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Dieser Blog ist sozusagen mein Tagebuch. Ich schreibe hier alles rein, was mir passiert oder was ich so erlebe. Ihr findet hier Rezepte, Ideen und Wissenswertes - unter anderem rund um Japan und seine Kultur. / This blog is my diary, so to speak. I write everything in here, what happens to me or what I experience. You will find recipes, ideas and valuable information - including about Japan and its culture.

Freitag, 1. Juli 2011

Meine große JUBAKO Picknick Box


Diese große Bento Box habe ich mir vor kurzem bei JBOX bestellt \m/^.^\m/. Ich wollte mir schon sehr lange mal eine große Picknick Box bestellen, aber entweder waren sie bisher zu teuer oder ausverkauft. Ich muss zugeben, das ich mit dieser Box auch ziemliche Lieferprobleme hatte, aber als sie dann endlich angekommen ist, hatte sich das warten voll und ganz gelohnt^^.



Das Muster ist einfach wunderschön und auch der rote Lack innen passt super. Das Glockenmuster an den Seiten zieht sich rund rum. Die einzelnen Etagen haben je ein Ausmaß von 20x20x5 cm, die gesamte Box ist 16 cm hoch. De facto fasst jedes Fach 2 Liter (ich war auch sehr erstaunt :D).



Mit dieser Box kann ich mich jetzt so richtig austoben *gleich ausprobieren will* ;) Ni-chan wünscht euch allen ein schönes und sonniges Wochenende :)

Dienstag, 28. Juni 2011

Rezept: Imagawayaki


Mein Freund und ich haben letztens mal wieder in dem Youtube - Channel von RunnyRunny999 gestöbert. Wir haben hier und hier schonmal Rezepte von ihm gemacht gehabt. Dieses Rezept war eine sehr spontane Idee, weil es sich soooo lecker angehört hat^^, deswegen seit bitte etwas nachsichtig, dass wir keine frischen Azukibohnen benutzt haben ^.^°. Sie haben zwar auch sehr, sehr lecker geschmeckt, ich empfehle jedem dennoch wenn möglich die frischen Bohnen zu nehmen ;).

Imagawayaki ist ein Gebäck aus kleinen, gefüllten Teigtaschen (ich wusste nicht, wie ich sie sonst beschreiben soll >.<). Nach traditioneller Art sind sie mit Anko (roter Bohnenpaste) gefüllt. Man kann sie aber auch mit einer Schokoladen- oder Eiercreme füllen. Der Teig besteht ganz einfach aus Mehl, Ei, Milch und Zucker. Sie sind meist rund, man kann Imagawayaki aber auch, wie Runny schön zeigt, in sehr vielen verschiedenen Formen machen. Da wir sie, sozusagen frei Hand gemacht haben, sind unsere etwas groß geworden, ich glaube, dass sie normalerweise kleiner sind (zum Vergleich, das oben ist kein Kuchenteller!)

Imagawayaki
(ca. 10 Stück - je nach Größe)

Zutaten:

Für "frische" Bohnenpaste:

- 300g   Azukibohnen
- 250g   Zucker

Für eine Eiercreme-Füllung (nach Runny):

- 1         Eigelb
- 40g     Zucker
- 100ml warme Milch
- 1 El     Mehl
- Vanilleextrakt oder Honig

Teig:

- 250g   Mehl
- 1         Ei
- 150ml Milch
- 40g     Zucker
- 1 Tl     Backpulver

Zubereitung:

1. Für das Anko, die Azukibohnen über Nacht in Wasser einweichen. Die weichen Bohnen aufkochen, sobald sie kochen, kaltes Wasser nachfüllen und erneut aufkochen lassen. Die Bohnen abgießen, nochmal in einen Topf mit genügend Wasser geben und dann ca. 2 Stunden kochen lassen. Währenddessen immer weider den Schaum abschöpfen.

2. Die fertigen Bohnen erneut abgießen (wer möchte kann die Flüssigkeit auffangen und z.b. für Zenzai benutzen ;)). Die Bohnen mit dem Zucker in einen Topf geben und unter Rühren die Flüssigkeit verdampfen lassen, bis eine feste Paste entsteht.

3. Für die Eiercreme, das Eigelb und den Zucker glattrühren, das Mehl zugeben und weiterrühren. Die warme Milch nach und nach unterrühren. Die Creme bei mittlerer bis geringer Hitze eindicken lassen und Vanillearoma oder Honig hinzugeben.

4. Die Zutaten für den Teig ordentlich verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Man kann ersatzweise auch einen Pfannkuchenteig aus dem Supermarkt nehmen... aber, ihr wisst ja, nichts geht über selbstgemacht ;)!


5. Wer eine Form hat, die er nutzen kann, muss diese bei mittlerer Hitze einfetten und ca. bis zur Hälfte mit Teig füllen. Ist der Teig fest, die gewünschte Füllung dazugeben und beides vorsichtig aus der Form nehmen. Nun die Form erneut mit Teig füllen und die andere Hälfte darauflegen und eventuell etwas andrücken. FERTIG!



Yummy, yummy!^^
Die Imagawayaki sind vor allem als kleines Desert sehr lecker. Mein Freund und ich haben mangels einer Form, die Pfanne benutzt. Das war zwar um einiges "fummeliger", aber es hat genauso gut funktioniert ;)

Unten habe ich jetzt noch zwei Videos: Einmal das von Runny und das zweite zeigt sehr schön, wie Imagawayaki richtig professionell beispielsweise in einer Theke vor den Passanten gemacht werden (auch wenn ich nicht weiß, was diese helle Paste sein soll :D)



                                                                                                   Itadakimasu!

Montag, 20. Juni 2011

Bento #24 Reis, Ebi Fry und einen Ananas-Mini-Cake


Dieses Bento war das erste Bento in der neuen Box, die ich euch hier vorgestellt habe. Mit diesem Bento habe ich sie gebührend eingeweiht^^.

Es ist drin: Reis mit Furikake, Ebi Fry und Stücke einer großen Frühlingsrolle (da ich diese zwischen meinem und dem Bento meines Freundes aufgeteilt hatte), Cherrytomaten und kernlose Trauben und als Süßes einen der Mini-Cakes und ein paar "Choclait Chips - White" von Nestle. (Die erstaunlicherweise bis zum Mittag nicht angeschmolzen waren!)



PS.: Ich habe mir in den letzten Wochen noch Bento Zubehör und zwei neue Boxen gekauft, die stelle ich euch dann auch noch bald vor^^

Sonntag, 19. Juni 2011

Schnappschuss der Woche 11: "Wer einparken kann, ist klar im Vorteil!"




Dieser Schnappschuss ist mal wieder ein Volltreffer :D. Wer jetzt denkt: "Der wurde doch eingeparkt!" - der irrt! Diesen Einparkknüller hat mein Chef letztens gebracht. Gut ok, er hatte etwas Hilfe, genauer gesagt, eine "Einpark-Hilfe", aaaaber... nur hinten. Und selbst wenn, so einzuparken erfordert dennoch einiges an Finger- bzw. Fußspitzengefühl, oder nicht? ;) Also ich für meinen Teil war doch schon ziemlich beeindruckt, also musste gleich die Kamera her, bevor vielleicht noch eins der Autos wegfährt :D. Und Tadaaaa! - Ein perfekter "Schnappschuss der Woche". In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in die Woche :)

Dienstag, 14. Juni 2011

Rezept: Spaghetti mit selbstgemachtem Tomatenpesto


So^^ Endlich nach langer Zeit mal wieder einen Post. Bei mir war die letzten zwei Wochen eine Menge los und ich werde auch über alles posten, versprochen.

Nachdem sich also nun die aktuelle EHEC-Medienhysterie wieder etwas beruhigt hat (ein neuer Sündenbock ist ja jetzt gefunden), wage ich jetzt mal was und poste ein Rezept mit Tomaten *trommelwirbel* ...Scherz beiseite, Vorsicht ist ja gut und schön, aber es ist doch jedes Mal wieder dasselbe bei solchen Sachen - Eigentlich dürfte man ja heutzutage gar nichts mehr essen, weil überall immer Mal wieder was neues gefunden wird. Sei's drum.

Mein Freund und ich machen zur Zeit sehr viel mit Pesto, vor allem weil auf unserem Balkon auch grad der Basilikum gen Himmel sprießt. Hier also nun ein Rezept mit getrockneten Tomaten.

Tomatenpesto
(für ca. 250g)

Zutaten:

- 1 Glas getrocknete, eingelegte Tomaten
- 3         Knoblauchzehen
- 3 El     Olivenöl
- 2 El     Pinienkerne (geröstet)
- etwas  Salz (grobkörnig)
- Basilikum und Petersilie
- geriebener Parmesan

Zubereitung:

1. Die getrockneten Tomaten abschütten. Die Knoblauchzehen entschalen und grob hacken.

2.  Etwas Olivenöl und die restlichen Zutaten in einen Mixer geben (dass ist die High-Speed-Methode XP) und in kleinen Abständen immer für ein paar Sekunden pürieren, damit der Mixer nicht zu heiß wird. Hat man eine sämige Masse, dass restliche Olivenöl unterrühren. FERTIG!

Das fertige Pesto kann jetzt z.b. mit Nudeln oder im Salat serviert werden. Pesto an sich ist eine sehr leckere Alternative, auch als fleischloses Gericht ;)

Mittwoch, 25. Mai 2011

Bento #23 Jambalaya - Reste - Bento mit einem Schachbrettapfel


Dieses Bento ist zur Hälfte ein Reste-Bento aus der Jambalaya, die wir ja letzte Woche gekocht hatten. Ich hatte davon noch etwas übrig und wie kann man Reste besser verwerten ;) Da es etwas schneller gehen musste, ist es auch nicht sehr aufwendig. Noch etwas Obst dazu, fertig!

Links: Rest Jambalaya mit Parmesanstreifen
Rechts: ein Schachbrettapfel, Orangen, Trauben und Cherrytomaten

P.S.: Noch ne gute Nachricht - unsere Küche kommt schon am Freitag und kann eingebaut werden m^.^m... tja, leider bin ich ab Sonntag aber schon wieder für fast über eine Woche weg und kann sie nicht benutzen *gemein*... ich werde in dieser Zeit, genauer gesagt von nächsten Mittwoch bis zum Montag darauf auch weder Posts schreiben noch auf Kommentare antworten können.

Dienstag, 24. Mai 2011

Snack: "Mini-Chinois"- kleine, gefüllte Hefeschnecken



Diese kleinen Gebäckschnecken habe ich bei uns im Kaufland gekauft. Leider kann ich auf der Verpackung keinen Herstellernamen finden und weiß deshalb nicht welche Firma sie vetreibt.

Die Verpackung ähnelt der von Croissants oder ähnlichem. Sie ist mit einem Knickverschluss, mitdem z.b. auch Brot aus dem Regal verschlossen ist. Leider sind diese Schnecken der Beweis, das nicht nur das Ausland sehr viel unnütze Verpackung produzieren kann. In einer Packung sind sechs Stück, die nochmal jeweils einzeln verpackt sind und in einer durchsichtigen Plastikschale liegen.
Naja, immerhin sind sie einzeln verpackt perfekt fürs Bento ;)

Es gibt sie außerdem in (glaub ich) 3 oder 4 verschiedenen Sorten. Diese hier mit Schokostückchen, dann welche nur mit Cremefüllung und auch eine Sorte mit Rosinen. Weitere fallen mir grad nicht mehr ein :D.
Jede Schnecke ist ca. so groß wie eine Handfläche - etwa ∅ 6-7cm.

Aller Kritik zum trotz schmecken die Hefeteigschnecken sehr sehr lecker. Sie sind richtig weich und fluffig. Auch die Cremefüllung hat mich überzeugt. Wobei ich die Sorte mit den Schokostückchen am liebsten mag :)

Donnerstag, 19. Mai 2011

Rezept: Kreolische "Red Jambalaya"


Vor ein paar Tagen gab es bei uns Jambalaya zum Abendessen, was allerdings mit einer ausgeräumten und schon halb abgebauten Küche übrigends gar nicht so einfach ist, aber ich wollte mal wieder ein Rezept posten :D. Jambalaya ist ein Art Reiseintopf mit Zutaten, wie Huhn, Paprika und Meeresfrüchten. Außerdem werden jede Menge Gewürze hinzugegeben. Ich hatte ein Rezept im Internet gefunden und es, aus verschiedenen Gründen, ein wenig abgeändert. Ich möchte euch meine Version vorstellen.

Jambalaya
(für ca. 3 Personen)

Zutaten:

- ca. 150g Hähnchenbrustfilet
- 200g       Chorizo (spanische Knoblauchwurst)
- 1             Zwiebel
- 1/2 - 2     Frühlingszwiebeln
- 1             rote Paprika
- 250g       Garnelen
- ca. 180g roher Reis (das ürsprüngliche Rezept benutzte Langkorn, da wir aber nur Sushireis im Haus hatten, probierten wir es damit und das klappte ebenso^^)
- 500ml      passierte Tomaten
- 400ml      Gemüsebrühe
- 1              Knoblauchzehe (ersatzweise als Gewürz)
- Thymian, Pfeffer, Salz, Paprika, Chili (optional)
- Öl zum Braten

Zubereitung:

1. Das Hähnchenbrustfilet und die Chorizo in 1,5 - 2cm große Stücke schneiden. Die Zwiebel, die Frühlingszwiebel und die Paprika ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe sehr klein schneiden.

2. Das Hähnchenbrustfilet und die Wurst kurz scharf anbraten, dann aus dem Topf nehmen. Jetzt das Gemüse und den Knoblauch kurz andünsten. Dann das Fleisch und die Wurst dazugeben, alles mit den passierten Tomaten ablöschen und dem Geschmack entsprechend würzen. Das ganze unter Rühren 10 Minuten köcheln lassen.

3. Nun den rohen Reis und die Gemüsebrühe dazugeben und alles auf mittlerer Flamme zugedeckt ca. 20 min. köcheln lassen. Wichtig: Öfters umrühren, damit der Reis nicht am Boden festbrennt.

4. Wer ganze Garnelen mit Schale gekauft hat, der kann in der Zeit die Garnelen von der Schale trennen und den Darm entfernen. Wer nicht weiß, wie er das am besten machen soll - ich habe hier in diesem Post ein Video von "Cooking with Dog" gepostet, sie zeigt dort sehr schön, wie es ganz einfach mit einem kleinen Zahnstocher geht. Die aufgetauten Garnelen, wenn nötig etwas kleiner schneiden, unterheben und weiter köcheln.

5. Hat der Reis die Flüssigkeit reduziert und ist so weich, wie man es möchte, kann die Jambalaya serviert werden. Ich habe sie noch mit Thymianzweigen garniert :). FERTIG!

Jambalaya ist durch die vielen Gewürze und Zutaten erstens ein sehr würziges und zweitens ein sehr sättigendes Gericht. Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen, am besten für kalte aber auch für warme Abende^^

PS.: Wie ich in meinem letzten Post erwähnt habe, bekommen wir gerade eine neue Küche. Da das Zimmer aber zuerst komplett neu gestrichen und gefließt werden muss, werde ich die nächsten zwei Woche ohne Küche überstehen müssen >.< ...Bentos habe ich noch ein paar ältere, die ich posten kann, aber Rezepte wird es erst zwischen Anfang und Mitte Juni wieder geben, aber dann kann ich wieder richtig loslegen ;)

Dienstag, 17. Mai 2011

Bento #22 Chilimaultaschen, Mais - Reis und Mini - Hamburger


Unten: Mais-Reis und gebratene Chilimaultaschen
Oben: Tamagoyaki, Trauben-Käse-Spieße, Cherrytomaten und Orange
Extra: Mini-Hamburger

Ein recht schnelles Bento, aber sehr lecker. Mit meinen Lieblingsmaultaschen^^ - sie sind schon in kleine Stücke vorgeschnitten und so perfekt fürs Bento geeignet. Und sie tragen ihren Namen gar nicht mal zu unrecht ;). Ich habe natürlich schon schärfere Sachen gegessen, aber sie sind doch so "würzig", dass man es danach schon ein bisschen spürt.


Die Mini-Hamburger habe ich zufällig gefunden, man kann sie tiefgefroren im 8er Pack kaufen. Auch sie sind durch ihre Größe nahezu perfekt für Bentos geeignet. Ihr Durchmesser beträgt in etwa 5 cm. Belegt sind sie mit einer kleinen Bulette, Zwiebelwürfeln und Ketchup. (Es gibt auch eine Cheeseburger-Variante, die habe ich aber noch nicht probieren können) Das schmeckt zusammen sehr sehr lecker und die Bulette ist auch gar nicht trocken. *yammy*



PS.: Entschuldigt, das ich so lange nicht geschrieben habe, aber wir haben gerade etwas Umbaustress, da wir eine neue Küche und neue Küchenstühle bekommen. Aber ich gebe mir Mühe :)

Sonntag, 8. Mai 2011

Schnappschuss der Woche 10


Ich habe schon lange keinen Schnappschuss mehr gepostet. Aber jetzt hab ich endlich wieder einen^^

Er kommt diesmal aus einem PC-Spiel, dass manche vielleicht kennen. Es heißt "Das Schwarze Auge: Drakensang" und ist 2008 in Deutschland erschienen. Mein Freund hat dieses Bild zufällig gemacht, weil ihm der lustige Nachname der Figur aufgefallen ist :D

Ich habe den Begriff bzw. den Namen "Bento" auch schon in ein paar anderen Zusammenhängen gesehen, aber diese Idee fand ich sehr lustig. Und deswegen dachte ich, ich bring ihn als Schnappschuss mit rein.

Ich hoffe ihr habt einen schönen Muttertag :)

Donnerstag, 5. Mai 2011

Das "Phuc. - fresh asian cooking" in Stuttgart / Bubble Tea - Premiere



Ich hatte mir gestern den Tag freigenommen und war mit meiner besten Freundin mal wieder in Stuttgart unterwegs (sie macht gerade eine Ausbildung auf einer Kosmetikschule und ich hatte mich für sie als so eine Art "Praxismodel" zur Verfügung gestellt^^). Danach sind wir - auf der Suche nach was zu Mittagessen ;) - die Königstraße runtergeschlendert.

Von der "Stadtmitte" ein Stück weiter runter sind wir dann über das Phuc. (ich bin mir nicht sicher, ob der Punkt dahin gehört, aber ich entnehme ihn jetzt einfach mal so vom Ladenschild :P) gestolpert.

Es ist zentral gelegen und der Eingang geht direkt zur Königstraße hin auf. Es ist ein kleiner aber feiner Schnellimbiss, der sowohl innen als auch außen Sitzplätze hat. Das Ambiente und die Ausstattung sind modern - asiatisches Flair sucht man auch im oberen Stockwerk eher vergeblich - aber dennoch hübsch und sauber.



Zwar ist unten am Eingang die Theke, da sie, wie ich gelesen habe eher am Straßenverkauf verdienen, aber wenn man sich ins obere Stockwerk setzt, wird man auch nach kurzer Zeit sehr freundlich bedient.
Da es ein Schnellimbiss ist, war die Karte überschaubar. Ein paar Spezialitäten des Hauses und ganz normal Nudeln oder Reis mit Gemüse und verschiedenen Fleischsorten oder Garnelen, dazu ein paar Vorspeisen und Desserts. Die Preise liegen zwischen 2,00€ und 6,00-7,00€. Meine Freundin bestellte Nudeln mit Huhn und ich, da ich während dem stöbern vom Kellner überrascht wurde (^.^°), bestellte mir ebenfalls Nudeln, aber mit gebratenem Huhn. Positiv aufgefallen ist mir, dass wir nicht einmal zehn Minuten auf unser Essen gewartet haben. Die Portionen sind recht ordentlich. Zum Vergleich, der Teller ist ca. 20 cm auf 20 cm groß.


Entschuldigt die Perspektive, ich musste von schräg oben fotografieren >.<

Das Essen war wirklich lecker. Das Fleisch und die Nudeln waren sehr gut und das Gemüse war bissfest und nicht weich. Mit den Tellern wurde eine Flasche scharfe Soße gebracht. Man wird auf jeden Fall satt. Das Essen war zwar nicht überragend schön angerichtet, aber das machte nicht wirklich etwas aus. Ich habe teurer auch schon zwar schöner, aber schlechter gegessen ;). Wir waren alles in allem sehr zufrieden.

Wer sich jetzt oben die Bilder genau angeschaut hat, dem ist aufgefallen, dass sie seit neuem auch Bubble Tea verkaufen. Ni-chan ergreift also die Gelegenheit beim Schopfe und kauft sich ihren ersten Bubble Tea \m/^.^\m/ (Ja, ich weiß, ich bin warscheinlich eine Spätzünderin, aber bei uns in Reutlingen gibt es sowas leider noch nicht :'(...). Die Auswahl war groß und ich entschied mich für die Sorte "Joghurt - Strawberry". Meine Freundin, die sowas gar nicht kannte, war ganz fasziniert :D
Die ca. 30 verschiedenen Sorten gibt es in je zwei Größen M und L, wobei L etwa 450ml fasst, denk ich. Der Preis lag so zwischen etwa zwischen 3,00€ und 3,30€ (Größe L war je 0,30€ teurer).
Kurz ge"shake"t, Eis rein, oben zugeschweißt, Fertig! Wirklich super lecker *-*


                                                    .........................

Am Schlossplatz sind wir dann noch zufällig ins 18. Trickfilm - Festival reingelaufen und ich hab noch zwei Bilder davon machen können^^


Dienstag, 26. April 2011

Bento #21 Yakisoba mit Entenbrust und Trauben-Käse-Spießen


Dieses Bento habe ich für einen langen Tag gemacht, dementsprechend ist es auch ziemlich umpfangreich geworden :D. Ich habe morgens noch eine versteckte Entenbrust in unserem Gefrierschrank gefunden und spontan verwendet. Die Idee mit den Piccolinis, habe ich mal bei Cooking-Gallery gesehen. Sie schmecken selbst kalt noch echt gut, auch wenn sie nicht mehr ganz so knusprig sind, wie frisch aus dem Ofen.

Oben: Yakisoba mit Gemüse und gebratene Entenbrust
Unten: Piccolinis, Chili-Cheese-Bällchen, Cherrytomaten, ein Ei, eine halbe Kiwi und Trauben-Käse-Spieße



Die Entenbrust wurde aufgetaut, an der oberen Seite längs eingeschnitten und in Sojasauce angebraten - sehr lecker^^. Die Chili-Cheese-Bällchen habe ich zufällig mal bei uns im Supermarkt gefunden und gleich eingepackt, denn besonders mein Freund mag sie sehr gerne^^

Donnerstag, 21. April 2011

Unsere Zeltbemalung (Teil 1): Der Anfang ist gemacht!

Mein Freund und ich in Gewandung (wir pendeln uns zwischen 1450 und 1500 n.Chr. ein)

Endlich hab ich dran gedacht, die Bilder mit ins Geschäft zu nehmen >.<... Wollte die ganze Woche schon posten, aber entweder kam was dazwischen, oder ich vergaß die Bilder. Naja, was lange währt und so ;)...

Hier also der erste Post zu unserem Zelt, damit auch meine Kategorie "Lebendige Schwertkunst/MAG" jetzt endlich mal Inhalt bekommt. Wer frühere Post noch nicht gelesen hat, für den hier nochmal eine kleine Erläuterung, von was ich da jetzt verzapfen werde:
Mein Freund und ich trainieren nun schon seit ein paar Jahren in einem "Verein" für historischen Schwertkampf. Dieser hat auch eine interne Mittelaltergruppe, in der wir mit dabei sind. Mit dieser Mittelaltergruppe, bei uns kurz MAG genannt, sind wir während der Saison (ca. von Juni bis August/Oktober) auf verschiedenen Märkten in ganz Deutschland bzw. sogar ab und zu auch im Ausland unterwegs. Wir haben dann dort unser Lager, in dem wir so A (= authentisch) wie möglich uns Besuchern präsentieren und meistens für etwa ein Wochenende lang auch leben. Soviel zu der Erklärung, zurück zum Zelt ;)


Da in unserem Lager fast schon alle Zelte bemalt sind und ein weißer Punkt in der Landschaft auch nicht sehr ansehnlich aussieht haben wir uns für diese Saison endlich vorgenommen unser Zelt zu bemalen. Die Skizzen dazu haben wir schon länger vorher gemacht, überarbeitet und optimiert. Wir haben uns dabei immer an historischen Belegen aus der Zeit orientiert, das sind zum einen Bilder aus Büchern und zum anderen die Marienkirche, die in Reutlingen steht. Die fertige Skizze sieht jetzt so aus:

 

Da das, ohne pessimistisch klingen zu wollen, große Menge Arbeit wird, bei einem Zipfelzelt mit 5 Metern Durchmesser, haben wir uns jetzt endlich aufraffen können mit der Bemalung anzufangen, damit wenigstens die Vorzeichnung zu unserem ersten Markt steht^^. Da wir ziemlich viele Ornamente u.ä. mit eingebaut haben, mussten dafür erstmal Schablonen her. Das hat schon recht viel Zeit in Anspruch genommen, da diese erst aufgezeichnet, dann ausgeschnitten und auf Karton geklebt und wieder ausgeschnitten werden müssen. Die folgenden Bilder zeigen euch die Entwicklung von den Vorzeichnungen (die ab und zu sogar richtiges mathematisches Können erfordert haben) bis hin zum Endergebnis auf dem Zelt.





Ein kleiner Anfang, der am Ende hoffentlich zu einem großen, schönen Ganzen wird^^. 
Ich halte euch weiter auf dem Laufenden ;) Und um zu zeigen, dass das echt Nerven erfordert, hier nochmal ein Bild mit meinem Freund während dem zeichnen - wer genau hinschaut sieht im Hintergrund Nervennahrung im Sinne von Cola light, weißen Mikado und natürlich Musik ;) (wobei die Cola light und die weißen Mikadostäbchen irgendwie eher ich gebraucht hab xD) 


Ich wünsch euch allen ein frohes Osterfest und schöne, sonnige Feiertage :)

Donnerstag, 14. April 2011

Rezeptkreation: Melonenwaffeln

 

Bei uns gab es vor kurzem Waffeln zum Abendessen. Allerdings haben wir das Grundrezept spontan etwas verändert, auf gut Glück natürlich und tatsächlich hat das super funktioniert und wir hatten am Ende die Melonenwaffeln, besser gesagt Waffeln mit Melonensirup für uns entdeckt^^
Sie haben einfach super geschmeckt, denn das Sirup passt sehr sehr gut zu dem eigenen Grundgeschmack der Waffel und ist aber trotzdem nicht zu dominant, weshalb man die Waffel dann immernoch mit Schokoladensoße oder zum Beispiel Marmelade oder ähnlichem essen kann ohne das sich die Geschmäcker beißen ;)

Der Trick an sich war ganz einfach, denn wir haben aus dem Grundrezept einfach (aus Mangel an selbigem) den Vanillezucker durch das Melonensirup ersetzt, das wir noch von unseren Melonpan übrig hatten. Wer das Grundrezept nicht kennt, für den ist jetzt hier nochmal die - leicht veränderte - Anleitung:

Waffeln / Melonenwaffeln
(für ca. 10 Stück)

Zutaten:

- 250g            Mehl
- 100g            Zucker
- 125g            Butter oder Margarine
- 3                  Eier der Größe M
- 1 Päckchen Backpulver
(- 1 Päckchen Vanillezucker)
- 250 ml         Milch

- Für die Melonenwaffeln einfach den Vanillezucker, je nach Geschmack, durch 2 - 3 EL Melonensirup ersetzen.

Zubereitung:

1. Die Butter in eine Rührschüssel geben und sie mit einer Gabel leicht zerdrücken, damit sie später leichter zuverarbeiten ist. Dann den Zucker dazu geben und mit einem Löffel etwas verühren.

2. Jetzt etwas von der Milch hinzugeben, den Vannilinzucker (bzw. das Sirup) und das Backpulver beimischen und die drei Eier hineinschlagen. Zum Schluss die restliche Milch unter die Mischung rühren.

3. Jetzt alles mit einem Handmixer ca. 2 Minuten mixen, damit eine möglichst klumpenfreie, etwas flüssige Teigmasse entsteht.

4. Den Teig portionsweise im Waffeleisen verarbeiten (Wichtig: wir haben eines dieser runden "Herz-Waffeleisen" benutzt (s. Bild), bei anderen Waffeleisen ändert sich natürlich je nachdem die Stückzahl) und die fertigen Waffeln z.b. beliebig garnieren. Bei den Melonenwaffeln kann ich Schokosoße empfehlen ;). FERTIG!

Also, ein Aufruf an alle^^: ruhig mal ein Rezept variieren und daraus völlig neue Kreationen erschaffen. Es macht unheimlich viel Spaß und nebenbei lernt man eine Menge darüber, welche Zutaten gut und welche weniger zusammenpassen. Außerdem kommt man von gewohntem weg und kann seiner Fantasie beim Kochen freien Lauf lassen :)

Montag, 11. April 2011

Meine neue Bento Box


Das ist meine neue Bento Box, die letzte Woche angekommen ist^^ Ich hatte sie bei ebay ersteigert. Ich wollte schon lange eine solche Box wie man sie zum Beispiel auch in japanischen Restaurants bekommt. Diese hier ist zwar etwas einfacher gestaltet, aber ich finde sie trotzdem sehr schön. Sie ist mit ca. 20 cm Länge, 15 cm Breite und 5 cm Höhe auch ziemlich geräumig und man wird sehr gut satt, von den Portionen, die reinpassen.

Auf den Bildern in ebay sah es für mich so aus, als ob der Deckel ganz normal schwarz lackiert wäre. Ich fand es zwar anfangs etwas schade, aber es wäre kein wirklicher k.o.-Punkt gewesen. Als die Box dann jedoch nach fast zwei langen Wochen Lieferzeit (sie kam aus den USA) endlich ankam wurde ich überrascht! Der Deckel hat eine wunderschöne Lack-Holz-Optik, die man auf den Bildern so gar nicht gesehen hat.


Ich bin voll und ganz zufrieden mit dieser Box *-* ... Sie war bis auf den Versand auch nicht besonders teuer (der Versand ist sogar teurer). Wem die Box gefällt, hier ist der Link des ebay-Anbieters ;)

Donnerstag, 7. April 2011

Bento #20 "Rabbids"-Charaben mit Chicken Sticks und gebratenem Mais


Die Idee zu diesen Charaben kam mir spontan am Abend vorher... Weil wir nämlich während des Wochenendes Freunde zu Besuch gehabt hatten und da die sehr bekannten Wii-Spiele von "Rayman Raving Rabbids" gespielt haben. Wer diese Spiele kennt, wird denk ich auch die Hasen wiedererkennen. Ich und mein Freund waren schon immer sehr große Fans dieser Hasen und der Kopf an sich ist auch nicht so schwer zu basteln (dachte ich...) - deshalb - und weil ich nicht wusste, wie ich sie hätte sonst darstellen können - haben wir die Hasenköpfe komplett aus Reis geformt. Die Gesichtdetails sind aus Kochschinken, Salami und etwas Chilisauce gemacht. Da das formen dann aber zeitlich doch aufwendiger zu machen war als gedacht, ist der restliche Inhalt dann doch ziemlich unspektakulär gehalten :D

Info: Da ich nun endlich auch für mich morgens ein Bento mitmachen kann (ich habe eine Stelle in derselben Agentur, in der auch mein Freund arbeitet, gefunden m^.^m), sind die Bentos, bis auf ein paar Kleinigkeiten meistens gleich gepackt ;)

Diesmal ist drin:

Die Rabbids sind, wie schon erwähnt aus Reis, Schinken, Salami und Chilisauce, dazu gabs noch Oktopus-würstchen, Tamagoyaki, Cherrytomaten, Chicken Sticks und Trauben. Und noch extra einen gebratenen Maiskolben. In meinem Bento war zusätzlich noch eine kleine Portion Nudelsalat drin.



Wenn man genau hinschaut, erkennt man zwischen den Rabbids einen kleinen Unterschied an der Form des Mundes. Das liegt daran, das als Vorlage eigentlich zwei verschiedene Bilder gedacht waren, wir dann aber aufwandtechnisch doch nur die Köpfe hinbekommen haben, die dann bis auf die Mimik gleichaussahen... Irgendwann mach ich auch mal was aufwendigeres als Charaben, als nur Köpfe - versprochen ^.^'