Wochen eine Menge los und ich werde auch über alles posten, versprochen.

Nachdem sich also nun die aktuelle EHEC-Medienhysterie wieder etwas beruhigt hat (ein neuer Sündenbock ist ja jetzt gefunden), wage ich jetzt mal was und poste ein Rezept mit Tomaten *trommelwirbel* ...Scherz beiseite, Vorsicht ist ja gut und schön, aber es ist doch jedes Mal wieder dasselbe bei solchen Sachen - Eigentlich dürfte man ja heutzutage gar nichts mehr essen, weil überall immer Mal wieder was neues gefunden wird. Sei's drum.

Mein Freund und ich machen zur Zeit sehr viel mit Pesto, vor allem weil auf unserem Balkon auch grad der Basilikum gen Himmel sprießt. Hier also nun ein Rezept mit getrockneten Tomaten.

Tomatenpesto
(für ca. 250g)

Zutaten:

- 1 Glas getrocknete, eingelegte Tomaten
- 3         Knoblauchzehen
- 3 El     Olivenöl
- 2 El     Pinienkerne (geröstet)
- etwas  Salz (grobkörnig)
- Basilikum und Petersilie
- geriebener Parmesan

Zubereitung:

1. Die getrockneten Tomaten abschütten. Die Knoblauchzehen entschalen und grob hacken.

2.  Etwas Olivenöl und die restlichen Zutaten in einen Mixer geben (dass ist die High-Speed-Methode XP) und in kleinen Abständen immer für ein paar Sekunden pürieren, damit der Mixer nicht zu heiß wird. Hat man eine sämige Masse, dass restliche Olivenöl unterrühren. FERTIG!

Das fertige Pesto kann jetzt z.b. mit Nudeln oder im Salat serviert werden. Pesto an sich ist eine sehr leckere Alternative, auch als fleischloses Gericht ;)

Donnerstag, 19. Mai 2011

Rezept: Kreolische "Red Jambalaya"


Vor ein paar Tagen gab es bei uns Jambalaya zum Abendessen, was allerdings mit einer ausgeräumten und schon halb abgebauten Küche übrigends gar nicht so einfach ist, aber ich wollte mal wieder ein Rezept posten :D. Jambalaya ist ein Art Reiseintopf mit Zutaten, wie Huhn, Paprika und Meeresfrüchten. Außerdem werden jede Menge Gewürze hinzugegeben. Ich hatte ein Rezept im Internet gefunden und es, aus verschiedenen Gründen, ein wenig abgeändert. Ich möchte euch meine Version vorstellen.

Jambalaya
(für ca. 3 Personen)

Zutaten:

- ca. 150g Hähnchenbrustfilet
- 200g       Chorizo (spanische Knoblauchwurst)
- 1             Zwiebel
- 1/2 - 2     Frühlingszwiebeln
- 1             rote Paprika
- 250g       Garnelen
- ca. 180g roher Reis (das ürsprüngliche Rezept benutzte Langkorn, da wir aber nur Sushireis im Haus hatten, probierten wir es damit und das klappte ebenso^^)
- 500ml      passierte Tomaten
- 400ml      Gemüsebrühe
- 1              Knoblauchzehe (ersatzweise als Gewürz)
- Thymian, Pfeffer, Salz, Paprika, Chili (optional)
- Öl zum Braten

Zubereitung:

1. Das Hähnchenbrustfilet und die Chorizo in 1,5 - 2cm große Stücke schneiden. Die Zwiebel, die Frühlingszwiebel und die Paprika ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe sehr klein schneiden.

2. Das Hähnchenbrustfilet und die Wurst kurz scharf anbraten, dann aus dem Topf nehmen. Jetzt das Gemüse und den Knoblauch kurz andünsten. Dann das Fleisch und die Wurst dazugeben, alles mit den passierten Tomaten ablöschen und dem Geschmack entsprechend würzen. Das ganze unter Rühren 10 Minuten köcheln lassen.

3. Nun den rohen Reis und die Gemüsebrühe dazugeben und alles auf mittlerer Flamme zugedeckt ca. 20 min. köcheln lassen. Wichtig: Öfters umrühren, damit der Reis nicht am Boden festbrennt.

4. Wer ganze Garnelen mit Schale gekauft hat, der kann in der Zeit die Garnelen von der Schale trennen und den Darm entfernen. Wer nicht weiß, wie er das am besten machen soll - ich habe hier in diesem Post ein Video von "Cooking with Dog" gepostet, sie zeigt dort sehr schön, wie es ganz einfach mit einem kleinen Zahnstocher geht. Die aufgetauten Garnelen, wenn nötig etwas kleiner schneiden, unterheben und weiter köcheln.

5. Hat der Reis die Flüssigkeit reduziert und ist so weich, wie man es möchte, kann die Jambalaya serviert werden. Ich habe sie noch mit Thymianzweigen garniert :). FERTIG!

Jambalaya ist durch die vielen Gewürze und Zutaten erstens ein sehr würziges und zweitens ein sehr sättigendes Gericht. Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen, am besten für kalte aber auch für warme Abende^^

PS.: Wie ich in meinem letzten Post erwähnt habe, bekommen wir gerade eine neue Küche. Da das Zimmer aber zuerst komplett neu gestrichen und gefließt werden muss, werde ich die nächsten zwei Woche ohne Küche überstehen müssen >.< ...Bentos habe ich noch ein paar ältere, die ich posten kann, aber Rezepte wird es erst zwischen Anfang und Mitte Juni wieder geben, aber dann kann ich wieder richtig loslegen ;)

Donnerstag, 14. April 2011

Rezeptkreation: Melonenwaffeln

 

Bei uns gab es vor kurzem Waffeln zum Abendessen. Allerdings haben wir das Grundrezept spontan etwas verändert, auf gut Glück natürlich und tatsächlich hat das super funktioniert und wir hatten am Ende die Melonenwaffeln, besser gesagt Waffeln mit Melonensirup für uns entdeckt^^
Sie haben einfach super geschmeckt, denn das Sirup passt sehr sehr gut zu dem eigenen Grundgeschmack der Waffel und ist aber trotzdem nicht zu dominant, weshalb man die Waffel dann immernoch mit Schokoladensoße oder zum Beispiel Marmelade oder ähnlichem essen kann ohne das sich die Geschmäcker beißen ;)

Der Trick an sich war ganz einfach, denn wir haben aus dem Grundrezept einfach (aus Mangel an selbigem) den Vanillezucker durch das Melonensirup ersetzt, das wir noch von unseren Melonpan übrig hatten. Wer das Grundrezept nicht kennt, für den ist jetzt hier nochmal die - leicht veränderte - Anleitung:

Waffeln / Melonenwaffeln
(für ca. 10 Stück)

Zutaten:

- 250g            Mehl
- 100g            Zucker
- 125g            Butter oder Margarine
- 3                  Eier der Größe M
- 1 Päckchen Backpulver
(- 1 Päckchen Vanillezucker)
- 250 ml         Milch

- Für die Melonenwaffeln einfach den Vanillezucker, je nach Geschmack, durch 2 - 3 EL Melonensirup ersetzen.

Zubereitung:

1. Die Butter in eine Rührschüssel geben und sie mit einer Gabel leicht zerdrücken, damit sie später leichter zuverarbeiten ist. Dann den Zucker dazu geben und mit einem Löffel etwas verühren.

2. Jetzt etwas von der Milch hinzugeben, den Vannilinzucker (bzw. das Sirup) und das Backpulver beimischen und die drei Eier hineinschlagen. Zum Schluss die restliche Milch unter die Mischung rühren.

3. Jetzt alles mit einem Handmixer ca. 2 Minuten mixen, damit eine möglichst klumpenfreie, etwas flüssige Teigmasse entsteht.

4. Den Teig portionsweise im Waffeleisen verarbeiten (Wichtig: wir haben eines dieser runden "Herz-Waffeleisen" benutzt (s. Bild), bei anderen Waffeleisen ändert sich natürlich je nachdem die Stückzahl) und die fertigen Waffeln z.b. beliebig garnieren. Bei den Melonenwaffeln kann ich Schokosoße empfehlen ;). FERTIG!

Also, ein Aufruf an alle^^: ruhig mal ein Rezept variieren und daraus völlig neue Kreationen erschaffen. Es macht unheimlich viel Spaß und nebenbei lernt man eine Menge darüber, welche Zutaten gut und welche weniger zusammenpassen. Außerdem kommt man von gewohntem weg und kann seiner Fantasie beim Kochen freien Lauf lassen :)

Dienstag, 5. April 2011

Rezept: Chicken Pot Pie


Dieses Rezept hab ich vor kurzem in Runny's Kanal gefunden. Wir haben ihn einfach mal wieder durchgestöbert und uns ein paar Rezepte angeschaut. Dieses Rezept, genannt "Chicken Pot Pie" haben wir uns dann mal so rausgepickt und probiert ;) Ich hatte sowas vorher noch nie gegessen und es hat sich sehr lecker angehört. Vor allem überzeugt hat mich der Kontrast zwischen der (dick-)flüssigen "Füllung" und dem knackigen Blätterteig oben drauf^^ - auch wenn er bei uns an einer Stelle etwas eingesunken ist ^.^°...

Für alle die die Runny's Kanal nicht kennen: Er bekommt per Video-Botschaft sozusagen "Bestellungen" von Fans, was er kochen soll. Er kocht die Gerichte dann auf seine eigene Art - auch mit eigenen Kreationen und probiert sie dann am Ende. Wobei er sich dabei fast regelmäßig die Zunge verbrennt :D. In den Videos kommentiert oder blendet er Vorgänge meist auf Englisch ein, dass auch für Englisch-Muffel denk ich ganz gut zu verstehen ist.
Ich hab hier auch schon mal mit meinem Freund ein Rezept von ihm nachgekocht gehabt, nachdem Token damals einen Post über ihn geschrieben und wir auf ihn aufmerksam geworden waren.

Chicken Pot Pie
(für 4 Personen)

Zutaten:

200 - 250g   Hühnerbrustfilet
120g            Karotte
200g            Kartoffeln
1                  Zwiebel
ca. 1/4 Kopf Brokkoli (wir haben Erbsen genommen)
Salz/ Pfeffer
Kuchenteig (wir haben Blätterteig verwendet - sehr zu empfehlen ;))


Für die Soße:

40g               Butter
30g               Mehl
600 ml          Milch
100 ml          Weißwein
2 Tassen      Hühnerbrühe (ersatzw. Rinder- oder Gemüsebrühe)

Zubereitung:

1. Hühnerbrust in Stücke schneiden. Die Zwiebel halbieren und je in 4 oder 6 Stücke schneiden. Karotte halbieren und in Stücke schneiden. Kartoffel in Stücke schneiden und 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen, um ihnen die Stärke zu entziehen.

2. Hühnerstücke anbraten bis sie leicht braun sind und dann beiseite legen. Das Gemüse vorkochen und ebenfalls zur Seite legen.

3. Butter schmelzen, Mehl dazugeben und mischen (Vorsicht! Nicht verbrennen lassen!). Milch hinzugeben und erneut vermischen. Mit Pfeffer abschmecken und auf geringer Hitze etwas eindicken lassen. Mit der Hühnerbrühe und Weißwein aufgießen und wieder "mix it very well" :D

4. Hühnerstücke und Gemüse (ohne Brokkoli) dazugeben und ca. 15 - 20 min. köcheln lassen. Dann den Brokkoli zufügen und mit Salz abschmecken.


5. In einen feuerfesten Topf geben und mit dem Teig bedecken. Bei Blätterteig den Ofen auf ca. 200 °C vorheizen (Wichtig: Packungsbeschreibung beachten!) und den Topf je nachdem abbacken und dabei auf den Teig achten. Wer möchte kann auch für die Farbe den Teig vorher mit etwas Wasser einstreichen ;) ...FERTIG!
                                                                                                 Itadakimasu!



So, und zum Schluss weil es einfach so putzig gemacht ist, das Video ;) :

Dienstag, 29. März 2011

Rezept: Nikujaga


Vorrausgesagt, ja, ich weiß, dass der Nikujaga zuviel Brühe hat :P. Ich war etwas in Eile und hatte auf die schnelle vergessen, das ich das Rezept eigentlich im Regal stehen habe... also habe ich ein Rezept aus dem Internet gesucht, in dem die Flüssigkeitsmenge aber viel zu hoch angegeben war... gut geschmeckt hat es aber trotzdem^^ - kurzum das Rezept, das ich euch vorstelle habe ich von "Cooking with Dog" genommen ;). Ich habe anstatt den Erbsenschoten, mit Frühlingszwiebeln garniert, aber das ist natürlich Geschmackssache und jedem selbst überlassen.

Nikujaga
(für 2 Personen)

Zutaten:

ca. 400g        Rindfleisch (wer möchte, kann es sich vom Metzger vorab schon in dünne Scheiben schneiden lassen)
2 mittelgroße Kartoffeln
1/2                 Karotte
1                    Zwiebel
5 - 6               Erbsenschoten

Für die Brühe:

240 ml           Wasser
1/2 El             Dashi-Pulver
1 1/2 El          Sake
1 1/2 El          Zucker
1 1/2 El          Sojasauce

Zubereitung:

1. Die Kartoffeln schälen und vierteln (oder kleiner). Die Zwiebel halbieren, die Wurzel entfernen und je in drei Spalten schneiden. Die Karotte halbieren und - um die Achse drehend - in Stücke schneiden. Rindfleischscheiben halbieren oder das Fleisch selbst in dünne Scheiben schneiden.

2. Die Erbsenschoten vorbereiten (Faden abziehen) und in kochendem Salzwasser 30 sec. kochen. Um einen Farbwechsel zu verhindern, die Schoten nach dem abschöpfen in Eiswasser eintauchen.

3. Das Rindfleisch in Öl anbraten, bis es anfängt braun zu werden. Nacheinander die Karotten-, Zwiebel- und Kartoffelstücke hinzugeben und mitbraten.

4. Das Dashi-Pulver mit dem Wasser mischen und hinzugeben. Sake und Zucker dazu und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen. Nachdem sich der Zucker aufgelöst hat, die Sojasauce hinzufügen. Danach weitere 10 Minuten kochen, bis die Brühe reduziert hat. Erbsen dazulegen, kurz aufkochen und heiß servieren. FERTIG!
         Itadakimasu!

Donnerstag, 24. März 2011

Magazin-Check: Lust auf Genuss - Japanisch kochen


Dieses Mgazin habe ich diese Woche an der Kasse bei uns im Kaufland entdeckt. Normalerweise halte ich von diesen Heften nicht viel, aber mein Freund meinte er habe dieses schon empfohlen bekommen. Alles sollte im Leben wenigstens eine Chance bekommen - also rein damit in den Wagen. Für knapp 4 Euro kann man ja auch nicht so viel falsch machen^^.

Das Aussehen ist recht normal und trotzdem wirkt es professionell. Mir persöhnlich hat das violett sehr gut gefallen. Es ist mit 100 Seiten auch schön dick (da trägt allerdings das ca. 100g/qm dicke Seiten-Papier auch seinen Teil dazu bei). Außerdem hat es ein stabiles Hochglanz-Cover. Ich hab für mehr Geld schon schlechteres gesehen.

Da es ein Magazin ist, ist natürlich auch Werbung enthalten, aber diese ist mit ca. 12 Seiten (1-seitige; bei 1/2-seitiger Rand-Werbung habe ich je 2 als eine 1-seitige gezählt) meiner Meinung nach kaum der Rede wert.
Den Großteil des Inhaltes machen natürlich u.a. Rezepte aus. Und die haben mich wirklich überrascht! Keine Maggi- oder Knorrpäckchen-Schleichwerbung, sondern mit richtigen, japanischen Zutaten wie Mirin, Bonito-Flocken, Enoki-Pilzen usw. - Großer Pluspunkt! Zudem sind Grundrezepte z.b. für Dashi und Reis dabei. Die Rezeptauswahl reicht von den bekanntesten Rezepten - die den meisten wohl geläufig sein dürften - wie Udon, Misosuppe, Tempura und Sukiyaki bis hin zu Fischrezepten wie Venusmuscheln in Miso und Dorade. Die Rezepte werden immer erst auf einer ganzen Seite bebildert vorgestellt und dann im Nachhinein genau beschrieben. Dazu kommen Infoseiten, in denen die wichtigsten Zutaten beschrieben werden und auch eine kleine aber feine Kochutensiliensammlung.





Neben den anderen Rezepten wird auch Sushi großgeschrieben. Ganze acht Seiten lang werden Sushiarten, Füllungen (z.b. für Onigiri) und die Rolltechnik beschrieben. Und auch die in Japan sehr beliebte Soba-Nudel ist mit dabei.


Doch auch die japanische Kultur und das Leben drumherum werden ausführlich beleuchtet. Es wird zu Anfang eine deutsch-japanische Familie und deren Leben vorgestellt. Was ich auch sehr schön finde ist, dass über ein Ryokan berichtet wird, mit allem was dazu gehört. Unterstrichen werden die ganzen Berichte von sehr schönen Bildern. Unter anderem werden auch noch das "Yen", ein japanisches Spitzenrestaurant in Paris und die Kunst der Teezeremonie vorgestellt. Dazu gibt es eine kleine Liste mit japanischen Festen/ Events in Deutschland, einen Bericht über die vier kulinarischsten (seltsames Wort - ich weiß ^.^°) Städte Asiens und zwischendrin irgendwo am Rand eine Liste mit Online-Shops.





Alles in allem hat mich das Magazin sehr positiv überrascht. Es ist sehr schön gemacht und egal ob bei den Rezepten oder den Lifestyle-Berichten, es finden sowohl der Japan-Einsteiger als auch der Veteran etwas. Die 4 Euro sind, wie ich finde, in jedem Fall nicht verschwendet. 

Montag, 21. März 2011

Bento #19 American Sandwich, gegrillte Hühnerbrust und Granatapfel


Dieses Bento ging recht schnell, da es nicht sehr aufwendig war. Diesmal gab es mal wieder ein Sandwich. Das Rezept dafür, habe ich mal von meiner Mutter bekommen, die es in ihrer Jugend mal von Frauen, in einer amerikanischen Kaserne gelernt hat. Es ist ein sehr einfaches und schnelles Rezept, das man auch super für den kleinen Hunger zwischendurch mal machen kann ;)

Oben: American Sandwich "Early Bird" (ich glaub man schreibt's so >.<) und Tomaten
Unten: gegrilte Hühnerbrust, Tomaten, einen Granatapfel und Schokobons

"Early Bird"
(für 4 Personen)

Zutaten:

- 8 Scheiben Toast (am besten großen Toast)
- ca. 8 El       Mayonnaise
- 4 Scheiben Hinterschinken
- 4 Scheiben Schabletten-Käse
- 4                 Eier

Zubereitung:

1. Den Toast toasten und alle scheiben mit Mayonnaise bestreichen.

2. Den Hinterschinken in einer Pfanne kurz anbraten, wenn er sich nach oben formt, je eine Käsescheibe drauflegen und nochmal kurz weiterbraten lassen, bis der etwas Käse verlaufen ist.

3. Den Hinterschinken auf je 4 Scheiben Toast verteilen. Die Eier in der Pfanne aufschlagen und auf die Toasts legen. Die Sandwiches mit den restlichen Scheiben Toast schließen und z.b. quer einschneiden. FERTIG!

Den Granatapfel habe ich zum ersten Mal gekauft gehabt. Ich wusste vorher nicht, dass man ihn aushölen muss, da man nur die Kerne essen kann. Also habe ich sie in ein Förmchen gefüllt, sodass man diese dann aber sehr leicht mit dem Löffel essen konnte.

P.S.: Im Rückblick auf die furchtbaren Ereignisse in Japan, hoffe ich natürlich wie jeder andere auch, das am Ende alles gut ausgehen wird, sowohl für Japan selbst, als auch für uns alle. Meine andere Hoffnung geht an die Politik der Länder, dass sie nun endlich etwas daraus gelernt haben und sich in Zukunft darauf besinnen, es besser zu machen, sodass sich so schreckliche Ereignisse wie Tschernobyl und in Fukushima nie wieder ereignen müssen.

Dienstag, 8. Februar 2011

Rezept: Gemischter Reis mit Gemüse und Krebsfleisch


Dieses Rezept ist wieder aus Harumi Kurihara's "einfach japanisch kochen". Es ist ein Rezept, dass in jede Mahlzeit passt und auch sehr einfach zu machen ist. Da wir aber vergeblich nach Krebsfleisch gesucht haben, haben wir ersatzweise Garnelen genommen, das hat auch sehr gut funktioniert. Das Originalrezept ist für 4 - 6 Personen ausgelegt, für 2 Personen habe ich die Menge der Zutaten immer in etwa halbiert, das hat gut gereicht.

Gemischter Reis mit Gemüse und Krebsfleisch
(4 - 6 Personen)

Zutaten:

320g roher Reis
Instant-Hühnerbrühe (2 Tl Pulver oder 1 Brühwürfel)
400ml        Wasser
90g            rote Paprika
60g            grüne Paprika
5 - 6           Pilzköpfe (z.b. Champignons)
120g          weißes Krebsfleisch (ersatzweise ca. 15 - 20 (mittel-)große Garnelen)
25g            Butter
1                Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. Bei der Verwendung von japanischem Reis, diesen zuerst mehrmals waschen und abgießen und dann vor dem kochen 30 Minuten ruhen lassen.

2. Das Gemüse wenn nötig putzen. Die Paprika würfeln und die Pilze in Scheiben schneiden. Ich habe zusätzlich noch eine Karotte reingeschnippelt (geviertelt). Das Krebsfleisch kleiner zerpflücken (wer es auch mit Garnelen versuchen möchte, diese einfach auftauen, ggf. von der Schale trennen und zerhacken).

3. Die Butter in kleine Stücke schneiden.

4. Die Instantbrühe in etwas heißem Wasser auflösen und dann das restliche Wasser hinzufügen.

5. Den Reis entweder in einem Topf oder im Reiskocher in der Hühnerbrühe zum kochen bringen. Dann zudecken, die Temperatur runterschalten und den Reis ca. 15 Minuten köcheln lassen. Für den Geschmack, das Lorbeerblatt dazutun. Den Herd ausschalten und den Reis ca. 10 Minuten quellen lassen.

6. Das Lorbeerblatt herausnehmen. Die Butter unter den Reis heben, bis sie sich aufgelöst haben. Den Reis salzen und pfeffern. Dann das Gemüse untermischen. Wer möchte kann das Krebsfleisch  - oder je nachdem was ihr benutzt - ebenfalls mituntermischen und dann servieren, man kann es aber auch in der Schüssel auf dem Reis anrichten.
Zum Schluss z.b. mit geschnittener Frühlingszwiebeln garnieren. FERTIG!

Durch das kochen in Hühnerbrühe bekommt der Reis einen wunderbar aromatischen Geschmack, der sehr gut zu dem Gemüse passt. Ich werde das in Zukunft warscheinlich öfters so machen ;) Dann bekommt er eine besondere Note, die auch in einem Bento sehr gut schmeckt. Mich hat diese Methode auf jeden Fall voll überzeugt.

By the way bin ich für jeden Tipp dankbar, der weiß, wo man z.b. weißes Krebsfleisch bekommt - gerne auch preisgünstig ;) Wir haben sämtliche uns bekannte Supermärkte abgeklappert, aber entweder war es nicht im Sortiment enthalten oder (wie im Kaufland) ausverkauft, sodass leider wir nicht schauen konnten, ob es das ist, was wir brauchen.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Rezept: Wan Tan Suppe


Ich habe vor kurzem in unserem Großmarkt Wan Tan Teigblätter gefunden. Und was kann man damit am leichtesten machen? ;) Klar, Wan Tan Suppe. Das Rezept ist eine Mischung aus verschiedenen Rezepten aus dem Internet und dem was mein Kühlschrank gerade hergegeben hat. Als Ungeübte war es am Anfang ziemlich schwer die Taschen an den Enden nach oben hin zu falten. Da brauch ich wohl noch ziemlich viel Übung xD Wer sich die Mühe nicht machen möchte, kann sie auch einfach z.b. zu Dreiecken zusammenfalten ;)... Das Rezept an sich ist gar nicht so schwer :)

Wan Tan Suppe
(für ca. 2-3 Personen - je nachdem ob man es nur als Vorspeise oder als Hauptgericht macht)

Zutaten:

- ca. 18-20 Wan Tan Teigblätter
- 50g          Hackfleisch
- 1/4           Zwiebel
- ca. 1 El    Stärke
- etwas      Öl
- etwas      Zucker
- Salz und Pfeffer

- 750 ml     Hühnerbrühe
(wer möchte, kann diese mit etwas Sojasauce und Sake verfeinern)
- z.b. gehackte Petersilie zum garnieren

Zubereitung:

1. Wan Tan Blätter am besten bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Zwiebel möglichst klein würfeln. Hackfleisch, Zwiebel, Stärke, Öl, Zucker vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hühnerbrühe aufkochen.

2. Tipp: Wenn jemand die Wan Tan so falten möchte wie ich, dem empfehle ich die Teigblätter ganz kurz in Wasser zu drehen - dann reißen sie nicht ganz so leicht (das funktioniert aber auch nicht immer!) Auf die Teigblätter je einen Teelöffel (das reicht völlig) der Hack-Mischung geben und wie gewünscht falten. Wichtig dabei, die fertigen Taschen gut zusammendrücken.


3. Die Hühnerbrühe herunterschalten (ca. mittlere Hitze) und die Wan Tan darin ca. 5 - 7 Minuten kochen. Die Suppe auf die Teller oder Schalen verteilen und mit der Petersilie garnieren. FERTIG!

Ich habe auch gelesen, das man die Wan Tan sehr gut dämpfen kann. Die Suppe ist auf jeden Fall sehr lecker und perfekt für kalte Tage. 

Da auf unserer Packung stand, das man die Teigblätter nach dem auftauen nicht wieder einfrieren soll, und ich die paar die ich brauchte nicht im gefrorenen Zustand lösen konnte, haben wir die restlichen Blätter mit einer ebenfalls selbstgemachten Mischung aus Kühlschrankinhalt und Rezept auf der Packung gefüllt, verzehrfertig gekocht und dann wieder eingefroren. Da ist ne ganze Menge bei rausgekommen, so dass wir nun einen regelrechten Wan Tan Vorrat haben :D.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Gefüllte Melonpan mit Matcha und Vollmich-Schokolade



Mein Freund und ich sind große Melonpan-Fans und machen sie auch unglaublich gerne selbst. Dabei hatten schon länger die Idee das Melonpan-Grundrezept zu verändern. Zuerst hatten wir versucht, den Mürbteig zu färben, das hatte aber leider nicht ganz so funktioniert wie wir uns das vorgestellt hatten. Und da man Melonpan auch in Japan zum Beispiel verschieden füllt, haben wir es gestern mal mit einer Matcha- und Schokofüllung probiert. Das Ergebnis war super lecker^^

Für das Grundrezept haben wir uns diesmal an dem Video von Cooking with Dog orientiert. Sie macht es zwar für meinen Geschmack etwas umständlich, aber das Ergebnis weiß durchaus zu gefallen. Wer für den Anfang ein etwas leichters Rezept sucht, dem kann ich das Grundrezept von Nekobento.com empfehlen.
Für die Füllung haben wir eine Mischung genommen, die Token hier für ihre Matcha-Pralinen verwendet hat - für die Melonpan genau die richtige Konzistenz ;) Und vor allem, die Nüsse passen super dazu und geben der Füllung ein bisschen etwas knuspriges und es passt auch wunderbar zum Geschmack.
Da bei uns allerdings kein Schokoladenüberzug dazukommt, haben wir für die Festigkeit noch jeweils ein halbes Ei dazu. Es hat super funktioniert, sowohl beim Matcha - als auch bei der Schokoladenmischung.



Die fertigen Hefeteigkugeln werden mit der Hand etwas auseinander gezogen, sodass eine Kuhle ensteht, dort dann die Füllung platzieren und wie zuvor die Enden zusammenziehen und die Kugel schließen.


Und über die Kugel wird wieder ganz normal der Mürbteig gestülpt. Die Kugel wie im Rezept in Zucker wälzen und das Muster einritzen. Als wir den Mürbteig draußen ein wenig auskühlen haben lassen, hatte es leider angefangen zu regnen und der Mürbteig ist selbst durch die Frischhaltefolie etwas nass geworden, weswegen die Melonpan etwas feucht und flach geworden sind. Aber nach dem backen, waren sie wieder schön trocken und supr fluffig^^. Also war es am Ende doch gar nicht so schlimm.



Alles in allem waren sie sehr, sehr lecker. Außen schön knusprig und innen schön weich^^. Leider schmeckte man den Matcha nicht sehr gut raus, aber das war nicht sehr schlimm. Das Brötchen mit Schokofüllung schmeckte etwas intensiver im Geschmack, aber trotzdem nicht zu intensiv, sondern genau richtig *träum*.

Hier habe ich noch das Grundrezept von Cooking with Dog:

Samstag, 15. Januar 2011

Bento #14 Kürbisreis mit Gemüse - Sesam - Furikake, Nikudango und Kartoffelsalat


Das Bento ist noch von letzter Woche. Mein Freund hatte einen sehr langen Tag vor sich, deswegen gabs auch etwas aufwendigeres ;) Und mein Freund hat mir auch geholfen es zu machen^^.

Oben(links): Reis mit Hokkaidokürbis und Gemüse-Sesam-Furikake und Nikudango
Oben(rechts): Kartoffelsalat mit einer Tomate
Unten: Tamagoyaki, Oktopuswürstchen, Tomaten, Erdnusskekse und Celebrations


Den Hokkaidoküris habe ich im Edeka gefunden. Ich hab ihn damals gewürfelt und eingefroren. Für den Kürbisreis habe ich die Kürbiswürfel aufgeweicht, zerstampft und unter den Reis gemischt. Er hat allerdings erzählt, das der Reis ab und zu etwas komisch geschmeckt hat, weiß vielleicht jemand, woran das liegen könnte?


Die Nikudango sind ein einfaches Rezept, denn effektiv sind es Hackfleisch - Bällchen mit Zwiebeln und Karotten. Ich hab die Zutaten auf ca. 1 Person reduziert und daraus etwa 5-6 Bällchen rausbekommen.

Nikudango
(4 Personen)

Zutaten:

- 500g Hackfleisch
- 2       Zwiebeln
- 2       Karotten
- 8 El  Paniermehl
- 2 El  Milch
- 2       Eier
- 50g   Mehl
- 3 cm Ingwer
- 2 El  Öl
- 5 El  Sojasuace
- 3 El  Mirin
- 3 El  Wasser

1. Zwiebel und Karotten schälen und fein würfeln. Dann das Fleisch, die Zwiebel- und die Karottenwürfel, das Paniermehl, die Milch und die Eier miteinander vermischen, daraus Kugeln formen und diese in Mehl wälzen.

2. Ingwer schälen, in Scheiben schneiden und kurz in dem Öl anbraten. Dann den Ingwer wieder herausnehmen. Die Hackfleischbällchen in dem Ingweröl anbraten und dann die Sojasauce, das Mirin und das Wasser dazugeben. 

3. Die Hitze herunterschalten und die Bällchen darin weiterköcheln lassen, bis die Sauce fast verdampft ist. FERTIG!


Der Kartoffelsalat ist ein Rezept aus dem Buch "Itadakimasu - Guten Appetit auf Japanisch" gefunden, aber ich glaube das Rezept kann jeder gestalten wie er es gern möchte^^ Das Buch kann ich übrigends sehr empfehlen, die Rezepte werden zwar für viele nichts neues sein, aber es wird auch sehr schön vieles an Nebeninformationen erklärt. Zum Beispiel verschiedene Schnitttechniken,  und die wichtigsten japanischen Zutaten werden auch erklärt. Und es gibt auf den letzten Seiten sehr schöne Menü Vorschläge für den ganzen Tag und eine schöne, bunte Bentoseite gibts auch ;)

Mittwoch, 12. Januar 2011

Rezept von Harumi Kurihara "einfach japanisch kochen": Hähnchenfleisch mit Soja-Balsamico-Dressing


Dieses Rezept hab ich in dem zweiten Band "einfach japanisch kochen" von Harumi Kurihara gefunden. Ich hab ja hier erzählt, das mein Freund und ich uns das Buch gegenseitig zu Weihnachten geschenkt haben xD. Jetzt haben wie das erste Rezept daraus gekocht: Hähnchenfleisch mit Soja(saucen) - Balsamico - Dressing... Naja, wobei der Dressing eigentlich eher eine Marinade für das Fleisch ist. Das Rezept ist sehr einfach nachzukochen und sehr sehr lecker^^

Sie macht als Beilage dazu sautierten Weißkohl, da wir aber keine "Kohlfreunde" sind, haben wir es auf Reis serviert ;) - passt genauso gut ;)

Hähnchenfleisch mit Soja-Balsamico-Dressing
(für 4 Personen)

Zutaten:

- 2 El Sojasauce
- 1 El Balsamico-Essig
- 1     Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
- grob gemahlener schwarzer Pfeffer
- 500g ausgelöste Hähnchenschenkel mit Haut (wir haben Putenbrust genommen - das geht auch)
- etwas Öl
- ein paar Basilikumblätter (zum Garnieren)

Für den sautierten Weißkohl:

- 200-250g Weißkohl
- 1 El          Öl
- 1 El          Butter
Salz und Pfeffer


1. Sojasauce, Balsamico-Essig, Knoblauch und Pfeffer in einer Schüssel vermischen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und ca. 30 Minuten in der Mischung marinieren.

2. Das Öl in der Pfanne erhitzen und das Fleisch rundherum anbraten.

Jetzt der Kohl:

3. Den Weißkohl putzen, waschen und in größere Stücke schneiden. Das Öl und die Butter in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen und den Kohl pfannenrühren bis er gar ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Das Fleisch auf dem Kohl servieren und mit der Bratflüssigkeit übergießen. Dann mit den Basilikumblättern garnieren.

Das Rezept ist ungewöhnlich, aber lecker^^. Das Gericht ist sehr schnell gemacht und auch die Zutaten sind nicht schwierig zu bekommen. Also mich hat das Rezept überzeugt und ich werde in naher Zukunft bestimmt noch ein paar mehr Rezepte kochen ;)

Dienstag, 11. Januar 2011

Bento #13 Glasnudelsalat, Surimi-Gurkensushi & Hackfleisch-Takoyaki / Rezeptversuch: Mochi Pizza mit Käse


Zuerst mal das Bento. Ich habe am Wochenende mal ein bisschen nach neuen Rezepten gestöbert und bin auf Nekobento.com fündig geworden. Unter anderem mit einem Glasnudelsalat mit Surimi und Takoyaki.

Oben: Hackfleisch-Takoyaki, Kokosreiskräcker und eine Mandarine
Unten: Glasnudelsalat mit Surimi und "Reste"-Sushi




Der Glasnudelsalat ist wie schon erwähnt ein Rezept von Nekobento. Mir hat die Idee sehr gut gefallen, auch weil er sehr einfach zu machen ist und deswegen musste ich ihn unbedingt mal probieren^^. Auch bei meinem Freund ist er sehr gut angekommen. Man kann ihn wunderbar in einem Bento verwenden, da er da unter anderem auch den Vorteil hat, das er mehr als eine Stunde ziehen kann ;).



Die Sushi sind eigentlich aus der Idee heraus enstanden, das wir von dem Salat noch Surimi und Gurke übrig hatten. Dazu noch Mayo, ein paar Bonitoflocken, Sesam und noch Frühlingszwiebeln von den Takoyaki. Eine etwas ungewöhnliche Kombination, aber trotzdem sehr lecker und man kann eventuelle Reste wunderbar verwerten ;).



Takoyakirezepte finden man sehr viele und mein Freund wollte unbedingt mal welche machen, da wir uns ja extra eine Pfanne gekauft hatten. Und als er in dem Channel von Runny, von dem Token vor kurzem berichtet hat, gesehen hat, was man z.b. sonst noch so in die Takoyaki tun kann, war er nicht mehr zu bremsen xD. Und auf Mangel von Oktopus, hat er dann Hackfleisch und Gemüse rein. Sehr lecker^^ - da hat es auch gar nicht gestört, dass sie etwas dunkel geworden sind. Und darüberhinaus perfekt fürs Bento :D
P.S.: Wer im mittleren Bild übrigends bemerkt, das da eins fehlt - das hat er schon vorher verputzt (um zu schauen, ob das Hackfleisch durch ist, hat er behauptet xD)




Hier das Video. Sehr süß ist auch die Anfrage an Runny, *kawaii* sag ich da nur xD

 
Am Abend zuvor hats in jedoch auch schon in den Fingern gejuckt, ein Rezept von Runny zu machen, welches Token ebenfalls in ihrem Post vorgestellt hatte - die Mochi-Pizza! Die Idee fand er so klasse, das er es sofort probieren wollte. Passenderweise hatten wir noch Kirimochi übrig. So ungewöhnlich diese Idee auch scheinen mag, so schmackhaft war sie^^ - Außen knusprig und innen klebrig xD.



So, ich hoffe dieser riesige Post entschädigt, das ich solange nicht geschrieben hab >.< Ich werde versuchen wieder öfters zu schreiben, versprochen!